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Blumen und Stauden als alternativer Sichtschutz

Blumen und Stauden

Wenn die Garten-Saison beginnt und viele Aktivitäten wieder nach draußen verlagert werden, gewinnt auch das Thema Privatsphäre und Sichtschutz an Bedeutung. Bereits in dem Beitrag Hecken und Fertig-Hecken als Sichtschutz sind einige der Gründe für solche uneinsehbaren Räume genannt worden. Es ist eben so, dass sich viele Gartenbesitzer beim Genuss von Kaffee und Kuchen, beim Grillen, beim Feiern, beim Faulenzen oder beim Spielen mit den Kindern unbeobachtet fühlen wollen. Dazu bieten Hecken sicher eine gute Möglichkeit.

Doch nicht in jeden Garten passen diese manchmal doch recht „dominanten Schutzwälle“ gut. Dies ist gerade bei kleineren Gärten der Fall, wo große Hecken sehr schnell überdimensioniert wirken können. Um es weniger beengend wirken zu lassen, bieten sich Blumen und Stauden als echte Alternative an.

 

 

Bei der Gestaltung des Sichtschutzes können Sie zwischen meist einjährigen Sommerblühern oder winterharten Stauden wählen. Denn nur die Stauden, die einen Winter draußen überstehen, machen wirklich Sinn. Gerade in der kalten Jahreszeit, in der sich die Natur sowieso wenig farbenfroh und prachtvoll präsentiert, wollen Sie Ihren Sichtschutz ja schließlich nicht im Winterquartier ruhen lassen.


Blumen und Stauden Inhaltsverzeichnis
Was sind Sommerblüher?
Die mehrjährigen Stauden
Ein besonders schöner Sichtschutz aus Stauden
Die hohen Gerüst- und Leit-Stauden
Die richtigen Begleiter für die hohen Stauden
Fazit

Was sind Sommerblüher?

Bei den Sommerblühern handelt es sich um solche Pflanzen, die im Frühjahr gesät oder gepflanzt werden. Den Sommer über blühen sie, um bei Frost wieder einzugehen. Die relativ kurze Lebensdauer machen diese Blumenpflanzen aber durch ihre recht lange Blühdauer wieder wett. Sie blühen meist den ganzen Sommer über in leuchtenden und herrlichen Farben. Insofern sind sie wahre Dauerblüher. Diese einjährigen Blumen haben jedoch einen sehr hohen Nährstoffbedarf und brauchen viel Sonne, um sich zu voller Pracht entfalten zu können.

Gerade bei den hochwachsenden Sommerblühern ist wichtig, dass Sie sich bereits im Vorfeld Gedanken dazu machen, ob Sie manchen Pflanzen mit Rank- bzw. Kletterhilfen die notwendige Unterstützung geben wollen, um die gewünschten Höhen zu erreichen.

Ein paar sehr schöne Sommerblüher mit den jeweiligen Wuchshöhen, die je nach Art und Sorte unterschiedlich sind:

Allium

 

Allium – 60 bis 100 cm, zart-violette bis violette halb-kugelige und kugelförmige Blüten, die Blütenkugeln von Allium können so groß wie Kinderköpfe werden.

 

 

Canna

 

Canna (Blumenrohr) – 50 bis 500 cm, sehr farbenfroh, gelbe, rosafarbene, rote oder auch zweifarbige, teils gemusterte Blüten.

 

 

Dahlien

 

Dahlien – 120 bis 150 cm, alle Farben des Regenbogens sind bei den Dahlienblüten zu finden, außer himmelblau.

 

 

Fuchsien

 

Freilandfuchsien – 80 bis 100 cm, das Farbenspektrum geht von Rot über Weiß, bis zur Zweifarbigkeit, z.B. rot-weiß, rot-violett.

 

 

Gladiolen

 

Gladiolen – 50 bis 130 cm, Ausnahme 200 cm, bilden eine Vielzahl von sich nacheinander öffnenden Blütenknospen, verschiedene Farben.

 

 

Jungfer

 

Jungfer im Grünen – 40 bis 100 cm, eine populäre Blume mit blauen Blüten, manchmal allerdings auch rosa oder weiß gefärbt.

