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Bambushecken bieten natürlichen Sichtschutz

Bambushecken - Ein natürlicher Sichtschutz

Eine „Augenweide“ und wirklich schön anzusehen sind Bambushecken im Garten. Die immergrüne Bambuspflanze gehört zur Familie der Gräser und ist eine der vitalsten und robustesten Pflanzen weltweit. Die Vielfalt von Bambus zeigt sich in unterschiedlichen Halmfärbungen sowie diversen Blattfärbungen und Formen. Mit unterschiedlichen Wuchshöhungen mit bis zu einigen Metern ist eine Bambushecke geradezu ideal als Schutz vor den neugierigen Blicken der Nachbarn.

Eine Hecke aus Bambus ist eine lebende Alternative zu Sichtschutzzäunen

Aufgrund der unterschiedlichen Wuchshöhen sollten Sie sich für eine Bambushecke aus der Gattung Fargesia entscheiden, da diese Sorte eine bodenebene Halm- und Blattdichte aufweist. Bei der Gattung Phyllostachys bilden sich die Seitenzweige erst in einigen Metern Höhe aus. Das macht die Pflanze als Sichtschutz eher uninteressant. Es gibt aber auch noch die Ausnahme der Phyllostachys-Hecken, die durch Schnittmaßnahmen in der Höhe begrenzt werden. Dadurch wird erreicht, dass sich auch im unteren Bereich Seitenzweige bilden.

Bambushecken sind ein immergrüner Blickfang

Da die Bambuspflanze sehr schnell und sehr dicht wächst, kann eine Hecke durchaus in dem Zeitraum von März bis Oktober angepflanzt werden. Für die Klimaverhältnisse in unseren Breitengraden ist es sinnvoll, wenn die Pflanzen ihren Ursprung in den kälteren Regionen Asiens haben, damit eine gewisse Winterhärte gegeben ist. Dann können Sie sich auch an Wintertagen an Ihrem Blickfang erfreuen. Solange bis die Wurzeln in die tieferen Regionen des Erdreichs vorgedrungen sind, sollten Sie ein paar einfache Winterschutzmaßnahmen wie Wässern vor den ersten Frostperioden, Schutz vor Ostwind etc. ergreifen.

Die Rhizomsperre ist ein Muss für Ihre Bambushecke

Die Kombination aus einer 2 mm dicken und 0,70 cm schwarzen HD-PE-Folie mit einer Alu-Verschlussschiene gilt als die sicherste Methode, um eine Wurzelsperre für Ihren Bambus zu erstellen. Die Rhizome können die Folie selbst nach zwei Jahrzehnten nicht durchdringen. Ein Verschluss mit einer verschraubten Aluschiene ist stabil genug, um dem Wurzeltreiben Einhalt zu gebieten. Sollten Sie auf diese Sperre verzichten, werden Sie erleben, dass der Bambus diesen Freiraum gern und schnell für sich nutzt. Die Rhizome wachsen unbemerkt unterirdisch und können Ihren Garten vereinnahmen. Ein ausgewachsener Bambus nimmt in der freien Natur – je nach Art – eine Fläche von bis zu 20 Quadratmetern in Anspruch.

Eine Bambushecke ist anfängertauglich…

… da die pflegerischen Maßnahmen einfach und überschaubar sind. Als organischer Dünger für Bambus eignet sich am besten Pferdemist. Da nicht jeder ein Pferd im Garten oder in der Garage hat, können Sie auch den im Fachhandel angebotenen Dünger verwenden. Die bedarfsgerechte Düngung ist eine Voraussetzung für ein gesundes Wachstum. In Abhängigkeit von den Temperaturen sollte im Frühjahr mit dem Düngen begonnen werden. Für die letzte Düngung ist der Monat Juli anzusetzen. Neuanpflanzungen benötigen mehr Wasser als ältere Pflanzen, deren Wurzelgeflechte bereits tief ins Erdreich vorgedrungen sind.

Eine Bambushecke ist schnittverträglich

Die Hecke aus Bambus kann frei wachsen oder durch Schnittmaßnahmen sowohl seitlich als auch in der Höhe formiert werden. Sobald die neuen Halme ihr Wachstum beendet haben und sich die Seitenzweige gerade entfalten, ist der Zeitpunkt für den Schnitt gekommen. Schneiden Sie in der Höhe, die die Hecke anschließend haben soll und zwar immer über einer Nodie. Seitlich können Sie dann nach Bedarfslage schneiden. Sie werden auf jeden Fall einen wirkungsvollen Sichtschutz erhalten – mit einer dichten und kompakten Bambushecke.
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