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Pflanzen-Sensoren – High-Tech im Garten

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Spätestens seit der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, auf der der PARROT POT für Aufsehen sorgte, sind die Pflanzensensoren in den Blickpunkt geraten. Es geht bei den Sensoren für Blumen und Pflanzen also um High-Tech im Garten und auf der Terrasse. Doch wie gut ist High-Tech im Garten? Wie sinnvoll sind die Pflanzensensoren? Was können diese bzw. was können sie nicht leisten? Wie funktionieren die Systeme? Für wen sind die Pflanzen-Sensoren geeignet? Wie leicht sind sie zu bedienen? Lohnt sich die Anschaffung der Pflanzensensoren? Gibt es neben den Herstellern Koubachi und Parrot weitere Alternativen?

Diese sowie einige weitere Fragen werden in diesem Beitrag ausführlich behandelt. So, dass Sie mit dem entsprechenden Hintergrundwissen in der Lage sind, für sich eine Kaufentscheidung zu treffen.

Wichtige Aktualisierung:
Nachdem die Firma Koubachi durch die Husqvarna Group akquiriert wurde und jetzt Teil des GARDENA smart System Teams ist, stoppt der Hersteller den Verkauf seiner eigenen Produkte. Der schwedische Konzern Husqvarna vertreibt Produkte für den Garten unter der in Deutschland sehr bekannten Marke GARDENA. Zum Sortiment gehört auch das GARDENA smart system, das mit dem GARDENA smart Sensor Control Set eine Alternative zum Koubachi Pflanzensensor zur Verfügung stellt. Die Firma Koubachi verspricht seinen Kunden, dass die Server eine Übergangsphase von 3 Jahren durchlaufen und auch der Support für diesen Zeitraum aufrechterhalten wird. Erst nach Ablauf dieser Übergangsphase werden die Systeme heruntergefahren. Die Produkte von Koubachi sind derzeit noch bei Amazon erhältlich.

 


Inhaltsverzeichnis Pflanzen-Sensoren
• Pflanzenpflege leicht gemacht
• Pflanzensensoren, die neuen Tamagotchis?
• Wie funktionieren die Pflanzen-Sensoren?
• Was leisten die Pflanzen-Sensoren?
                            → Parrot Flower Power
                                                      →→ Temperaturmessung mit Kaltleiter
                                                      →→ Dünger-Gehalt bestimmen
                                                      →→ Feuchtigkeitsmessung der Erde
                                                      →→ Helligkeit für die Fotosynthese
                           → Koubachi
                                                      →→ Vital-Parameter
                                                      →→ Bodenfeuchtesensor
                                                      →→ Messung der Bodentemperatur
                                                      →→ Lokaler Wetterbericht
                                                      →→ Die Qualität des Lichts
• Die Pflanzen-Sensoren im Test
• Alternativen zu diesen beiden Herstellern
                           → Wimoto
                           → PlantSense
                           → Oso
                           → Inovalley SM 80
                           → eSaver iConnect IC50
                           → Hama GM300
                           → Edyn Smart Garden System
• Fazit

 

Pflanzenpflege leicht gemacht

Die Grundüberlegung für die Markteinführung war nach Aussagen der Erfinder, dass nicht jeder Pflanzenbesitzer auch über das nötige Know-How verfügt, nicht genügend Interesse an den Pflanzen hat oder einfach der „grüne Daumen“ fehlt. Das soll sich mithilfe der Sensoren ändern und die richtige Versorgung der Pflanzen wird zum Kinderspiel. All die wesentlichen Fragen wie Wasser gießen oder Blätter besprühen, viel oder wenig Sonne, die richtige Temperatur, der richtige Standort oder die wohl dosierten Düngegaben werden vorgegeben. Der Anwender, der diese Vorgaben befolgt, soll sich als Wohltäter für seine Pflanzen erweisen. Selbst gegen das Vergessen wird er geschützt, denn die Hinweise erfolgen rechtzeitig.

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Pflanzensensoren, die neuen Tamagotchis?

Erinnern Sie sich noch an den Hype um das Tamagotchi? Ein aus Japan stammendes virtuelles Küken, das mit seinen Bedürfnissen um die Aufmerksamkeit seines Besitzers heischte? So ähnlich funktioniert es mit den Pflanzen-Sensoren, die mithilfe von iPhone App (App Store), Android App (Google Play) oder Web-Browserzugang den Eindruck entstehen lassen, dass die Blumen und Pflanzen mit Ihnen über das Smartphone, Tablet oder PC gewissermaßen in Kontakt treten und kommunizieren. Dieser Eindruck wird zusätzlich dadurch verstärkt, dass Sie den Pflanzen einen individuellen Namen geben (was sicherlich zu mehr Verantwortung und Fürsorge verpflichtet). Denn wenn Sie Nachrichten erhalten wie: „Olivia hat Durst“ oder „Maximilian fühlt sich wohl“, wird das bestimmt unmittelbare Auswirkungen auf Ihre Gefühlswelt haben.