 

 

Kosmeen

 

Kosmeen – 60 bis 200 cm, auch Schmuckkörbchen genannt, Zungenblüten bis 8 cm Durchmesser, farbenfrohe, körbchenförmige Blüten in Rosa, Violett, Weiß.

 

 

Lilie

 

Lilien – 60 bis 200 cm, rund 110 verschiedene Arten in ganz unterschiedlichen Farben, bildet eine Traube aus meist zwei bis zwölf starkduftenden, trichter- bis schalenförmigen Blüten.

 

 

Montbretie

 

Montbretien – 60 bis 120 cm, Blüten gelb über orangegelb, orange bis zu feurig orangerot, elegante, bogig überhängende Blütenstände in leuchtenden Farbschattierungen.

 

 

Prachtscharte

 

Prachtscharte – 40 bis 80 cm, weiße, rosa- und lilafarbene Blüten, die sich entlang einer Kerze von oben nach unten öffnen.

 

 

Prunkwinden

 

Prunkwinden – 200 bis 500 cm, trichterförmige, im Durchmesser bis zu zwölf Zentimeter große Blüten in vielen Farben, benötigen Kletterhilfen, linkswindend.

 

 

Ruhmeskrone

 

Ruhmeskrone – bis 200 cm, Kletterpflanze mit bis zu 2 m langen Ranken, die rot-gelben bzw. rot-weißen Blüten ähneln einer Krone.

 

 

Schwarze Susanne

 

Schwarzäugige Susanne – 100 bis 200 cm, Kletterpflanze, kräftig gefärbte, verschiedenfarbige Blüten mit und ohne einem schwarzen Auge.

 

 

Spinnenblume

 

Spinnenblume – 50 bis 150 cm, auffällige Staubgefäße, die wie Spinnenbeine abstehen, Blüte weiß, rosa bis violett.

 

 

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Die mehrjährigen Stauden

Zu den mehrjährigen, da winterharten Pflanzen zählen natürlich Bäume, Sträucher, (Zier-) Gräser und auch Stauden. Als Stauden werden die mehrjährigen Pflanzen bezeichnet, deren oberirdische Teile im Herbst bodennah ganz oder teilweise absterben, um dann im Frühjahr aus den überwinterten Wurzeln wieder auszutreiben. Sie verholzen somit im Gegensatz zu Bäumen und Sträuchern nicht. Stauden sind durchaus attraktiv und überzeugen während des restlichen Jahres mit üppigem Wachstum und attraktivem Farb- und Formenreichtum. Sowohl die Blüten, als auch die Blattformen und Farben, die Frucht- und Samenstände und den teils berauschenden Duft der Blüten oder Blätter werden Sie schnell zu schätzen wissen.

Ausdauernde Stauden haben gegenüber den einjährigen Blumen eine kürzere Blühdauer, aber sie vertragen dafür auch eher Trockenheit oder Schatten. Der Nährstoffbedarf ist geringer und sie laugen den Boden weniger aus. Darüber hinaus eigenen sie sich oft als eine sehr beliebte Bienenweide.

Die Mischung macht es

Wenn Sie also vermeiden wollen, dass Sie während der kalten Jahreszeit bis in den Mai hinein auf kahle Beete blicken, mischen Sie sinnvollerweise Stauden mit blühfreudigen Sommerblumen. So erfreuen bereits im Frühsommer die ersten Blüten das Auge. Anschließend kommen dann die Mehrjährigen zur Geltung und setzen zu späteren Zeiten neue Farbakzente. Dabei empfiehlt es sich, auch einheimische Stauden und Blütenpflanzen einzusetzen, die unserem Klima mehr angepasst und insgesamt meist widerstandsfähiger sind.

Eine bunte Mischung

Ein bunter Mix

Sie haben aber auch die Möglichkeit, Zwiebelpflanzen einzusetzen. Damit erreichen Sie eine attraktive Gestaltung der Staudenhecke über das ganze Jahr hinweg. Setzen Sie Krokus, Blausternchen, Steppenkerzen, Tulpen oder Puschkinien ein, beginnen sich bereits ab Februar die ersten Farbtupfer im Garten zu regen. So lässt sich der Zeitraum bis zum Erblühen der anderen Pflanzen gut überbrücken.

