Permalink

0

Garten und Pflanzen im Januar

Wenn Sie Glück haben und es einen milden Winter gibt, dann erwacht Ihr Garten oft bereits schon Ende Januar zum Leben. Obwohl es sich für Sie und Ihre Pflanzen eher um einen ruhigen Monat mit wenigen Gartenarbeiten handelt, sollten Sie trotz der Ruhepause einige Dinge nicht vernachlässigen. Mit den richtigen Maßnahmen starten Ihre Pflanzen perfekt in die neue Saison. Und dann werden Sie bestimmt froh sein, auch diese Tage genutzt zu haben.

Wasser ist Lebenselexier

Das regelmäßige Gießen der winterharten Pflanzen gehört sicher zu den vorrangigsten Arbeiten, Denn obwohl man es Ihnen teilweise nicht ansieht, benötigen diese auch in der kalten Jahreszeit Wasser. Ein gefrorener Boden verhindert, dass das Wasser, das an sonnigen Tagen über die Blätter verloren geht, wieder aufgesogen werden kann.

>>>Damit Sie im Winter auf der Terrasse sitzen können (ein Klick)<<<

Neben dem regelmäßigen Gießen, kann man die Ruhe des Januars nutzen und sich bereits jetzt Gedanken um die diesjährige Gartenplanung und Gestaltung machen. Einige meiner vorangegangenen Beiträge behandeln diese Themen bereits und es werden weitere Anregungen folgen.

Garten_PflanzenStrauch1

Äste und Sträucher brechen leicht

Schneelasten sind nicht leicht zu tragen

Unter zu hoher Schneelast können Immergrüne wie Eiben und Thujen auseinanderfallen. Auch für Zweige und Äste ist Schnee eine Belastung und diese können brechen. Ein Pfahl neben der Pflanze verhindert ein Umfallen und eine Bastmatte ist ein wirksamer Schutz.

Salz gehört nicht in den Garten

Sehr häufig entstehen Schäden an Hecken, die an mit salzgestreuten Straßen und Wegen wachsen. Eine gute Schutzmaßnahme ist ein aufgeschütteter Wall, der zur Abwehr salzverträgliche Hölzer enthält.

Garten_PflanzenWeg1

Ganz viel Sport

Zugeschneite Wege sollten Sie auf gar keinen Fall mit Streusalz von Eis und Schnee befreien. Es ist einmal schädlich für die Bodenlebewesen und kann unter anderem bei Sträuchern, Hecken und Bäumen zu Trockenschäden führen. Selbst bei ausreichenden Niederschlägen entstehen diese Schäden, die meist erst im Frühjahr sichtbar werden. Daher: Ein bisschen Sport tut gut – die Schaufel oder der Schneeschieber sind die richtigen Mittel. Mit Granulaten wie Splitt, Sand oder Kies verringern Sie die Rutschgefahr geräumter Wege.


Auch der Rasen ist sensibel

Der Boden ist im Winter wesentlich feuchter und verdichtet sich leichter. Zudem gefriert bei starkem Frost gefriert  das Wasser in den Blattzellen der Rasengräser. Da die spröden Blätter und Halme abknicken und vergilben, sich somit nicht wieder aufrichten, sind die Trittspuren oft bis zum Frühling sichtbar. Betreten Sie deshalb die Rasenflächen bei Winternässe und Frost so wenig wie möglich.

>>>Ein Blickfang, der Sie auch draussen warm hält – hier klicken<<<

Machen Sie sich den Frost zunutze

Nutzen Sie den gefrorenen Boden zum Umpflanzen größerer Bäume mit Erdballen. Stechen Sie dazu einen ausreichend großen Erdballen aus und heben auch gleich das neue Pflanzloch aus. Besonders gut geeignet sind die Starkfrostperioden. Lassen Sie den Wurzelballen im alten Pflanzloch stehen. Sobald  er gut durchgefroren ist, können Sie den Baum  an seinen neuen Platz transportieren.  Da die gefrorene Erde den Wurzelballen zusammenhält und auch den Feinwurzel-Anteil schützt, können Sie auf ein Ballentuch verzichten. Diese Methode eignet sich ausschließlich für Obstbäume und andere sommergrüne, frostharte Gehölze.

Frisch gepflanzte Stauden und Gehölze werden bei Frost oft etwas aus der Erde herausgehoben. Sobald der Boden aufgetaut und nicht mehr zu nass ist, ist es an der Zeit die Wurzelballen wieder vorsichtig mit den Füßen festzutreten.

Reparaturarbeiten an schönen Tagen

  Quelle: Ein Wintertag im Garten – youtube

Rankgitter und Rosenbögen lassen sich ideal erneuern oder neu streichen, wenn die Kletterpflanzen keine Blätter tragen. Für diesen optimalen Zeitpunkt  schneiden Sie die Kletterpflanzen so weit zurück, dass vier bis fünf lange, kräftige Haupttriebe übrig bleiben. Anschließend lösen Sie die Triebe von der Rankhilfe und schon können die Ausbesserungs- bzw. Erneuerungsarbeiten beginnen. Sobald die Arbeiten beendet sind,  werden die Triebe wieder durch das Gitter geleitet.

Auch verbautes Holz kann an schönen und trockenen Tage gestrichen oder Holzschutz erneut aufgetragen werden.  Gleiches gilt für Gartenmöbel, Terrassen,  Zäune und Wände aus Holz. Nutzen Sie die ruhige Zeit in Ihrem Garten, um solche Arbeiten ganz entspannt zu erledigen.

Garten_PflanzenBambus1

Bambus im Winter

Düngen und Aussaaten

Es gibt nur wenige Gartenpflanzen, die im Januar Düngergaben benötigen. Als Beispiele sind da der Buchsbaum, Stechpalmen oder Eiben zu nennen.

>>>Sie bevorzugen Infrarot auf Ihrer Terrasse ? – nur ein Klick<<<

Im Januar werden eigentlich keine Pflanzen ins Freiland ausgesät. Lediglich werden einige Sorten  bereits im beheizten Gewächshaus oder auf der Fensterbank im Zimmergewächshaus herangezogen, um diese dann zum Frühjahr hin ins Freiland umzusetzen.

Der Januar ist tatsächlich für den Garten und die Pflanzen ein Monat, der Ihnen noch viel Zeit für andere Dinge übrig lässt.

Wenn Sie neugierig auf weitere Winterarbeiten im Garten sind, dann geht es hier weiter:

>>>Weitere Winterarbeiten im Gartenmonat Januar<<<

Garten Pflanzen Grüner Daumen



 

 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.