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Wie funktionieren die Pflanzen-Sensoren?

Die Gadgets, also die technischen Geräte mit bisher so nicht bekannter Funktionalität bzw. besonderem Design, der Hersteller Parrot und Koubachi überwachen sowohl im Indoor- als auch im Outdoor-Bereich den Zustand der Pflanzen. Die Messstäbe mit den Sensoren werden dazu entweder so tief wie möglich bzw. bis zur Markierung in die Erde gesteckt. Dabei gilt es, die Nähe des Wurzelballens zu suchen. Dies gelingt in tiefen Töpfen und im Gartenbeet besser als in flachen Schalen, da so ein Messstab gut 15 cm lang ist. Die beiden führenden Hersteller Koubachi und Parrot haben in ihren Produkten jeweils eine hochpräzise Sensorik verbaut. Ein Bodensensor misst Feuchtigkeit und Temperatur, ein Lichtsensor ermittelt die Art und Intensität des Lichtes und darüber hinaus werden der Düngerstand und die Umgebungstemperatur der Pflanze gemessen.

Aufgrund von wissenschaftlich erarbeiteten Pflanzenpflegemodellen gibt Ihnen ein interaktiver Pflegeassistent exakte Pflegehinweise, die den Pflanzentyp, die Jahreszeit und sogar den Wohnort berücksichtigen. Der Zugriff auf die jeweiligen Pflanzen-Enzyklopädien der Hersteller, die rd. 7.000 – 8.000 Pflanzen umfassen und stetig weiterentwickelt werden, ermöglicht es Ihnen, die zu versorgende Pflanze zu bestimmen.

Funktionsweise

Die gesammelten Informationen werden bei Koubachi vom Sender über die eingebaute WLAN-Schnittstelle an die «Koubachi Plant Care Engine» und bei Parrot über eine Bluetooth Low Energy Verbindung an die Parrot Cloud gesendet, wo diese dann ausgewertet werden. Sobald die Daten verarbeitet worden sind, erhalten Sie detaillierte Hinweise, die Sie bei der Pflege Ihrer Pflanzen unterstützen. Bei einer Erstanwendung dauert die vollständige Analyse aller Daten und die Erstellung eines Pflegeplans bis einer Woche. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt dann die Überwachung der Pflanzen in Echtzeit. So werden Sie in regelmäßigen Abständen mit Push-Mitteilungen auf dem Laufenden gehalten. Sie sind also immer über den aktuellen Zustand von Olivia oder Maximilian informiert. Sie haben auch die Wahl, diese Informationen über E-Mail zu erhalten und zudem lassen sich sämtliche Benachrichtigungsmodalitäten wie Zeitpunkt, Häufigkeit, Lautstärke und Informationsgehalt von Ihnen individuell festlegen.

Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist es schon, wenn Sie Nachrichten wie „Olivia fühlt sich wohl“, „Maximilian benötigt momentan kein Wasser“ etc. erhalten. Doch wenn Sie sich darauf einlassen und den Pflegehinweisen nachkommen, brauchen Sie sich keine Sorgen mehr um einen grünen Daumen oder Informationsdefizite im Umgang mit den Pflanzen zu machen. Auch die Gefahren die Pflanzen zu überdüngen, zu ertränken, zu viel oder zu wenig Licht zu geben, vertrocknen zu lassen – all diese Gefährdungen werden von den Sensoren erkannt und verhindert.

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Die wesentlichen Unterschiede

Ein offenkundiges Unterscheidungsmerkmal ist, dass Parrot kein WLAN verwendet, um die Verbindung zum Smartphone herzustellen. Stattdessen kommt das stromsparende Bluetooth Smart – auch BT 4.0 oder Low Energy genannt – zum Einsatz. Nach der einmaligen Kalibrierung zu Beginn funktioniert das wohl recht gut. Der Nachteil ist allerdings, dass sich das Smartphone mit der geöffneten Flower Power-App in Funkreichweite des Fühlers befindet muss. Eine Wand, ein Mauerwerk oder eine geschlossene Balkontür beeinträchtigen die Reichweite erheblich und verringern diese im Extremfall auf wenige Meter. Wenn Sie diesen Sensor in einem Garten einsetzen wollen, sollten Sie regelmäßig die Nähe der zu versorgenden Pflanzen aufsuchen.