Da es den Staudenhecken in den ersten Jahren noch an Dichte fehlt, entstehen hier und da ein paar Lücken. Diese lassen sich aber gut mit einjährigen Pflanzen, wie dem Schmuckkörbchen, der einjährigen Sonnenblumen oder der Spinnenblume füllen.

Insgesamt gesehen sind die Blatt- und Blumen-Stauden aufgrund ihrer Eigenschaften gegenüber Sommerblumen, die jedes Jahr neu gezogen oder gekauft und gepflanzt werden müssen, dankbare und vergleichsweise pflegeleichte Gartenblumen. Dies unter der Voraussetzung, dass sie am richtigen Standort stehen und sich so richtig wohlfühlen können.

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Ein besonders schöner Sichtschutz aus Stauden

Die Stauden, die Sie als Sichtschutz eingesetzt wollen, sollten mindestens eine Höhe von 1,30 – 1,60 m erreichen. Natürlich geht es noch höher. Auch bei der Blickdichte können Sie zwischen einem buschigen und einem eher filigranen Wuchs variieren.

Mit der Staudenhecke wählen Sie eine pflegeleichte Alternative zu einer konventionellen Abgrenzung. Des Weiteren umgehen Sie die in Deutschland vorgeschriebenen Grenzabstände für Hecken, die bei der Pflanzung einer Staudenhecke nicht gelten. Stauden bieten einen leichten, bunten Sichtschutz, der im Winter kein unnötiges Licht wegnimmt. Allerdings sollten Sie im Sinne eines guten Nachbarschaftsverhältnisses alle wuchernden und Ausläufer treibenden Arten von der Grundstücksgrenze fernhalten.

Damit die Anpflanzung eines abwechslungsreichen Sichtschutzes auch gelingt, benötigen die Pflanzen ausreichend Platz. Ein Beet mit einer Tiefe von mindestens 30 cm, ohne Wurzelunkräuter und idealerweise an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, trägt zum guten Wachstum bei. Für die meisten Stauden ist ein normaler krümeliger Lehmboden vollkommen ausreichend. Es gibt aber auch besonders trockenheitsliebende Stauden. Sollten Sie sich solche Stauden ausgesucht haben, arbeiten Sie vor dem Pflanzen ungefähr spatentief Sand oder Kies in den Boden ein. Dadurch wird dieser durchlässiger.

Einen krümeligen Lehmboden, also einen normalen Gartenboden, erkennen Sie daran, dass die Körnung aus groben und feinen Partikeln zusammengesetzt ist. Für Staudenpflanzungen eignet sich dieser Boden durch den hohen Humusgehalt optimal. Denn er speichert sehr gut Wasser und Nährstoffe. Zudem werden organischer Dünger und Mulch schnell umgesetzt. Die meisten Stauden geben sich einem leicht sauren bis neutralen (pH 5, 5-8) oder eher kalkhaltigem Boden zufrieden. Der pH-Wert kennzeichnet den Säure- oder Kalkgehalt eines Bodens. Um den pH-Wert zu ermitteln, sind einfache Bodentests im Handel erhältlich.

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Kompost – das „schwarze Gold“

Als Dünger und zur Bodenverbesserung im Staudenbeet oder bei der Neuanlage von Staudenbeeten treffen Sie mit Kompost die beste Entscheidung. Kompost besteht aus organischen Materialien wie z. Bsp. aus organischen Gartenabfällen. Er steigert die Fruchtbarkeit des Bodens und fördert mit seinen Millionen von Bodenlebewesen die Krümelstruktur im Boden. Kompost ist „das schwarze Gold“ oder „das Sparbuch des Gärtners“. Sie zahlen organische Materialien wie Garten- und Küchenabfälle ein und bekommen nach einiger Zeit die Rendite in Form von Humus, schwarz und wertvoll. Eine Gabe, die den Boden verbessert und als Dünger „Gold“ wert ist. Gut abgelagerter Gartenkompost, der ca. 8 – 12 Monate alt ist, kann gerne jedes Frühjahr als Dünger und zur Bodenverbesserung ausgebracht werden. Sollten Sie über keinen Kompost verfügen, fragen Sie mal bei den Stadtwerken nach. Sehr häufig können Sie dort Kompost beziehen.