Koubachi App

Dahingegen nimmt Koubachi unmittelbar nach der WLAN-Konfiguration des Gerätes und der Anmeldung der Pflanze die Arbeit auf. Dafür stellt die Firma sowohl eine iPhone App, eine Android App und eine Web-Browser App zur Verfügung. Selbst an den Datenschutz wurde gedacht. So unterstützen die Pflanzensensoren unterstützen WEP, WPA und WPA2. Zusätzlich erhält jeder Sensor bereits während der Produktion einen eigenen 128-Bit-AES-Schlüssel. Die gesamte Kommunikation zwischen dem Sensor und dem Koubachi System ist zu jeder Zeit sicher verschlüsselt.

Der selbstlernende Sensor dieses Herstellers lässt sich zumindest im Innenbereich für die Pflege von bis zu 27 Pflanzen verwenden, ohne dass die Daten verloren gehen. Im Außenbereich können die Bedingungen wie Regen, Bodenbeschaffenheit, Sonneneinstrahlung etc. stark variieren. Aus diesen Gründen sollten Sie im Garten nicht auf die „Multi Plant“-Funktion setzen.

Parrot setzt hingegen darauf, dass mit der App bis zu 256 Sensoren (folglich Pflanzen) kontrolliert und verwaltet werden können. Und sollten Sie aufgrund der Größe Ihres Gartens besorgt sein, dass Sie die unter Beobachtung stehenden Pflanzen nicht wieder finden, dann markieren Sie die Position der Pflanzen per GPS und lassen sich den Standort auf einer Karte anzeigen.

Die Geräte beider Hersteller sind sowohl für den Innenbereich als auch den Außenbereich verwendbar. Insbesondere bei dem Produkt von Parrot wurden Materialien ausgesucht, die Wasserfestigkeit, Dichtheit und Robustheit garantieren sollen. Der Parrot Flower Power kann drinnen und draußen verwendet werden (von -10 ° C bis 55 ° C). Ohne Schaden übersteht der Sensor das Gießen, den Regen und auch Flüssigdünger.

Koubachi bietet als günstigste Variante das Modell Koubachi Wi-Fi Plant Sensor 2 Indoor. Dieser Sensor ist ausschließlich für Zimmerpflanzen und den Einsatz im Innenbereich gedacht. Die Modelle Koubachi Wi-Fi Plant Sensor 2 Outdoor und Koubachi Wi-Fi Plant Sensor 2 Pro sind vollständig regen- und wetterfest für den Einsatz im Freien und können sowohl drinnen als auch draußen verwendet werden. Das Pro-Modell bietet Zusatzfunktionen, die vorteilhaft für den gewerbsmäßigen Einsatz wie Zucht und Wissenschaft sind. Der private Gärtner kann sehr gut darauf verzichten.

Das Design der beiden Fabrikate unterscheidet sich deutlich. Die Firma Parrot setzt hier auf das eher unauffällige Abbild eines verzweigten Astes. Wählbar sind die Modelle in den Farben Grün, Braun und Blau. Bei Koubachi hatte der Designer offensichtlich eine große Affinität zum Golfsport. Ähnelt der Sensor doch dem Kopf eines Golfschlägers, so in Richtung Fairway-Schläger. Die Farbe ist hier nicht wählbar, da der Hersteller lediglich eine weiß-schwarze Variante anbietet.

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Was leisten die Pflanzen-Sensoren?

Nun, beginnen wir erst einmal damit, was diese Sensoren (noch) nicht leisten! Die werden nicht für Sie die Gießkanne oder den Wasserschlauch übernehmen. Kein Modell der beiden Hersteller wird für Sie Düngemittel einkaufen, den Boden damit versorgen und harken. Diese Sensoren haben lediglich Überwachungsfunktionen. Sie checken einige Parameter, berücksichtigen Imponderabilien, gleichen diese Informationen mit Datenbanken ab und ermitteln daraus das aktuelle Wohlbefinden der Schützlinge. Daraufhin erhalten Sie Handlungsaufforderungen, die Sie in die Lage versetzen, die Pflanzen weitestgehend optimal zu versorgen. Entsprechend ihres Preissegments weichen die Prüfdaten und die Informationsgehalte der beiden Hersteller voneinander ab.