Der Pflegerückschnitt erfolgt bei den Stauden erst im darauffolgenden Frühjahr, in der Regel unmittelbar auf den Boden. Ein Herbstrückschnitt ist nicht zwingend erforderlich. Nach rd. drei Jahren ist die Pflanzung unter normalen Bedingungen gut eingewachsen und der Sichtschutz wird dicht.

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Die hohen Gerüst- und Leit-Stauden

Sogenannte Gerüst- oder Leit-Stauden bringen Höhe und Perspektive in die Rabatte und sollten im Hintergrund eines Beetes gepflanzt werden.

Die richtigen Stauden für die Staudenhecke:

Blauer Scheinmohn

 

Blauer Scheinmohn – ungewöhnlicher Mohn aus dem Himalaya mit riesigen himmelblauen Blüten. Mit der richtigen Pflege erreicht die Pflanze Wuchshöhen von bis zu 150 cm.

 

 

Buschknoeterich

 

Buschknöterich – eine beeindruckende und auffallende Staude mit langen weißen, fedrigen Blütenrispen. Riecht ein wenig unangenehm. Wuchshöhe 150 – 200 cm.

 

 

Buschmalve

 

Buschmalve – große, purpurrote oder weiße Blütenschalen mit rosafarbenem Auge schmücken diese buschig wachsende Blütenstaude, Wuchshöhe 100 – 200 cm.

 

 

Wiesenraute

 

China-Wiesenraute – violett-rosarote, filigrane Blütenrispen. Mit dem feingliedrig geteilten Laub setzen die Wiesenrauten zarte, duftige Akzente im Garten. Wuchshöhe 120 – 180 cm.

 

 

Alant

 

Echter Alant – mehrjährige krautige Pflanze, gelbe Blüten, Körbchen als lockere Doldentraube, Wuchshöhe 60 – 200 cm.

 

 

Eisenhut

 

Eisenhut – ist zwar bekannt für sein klares Blau, aber es gibt auch andere Variationen in weißblühend, silbrig-blau und gelbfarben. Hohe Herbstauden mit Wuchshöhen bis 150 cm.

 

 

Fackellilie

 

Fackellilie – lachsrosa- und cremefarbene sowie röhrenförmige Einzelblüten, die an kolbenartigen Blütenständen sitzen, duften dezent aromatisch, Wuchshöhe bis 160 cm.

 

 

Federmohn

 

Federmohn – sehr dekorativ, federbuschartige Blütenrispen, die von cremeweißen, rosafarbenen oder korallenroten Blüten übersät sind, Wuchshöhe 200 – 300.

 

 

Fingerhut

 

Fingerhut – zahlreiche große, fingerhutförmige oder trichterförmige Blüten, in den Farben Rot, Gelb, Weiß und Rosa, Wuchshöhe 60 – 200 cm.

 

 

Flammenblume

 

Flammenblume – je nach Sorte ergeben sich Blütenfarben in Weiß, Rosa, Violett, Purpur oder Rot. Sehr große, schöne Blütenrispe, Wuchshöhe je nach Sorte bis 150 cm.

 

 

Geissbart

 

Geißbart – cremeweiße Blütenrispe. Sehr ausladende, aufrechte Wuchsform. Große mehrfach gefiederte Blätter, Wuchshöhe bis 200 cm.

 

 

Herbstastern

 

Herbstastern – bringt Blüten in unterschiedlichen Farben hervor, zum Beispiel in Weiß, Lavendel, Rosa, Rot oder Violett. Wuchshöhe bis zu 200 cm.

 

 

Indianernessel

 

Indianernessel – blüht leuchtend rot im Frühsommer. Die Pflanze duftet nach Zitrone. Wirkt besonders edel zusammen mit weißen oder gelben Stauden. Wuchshöhe bis 150 cm.

 

 

Kandelaber Ehrenpreis

 

Kandelaber-Ehrenpreis – lange Blütenkerzen, mit vielen Einzelblüten besetzt. Die Blüten zeigen sich in den Farben von Weiß über Rosa, Blau und Violett. Wuchshöhe 130 – 160 cm.