Parrot Flower Power:

Parrot Flower Power Farben

Parrot Flower Power

Zur Überwachung misst Parrot alle 15 Minuten die Feuchtigkeit, den Nährstoffgehalt sowie die Umgebungstemperatur und die Lichtstärke. Das geschieht folgendermaßen:
Die gesammelten Daten werden via Bluetooth auf das Smartphone übertragen und in einer App entsprechend aufbereitet. Die iOS & Android Apps stehen kostenlos zur Verfügung. Für die Datenübertragung nutzt der Hersteller Bluetooth 4.0 Low Energy.

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Temperaturmessung mit Kaltleiter

Kaltleiter ist die Bezeichnung für den Fühler, der die Temperatur misst. Die Temperaturmessung ist deshalb erforderlich, weil die verschiedenen Pflanzen aufgrund ihres Ursprungs nicht die gleichen Temperaturen vertragen. Sie erhalten Informationen zu den Temperaturbereichen und Hinweise, um die Mindest- und Höchsttemperatur für Ihre Pflanze einzuhalten.

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Dünger-Gehalt bestimmen

Nährstoffe nehmen die Pflanzen u. a. mit den Wurzeln aus dem Boden auf. Diese sind im Boden als elektrische Teilchen, den sog. Ionen, vorhanden. Die Messung der Leitfähigkeit gibt Auskunft über die Anzahl Ionen im Boden. Da die Ionen dem Boden durch die Düngerzugabe zugeführt werden, lassen sich so Rückschlüsse auf den Dünger-Gehalt ziehen. Viele Ionen im Boden bedeuten viel Dünger.

Quelle: Youtube – Introducing Parrot Flower Power

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Feuchtigkeitsmessung der Erde

Zur Feuchtigkeitsbestimmung wird die dielektrische Leitfähigkeit gemessen. Das dielektrische Messverfahren ermöglicht absolut zerstörungsfreie Feuchtemessungen. Dieses Verfahren wird auch verwendet, wenn es um Feuchtigkeitsbekämpfung in Bauten geht. Die Permittivität steigt mit dem Wasseranteil in der Erde.

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Helligkeit für die Fotosynthese

Die Fotosynthese ist als Lebensgrundlage für nahezu alle Organismen auf der Erde, somit auch für die Pflanzen unverzichtbar. Ohne diesen Prozess, bei dem Strahlungsenergie in energiereiche Stoffe umgewandelt wird, können sie nicht überleben. Die Firma Flower Power misst das Licht bei rund 510 nm, dem hauptsächlichen Wellenlängenbereich, in dem die Energieaufnahme der Pflanzen gefördert wird.

Die jeweilige App verständigt Sie über Ihr Smartphone oder Tablet, wenn die Auswertung ein Eingreifen als erforderlich bewertet. Um diesen Schritt zu ermöglichen, suchen Sie Ihre Pflanze in einer Bibliothek mit über 7000 Pflanzen und greifen auf den entsprechenden Steckbrief zu. Dieser enthält Angaben zur Herkunft, Fotos, Grundbedürfnissen und zahlreichen Praxistipps.

Mithilfe eines Terminkalenders können Sie dank der Gieß-Vorhersage für die kommenden 2 Wochen Ihre Zeit genau verplanen. Weitere Echtzeit-Informationen zeigen umgehend Veränderungen, wenn die Pflanzen gegossen, umgestellt, gedüngt etc. werden.

Link zu Parrot

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Koubachi:

Koubachi Modelle Innen und Aussen

Koubachi Modelle

Die WLAN-Indoor- und Outdoor-Sensoren sollen die Pflanzenpflege vereinfachen, indem sie den Nutzer informieren wie die Pflanzen versorgt werden müssen.

Neben der Messung von Lufttemperatur, Helligkeit und der Bodenfeuchte sind die Sensoren auch in der Lage, Informationen zur Bodentemperatur zu ermitteln. Darüber hinaus sollen sie zwischen Sonnenlicht und künstlichen Lichtquellen unterscheiden können. Der Abruf der Daten kann von Ihnen auch von unterwegs aus auf dem Smartphone erfolgen.

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Vital-Parameter

Stress kann auch den Pflanzen zusetzen und sich negativ auf das Wachstum und Überleben auswirken. Dies ist immer dann der Fall, wenn suboptimalen Bedingungen ausgesetzt werden. Daher überwacht der Hersteller die Pflanzen bezüglich Über- und Unterversorgung der vitalen Einflussfaktoren. Der Pflanzensensor misst die Bodenfeuchte, Sonneneinstrahlung, Infrarotlicht, Umgebungstemperatur und mehr, um die Vital-Parameter zu erhalten und die genauen Bedürfnisse der Pflanzen zu bestimmen.

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Bodenfeuchtesensor

Der Hersteller verwendet zur Feuchtigkeitsbestimmung einen patentierten Bodenfeuchtesensor. Dieser soll ähnlich wie ein Tensiometer den Wasserdruck ermitteln und die Menge an Wasser erkennen, welche in diesem Moment den Wurzeln der Pflanze zur Verfügung steht. Das Verfahren ist nicht direkt abhängig von der Bodenbeschaffenheit, Temperatur und von weiteren Einflussgrößen – auch unabhängig von der absoluten Wassermenge – und bietet damit eine gute Messgröße. Hier möchte sich die Firma von anderen Mitbewerbern, mit Verfahren wie der Messung der elektrischen Leitfähigkeit abhängig vom Ionen-Gehalt, unterscheiden. Auch wenn Koubachi angibt, dass dieses Messverfahren in jedem Bodensubstrat mit unübertroffener Genauigkeit funktioniert, hat es dennoch den Nachteil, dass nur punktuell gemessen werden kann. Die Bodenfeuchtigkeit kann in einer anderen Tiefe oder in einigen Zentimetern Entfernung grundsätzlich ganz andere Werte annehmen. Daher ist die Wahl des geeigneten Messpunktes entscheidend.

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Messung der Bodentemperatur

Die Bodentemperatur beeinflusst, wie schnell Pflanzen Wasser und Nährstoffe aufnehmen können. Außerdem hat sie Auswirkungen auf die Wurzelentwicklung und das Pflanzenwachstum. Am Boden und in der obersten Bodenschicht kann die Temperatur erheblich von der Temperatur der umgebenden Luft abweichen. Dies hat Folgewirkungen für das Pflanzenwachstum auf dem Boden. Die Messung der Bodentemperatur gibt auch Hinweis darauf, ob die Pflanzen zu bedecken oder während der kalten Jahreszeit ins Haus zu bringen sind. Die Outdoor-Sensoren verfügen über dieses Modul.

Quelle: Youtube – Koubachi – Give your plant a voice!

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Lokaler Wetterbericht

Die Aufforderungen zum Gießen bleiben bei einer hohen Regen-Wahrscheinlichkeit aus. Dazu wird die lokale Wettervorhersage in die Auswertung mit einbezogen. Eine Gieß-Aufforderung erhalten Sie nur, wenn die Pflanzen durstig sind und kein Regen unmittelbar bevorsteht. Es kann allerdings auch mal vorkommen, dass die Pflanzen unabhängig von der Wettervorhersage dringend Wasser benötigen. Dann kommt immer eine Nachricht.

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Die Qualität des Lichts

Wie bereits erwähnt, ist ein hohes Verhältnis von fotosynthetisch aktiver Strahlung entscheidend für Wachstum und Vitalität von Pflanzen. Daher messen die Sensoren auch Infrarotstrahlung (IR) und können zwischen Sonnenlicht und Kunstlicht unterscheiden. Somit wird optimal ausgewertet, welche Lichtverhältnisse für ein optimales Wachstum der Pflanzen am besten geeignet sind.

Die Koubachi-App fungiert weiterhin als Kontroll- und Analysezentrum für alle eingesetzten Sensoren und informiert den Nutzer, sobald das System Handlungsbedarf erkennt. Für jede Pflanze gibt es eine Pflege-Ansicht, dargestellt als grünes Blatt-Symbol. Diese Ansicht zeigt die Stände aller Vitalparameter wie Wasser, Besprühen, Dünger, Temperatur und Licht. Die Sensoren dieser Firma Koubachi arbeiten mit zwei Standard-AA-Batterien. Eine Ultra-Low-Power-Funktechnologie soll für eine ungeschlagene Batterie-Leistung für Wi-Fi und eine hohe Batterie-Lebensdauer sorgen.

Benachrichtigungen und Alarme werden Ihnen direkt als Push-Benachrichtigungen oder per E-Mail geschickt. Alle Daten, Pflanzen und Einstellungen werden in der Koubachi Cloud synchronisiert und sind somit auf allen Geräten stets aktualisiert. Die Benachrichtigungen lassen sich personalisieren und verschiedene Parameter sind einstellbar.

Link zu Koubachi

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Die Pflanzen-Sensoren im Test

Anders als bei anderen Garten-Geräten und Werkzeugen werden Sie hier ausschließlich Testberichte von PC- oder IT-Magazinen vorfinden. Die Testergebnisse von namhaften Verbraucherorganisationen wie Stiftung Warentest, die die Produkte der beiden Hersteller gegenüberstellen oder Langzeittests durchführen, werden Sie derzeit nicht finden. Die Ergebnisse der technisch ausgelegten Magazine fallen durchaus positiv aus. Bemängelt werden bei Parrot die Bluetooth-Verbindung und bei Koubachi der recht hohe Preis.