 

 

Koenigskerze

 

Königskerze – hellgelbe Blüten, die sich in dichten, fast ährenartigen Blütenständen bilden. Eine Pflanze mit einem kerzenförmigen, aufrechten, hohen Wuchs bis zu 200 cm.

 

 

Lupinen

 

Lupinen – blühen in vielen Farben und Nuancen. Von Reinweiß, Weiß mit einem gelben Herzen bis hin zu Blau, Lila, Rosa, Gelb, Braun und Rot. Wuchshöhe bis 150 cm.

 

 

Mammutblatt

 

Mammutblatt – eine bogig und ausladend wachsende Pflanze mit bräunlichen bis grünlichen Blüten. Gilt als die größte Staude, die es derzeit gibt. Wuchshöhe bis 250 cm.

 

 

Palmlilie

 

Palmlilie – bringt im Hochsommer einen bis zu zwei Meter hohen, rispigen Blütenstand mit vielen glockenförmigen, weißen Blüten hervor. Blütenstände bis 200 cm.

 

 

Pfingstrosen

 

Pfingstrosen – die Blütenform und -Farbe variiert, neben verschiedenen Rottönen sind auch weiße und rosafarbene Rosen im Garten vorzufinden. Wuchshöhe zwischen 60 und 200 cm.

 

 

Prachtspiere

 

Prachtspiere – das Farbspektrum der Blütenrispen reicht von Weiß, Rosa, Rot bis hin zu einem schön anzusehenden Purpurlila. Wuchshöhe bis zu 200 cm.

 

 

Purpurdost

 

Purpurdost – bringt riesige, farbkräftige Blüten an dunkelroten Blütenstielen hervor. Wertvoller Spätblüher für feuchte Standorte im Garten. Wuchshöhe 180 – 200 cm.

 

 

Schuppenkopf

 

Riesen-Schuppenkopf – imposante Solitärstaude mit stattlichem, sparrig-verzweigtem Wuchs, trägt hellgelbe Blütenköpfchen auf langen Stielen. Wuchshöhe 200 – 220 cm.

 

 

Rittersporn

 

Rittersporn – diese Pflanzen zeigen sich vor allem in den Blütenfarben Weiß, Rot und in diversen Blautönen. Kerzenartiger, aufrechter Wuchs mit einer Höhe von bis zu 200 cm.

 

 

Schaublatt

 

Schaublatt – neben imposanten grünen und roten Schmuckblättern erfreut die Pflanze mit creme- und rosafarbenen Blüten. Wuchshöhe bis 200 cm.

 

 

Glockenblume

 

Serbische Glockenblume – die glockenförmigen Blüten zeigen sich in einem blauvioletten Ton, die Blätter werden meist lanzenförmig ausgebildet. Wuchshöhe 120 – 150 cm.

 

 

Silberkerze

 

Silberkerze – lange Blütenstände, die kleine rosa bis weiße Blüten tragen. Während der Blütezeit verbreitet die Pflanze einen angenehmen Duft. Wuchshöhe bis zu 200 cm.

 

 

Sonnenhut

 

Sonnenhut – als roter oder purpurroter Sonnenhut bekannt. Es gibt aber auch Sorten, die in Gelb, Lila, Orange, Rosa oder Weiß blühen. Wuchshöhe bis 200 cm.

 

 

Sonnenblume

 

Staudensonnenblume – intensiv gelben Blütenblätter rahmen eine braune Scheibe ein. Sie wächst aufrecht und buschig. Wuchshöhe 160 – 180 cm.

 

 

Steppenkerze

 

Steppenkerze – einzelner Blütenstängel mit traubig angesetzten Einzelblüten in rosa-weiß oder apricot. Die Blüten öffnen sich von unten nach oben. Wuchshöhe bis 300 cm.

 

 

Wasserdost

 

Wasserdost – schirmförmige Korbblüten, die aufrecht, locker und sehr üppig wachsen. Die Pflanze zeigt sich mit zart rosa- bis purpurrötlichen Röhrenblüten. Wuchshöhe bis 200 cm.