Ansonsten haben sich einige (Privat-)Tester aufgemacht, ihre Reviews zu veröffentlichen. Andere versuchen den Eindruck zu vermitteln, in ihren Testlabors (!!) zu den im Internet publizierten Ergebnissen gekommen zu sein. Wie glaubhaft das für Sie ist, müssen Sie für sich entscheiden.

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Alternativen zu diesen beiden Herstellern

Natürlich sind diese beiden Hersteller weltweit nicht die einzigen Produzenten, die sich auf die Herstellung von Sensoren spezialisiert haben. So gibt es Alternativen der Firmen Wimoto, PlantSense und Oso. Ein französisches Produkt befindet sich unter dem Namen Inovalley auf dem Markt. Zu erwähnen sind noch die Produkte der Firma eSaver aus den Niederlanden und der Firma Hama aus Deutschland. Eine Innovation unter den Pflanzensensoren soll zukünftig das Edyn Smart Garden System aus den USA werden.

Andere Hersteller

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Wimoto

Bei den wetterfesten Motes in dem quadratischen Design handelt es sich um robuste und drahtlose Sensoren. Diese verwenden ebenfalls die Bluetooth-Technologie, um die Daten auf Ihr Smartphone oder Ihren Computer zu übermitteln.

Die sog. Growmote überwacht bei den Pflanzen den Einfluss von Licht in Lux, die Temperatur in Celsius (so erfahren Sie ob Frostgefahr besteht) sowie die relative Luftfeuchtigkeit in Prozent. Auch die Bodenverhältnisse finden Berücksichtigung. Über die Wimoto Cloud lassen sich die Daten immer aktuell abfragen. Der austauschbare Akku soll eine Laufzeit von bis zu 3 Jahren haben. Die Motes dienen als Datenlogger, d. h. wenn kein Smartphone oder Tablet in der Nähe ist, werden die Informationen regelmäßig für bis zu einem Monat aufgezeichnet.

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PlantSense

Der Pflanzensensor dieses Herstellers trägt den Namen EasyBloom und zeigt sich in dem „niedlichen“ Design einer Blume. Der wetterfeste Sensor ist sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet. Seine Arbeit besteht darin, die Sonneneinstrahlung, die Temperatur, die Wasserdurchlässigkeit und den Düngegehalt – im Abo-Verfahren mit Registrierung – zu messen.

Im oberen Teil des Sensors werden die Daten gespeichert. Anders als bei den anderen Herstellern verbinden Sie diesen Teil über den USB-Port mit Ihrem PC oder Mac. Die Webseite EasyBloom.com stellt Ihnen die Sensordaten mit den lokalen Bodenverhältnissen, dem Klima und dem Wetterverlauf zur Verfügung. Dazu gibt es und Sie haben Zugriff auf die, die derzeit nach Angaben des Herstellers rd. 6.000 Pflanzen enthält.

Die gewonnenen Daten der Sensoren für die Sonneneinstrahlung, der vorherrschenden Temperatur, der Bewässerung und dem Düngegehalt im Boden gleichen Sie mit der Pflanzenbibliothek, einer Online-Datenbank mit derzeit rd. 6.000 Pflanzen, ab. Sie erhalten daraufhin Hinweise zur optimalen Pflege der Pflanzen oder Infos, warum die bisherigen Anbau-Versuche fehlschlugen. Dazu werden die standortbezogenen Daten ausgewertet. Und jetzt kommt der Grund, warum die Software nur in Amerika funktioniert: Nach Eingabe des US-Postleitzahlenkodes überprüft die Software die durchschnittlichen Wetterbedingungen mit AccuWeather und präzisiert damit die Empfehlungen.


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Oso

Mit dem Feuchtigkeitssensor PlantLink dieses Herstellers erfahren Sie lediglich, wann Ihre Pflanzen Wasser brauchen. Dennoch lautet der werbewirksame Slogan: Geben Sie Ihren Pflanzen eine Stimme.