 

 

Weiden Sonnenblume

 

Weidenblättrige Sonnenblume – besticht mit zahlreichen kleinen gelben Blüten. Ihre sehr schmalen, lineal-lanzettlichen Blätter erinnern an Zyperngras. Wuchshöhe 150 – 250 cm.

 

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Die richtigen Begleiter für die hohen Stauden

Sehr schön lassen sich die Stauden mit Ziergräsern kombinieren. Es gibt Ziergräser in allen Formen und Farben. Und sie sind ein echter Hingucker, denn im Sommer machen sie den Garten mit ihren Blüten bunt, im Herbst zeigen sich die Gräser in ihrer spektakulären Herbstfärbung. Sie ergänzen sich oftmals mit den Stauden, unterstreichen deren Farben und steigern sich gegenseitig in der Wirkung.

Verschiedene Ziergräser

Für sonnige Standorte sind Gräser wie Lampenputzergras, Rutenhirse, Pampasgras oder Chinaschilf durchaus zu empfehlen. Für eher schattige bis halbschattige Standorte eignen sich insbesondere die verschiedenen Seggenformen wie Riesensegge, Breitblattsegge und Schattensegge, aber auch Zwergbambus und Schneemarbel.

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Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, eine gefällige Höhenstaffelung innerhalb der Pflanzung zu erreichen, indem Sie niedrigere Stauden in den Vordergrund setzen. Diese niedrigeren Stauden runden das Gesamtbild ab und tragen zur Geschlossenheit bei.

Für die Anpflanzung im Vordergrund bieten sich Stauden wie Schafgarbe, Rittersporn, Wolfsmilch, Storchschnabel, Blauer Scheinmohn, Anemonen, Fackellilie oder Prachtspiere an.

Es gibt verschiedene Stauden, die aufgrund ihrer Blütenstände und Blattstrukturen auch im Winter sehr attraktiv aussehen. Sie bilden sowohl einen schönen Sichtschutz und sind zudem sehr nützlich für die Tierwelt.

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Fazit

Blumen und Stauden können eine sehr schöne Alternative zu den akkurat geschnittenen Formhecken sein. Grundsätzlich gilt aber, dass „Schönheit im Auge des Betrachters liegt“ und so liegt es in ihrer Hand, für welche Art von Hecke Sie sich entscheiden. Dazu spielen natürlich auch die räumlichen Gegebenheiten und das Umfeld eine Rolle. Und auch, ob Sie überhaupt eine Hecke als Sichtschutz anlegen wollen.

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4 Kommentare

  1. Guten Tag.
    Ist es möglich die Gräser und Stauden in z.b. rechteckige Holzverkleidungen einzupflanzen,die nur ca 30cm tief und ca 60cm hoch sind? Wobei die Höhe nicht komplett mit Erde ausgefüllt werden soll?
    MfG C.Oellers

    • Hallo Frau Oellers,

      Vielen Dank für Ihre Anfrage. Der Platzbedarf von Gräsern und Stauden hängt von der Größe der Pflanzen ab. Daher kann ich Ihre Frage nur so beantworten: Als Faustregel gilt, dass der Platzbedarf der halben Höhe erwachsener Pflanzen entspricht. Oder anders ausgedrückt, beträgt der Bedarf etwa der Hälfte der zu erwartenden Wuchshöhe. Das Wurzelwerk verzweigt stark und benötigt ausreichend Platz. Aus diesem Grund sollte das Pflanzloch 4 Mal so groß sein wie der Wurzelballen.
      Um gesunde und kräftige Pflanzen zu erhalten, sollten Sie für hohe oder breite Stauden etwa einen m² zur Verfügung halten. Dies gilt z. Bsp. für Rittersporn, Riesen-Stauden-Hibiskus, Bergrosen oder Sonnenhut. Bei den mittleren Stauden haben ca. 4 – max. 5 Pflanzen (Chrysanthemen, Lupinen, Astilben) auf einen m² und bei den kleinen ungefähr 6 – 7 Pflanzen (Gerbera Garvinea, Mauseohr, Erika). Weniger Platz bedeutet entsprechend weniger Pflanzen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Volkmar Neumann

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