Die Verbindung lässt sich einfach herstellen, indem Sie den Sensor im Innen- oder Außenbereich in den Boden platzieren. Das System muss sich kalibrieren und gleicht den Bewässerungsbedarf mit der Datenbank, die immerhin mehr als 50.000 Pflanzen enthalten soll, ab. Dazu übermittelt der Sensor die Daten an die Basis-Station. Über die PlantLink App haben Sie via Smartphone, Tablet oder Computer jederzeit und überall Zugriff auf die Informationen. Der Hersteller gibt an, dass sich bis zu 64 Links verwalten lassen. Sie können wählen, ob Sie die Benachrichtigung per E-Mail, SMS oder Push-Benachrichtigungen empfangen wollen. Auch die von Ihnen bevorzugte Tageszeit lässt sich einstellen.

Die Sensoren dieser Hersteller sind zurzeit nur in Nord-Amerika bzw. Kanada und somit auf dem einfachsten Wege über Amazon.com erhältlich. Erfahrungsgemäß bereitet eine Bestellung keine Probleme und die Lieferung erfolgt zeitnah.

Link zu Amerika

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Inovalley SM 80

INOVALLEY, ein französisches Unternehmen, das sich auf den Verkauf von Hi-Fi- und Video- Ausrüstungen sowie elektronischen Messgeräten und Meteostationen spezialisiert hat, bietet unter der Marke Inovalley SM 80 ebenfalls eine weitere Funk-Wetterstation an. Diese umfasst einen Outdoor-Sensor mit zwei Pflanzensonden bzw. Feuchtigkeitsmessern für Pflanzen. , die auch über eine Wettervorhersage verfügt, diese informiert ob Sonne, Wolken, Regen oder Unwetter zu erwarten sind. Wir haben das Set testen dürfen. Die eigentliche Funk-Wetterstation ist mit bis zu 3 Outdoor-Sensoren und bis zu 5 Pflanzensonden gleichzeitig nutzbar. Im Display lesen Sie die Temperatur, das Datum, den Wochentag und darüber hinaus die Bodenfeuchtigkeit, die kommende Wetterlage und sogar die Mondphasen ab.

Die auch für den Garten geeigneten Pflanzensonden messen die unmittelbare Feuchtigkeit der Erde und geben Alarm, wenn der Zeitpunkt zum Gießen gekommen ist. bedarf Alarm. Das Gerät wird vollständig mit Batterien betrieben. Da der Übertragungsradius selbst bei optimalen Verhältnissen eine max. Reichweite von ca. 30 m hat, ist diese Wetterstation für den Garten nur bedingt geeignet.

Eine solche Funk-Wetterstation wird wesentlich besser für den Innenbereich geeignet sein und kommt bei Weitem nicht an den Informationsgehalt der bereits beschriebenen Pflanzensensoren heran. Dies gilt übrigens auch für die Funkt-Wetterstationen einiger anderer Mitbewerber.

Link zu Inovalley

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eSaver iConnect Erdsensor (IC50)

Auch die Niederländer fügen sich in die Reihe der Anbieter von Pflanzensensoren an. Mit dem preisgünstigen eSaver iConnect Erdsensor erhalten Sie Informationen über die Temperatur und Feuchtigkeit der Erde bzw. Ihrer Pflanzen. Mit der eSaver Cloud Applikation erhalten Sie diese Informationen direkt auf Ihr Smartphone oder Ihren Tablet PC. Die App zeigt Ihnen an, wenn die Pflanzen gegossen werden müssen. Sofern Sie Bilder Ihrer Pflanzen in die App hochladen, können Sie immer leicht erkennen, welche Pflanze dringend Wasser benötigt.

Die iConnect Anwendung nutzt eine Datenbank mit verschiedenen Pflanzenarten und einem vorprogrammierten Feuchtigkeitsgrad. Innerhalb der Anwendung können Sie die Datenbank erweitern.

Esaver Link

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Hama Gartenmonitor GM-300

Wer vorrangig die Bodenfeuchtigkeit im Blick haben will und mit einer räumlich gebundenen Basis-Station ausreichend bedient ist, kann auf diese relativ preisgünstige Variante zurückgreifen. Trotzdem ist der Anbieter Hama GmbH & Co.KG aus Monheim teurer als der Mitbewerber aus den Niederlanden, der immerhin eine kostenlose App zur Verfügung stellt.

Das Gerät überwacht den Boden und zeigt die Bodenfeuchtigkeit sowie die Bodentemperatur an. Nachdem Sie eine der verschiedenen Bewässerungsstufen für die unterschiedlichen Pflanzenarten ausgesucht haben, erhalten Sie wahlweise ein akustisches Signal oder es erscheint ein Gießkannensymbol, wenn der Boden zu trocken ist.

Der Gartenmonitor besteht aus einem Basisgerät und einem Außensensor. Sie können maximal fünf Sensoren pro Basisgerät anschließen. Zum Lieferumfang gehört jedoch lediglich ein Sensor. Weitere Sensoren müssen Sie beim Hersteller direkt bestellen.

Betrieben werden die Basis-Stationen und die Sensoren mit Batterien. Die Reichweite ist mit 30 m allerdings ein wenig begrenzt.

Hama Link

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Edyn Smart Garden System

Ein junges dynamisches Start-Up Unternehmen aus Oakland in Kalifornien will die Spitze unter den Anbietern erobern und hat mit dem Edyn Garden Sensor einen Pflanzensensor mit Solar-Technologie auf den Markt gebracht. Das Gerät ist in Europa noch nicht erhältlich. Tester und Kritiker gehen von einer Beta-Version aus, da das Potential noch nicht ausgeschöpft worden ist.

Denn dieser Sensor soll das Potenzial haben, eines der besten Geräte zu werden. Zurzeit handelt es sich jedoch nach Angaben der Kritiker um eine intelligente Neuentwicklung mit einer schlechten App. Es wird empfohlen abzuwarten und den Entwicklern Zeit zur Nachbesserung zu geben. Dies erklärt auch, warum sich dieser Sensor noch nicht wirklich in Szene setzen konnte.

Edyn Link

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Fazit:

Eine Entscheidung für oder gegen die Verwendung dieser Sensoren ist natürlich Geschmackssache. Und es ist auch eine Entscheidung dahingehend, ob und wie viel Geld Sie bereit sind auszugeben. Denn diese „Spielereien“ haben durchaus ihren Preis. Das macht sich ganz besonders dann bemerkbar, wenn Sie die Sensoren im Garten verwenden wollen. Da kommen dann schnell ganz beträchtliche Summen zusammen.

Es gibt zwar Aussagen von bekennenden „Technik-Freaks“, die eine Vielzahl der Sensoren im Garten einsetzen und angeblich ausgezeichnete Ergebnisse erzielen. Die Pflanzen sollen sich optimal entwickeln und die Erträge überdurchschnittlich sein. Zurückzuführen sei das auf den „Wohlfühl-Effekt“, den die Pflanzen durch die optimal getimte Pflege wahrnehmen.

Gemüse Ertrag

Wenn Sie über eine Verwendung der Sensoren nachdenken, dann kommen meiner Meinung nach nur die beiden Hersteller Koubachi und Parrot in Betracht. Diese sind sicherlich am besten durchdacht und liefern die kompetentesten Informationen. Dabei liegt der „Golf-Schläger“ hinsichtlich der Datenverarbeitung und des Informationsgehaltes, aber auch im Preis, weit vorne.

Für das Prachtexemplar im Haus, der von Ihnen erklärten Lieblingspflanze, mag ein Sensor vielleicht sinnvoll sein. Im Garten kann ich mir den Einsatz nur bedingt vorstellen, da ich von der Firma Parrot sehr viele Sensoren erwerben müsste und auch Koubachi lediglich 27 Pflanzen mit einem Gerät verwalten kann. Das ist für den Gartenbereich nun nicht gerade viel.

Auf jeden Fall ist so ein Sensor für Pflanzenliebhaber mal ein ausgefallenes und schönes (auch brauchbares) Geschenk.

Bislang macht mir die Gartenarbeit auch ohne diese Gadgets Spaß – aber vielleicht bewerten Sie das ja ganz anders.

Ganz gleich, ob Sie bereits oder zukünftig mit den Pflanzen-Sensoren, der High-Tech im Garten, arbeiten:

Hauptsache ist, dass die Ergebnisse stimmen!

In diesem Beitrag enthaltene Links:

Link zu Parrot

Link zu Koubachi

Link zu Amerika

Link zu Inovalley

Esaver Link

Hama Link

Edyn Link

Garten Pflanzen Grüner Daumen



 

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4 Kommentare

  1. Vielen Dank für die ausführlich Übersicht!
    Gibt es auch Sensoren die man für die Büro Pflanzen geeignet?
    Die Töpfe der Büro Pflanzen sind in der Regel sehr tief. Ich befürchte, dass Parrot oder Koubachi die Feuchtigkeit nur in der oberen 10 cm der Erden messen.

    • Eine gute Frage. Die Sensoren eignen sich sogar eher für tiefe Töpfe oder das Gartenbeet, da so ein Messstab gut 15 cm lang ist. Flache Schalen bieten gar nicht genug Tiefe. Ein Hinweis noch an dieser Stelle: Für Büropflanzen werden gerne Granulate verwendet. Diese sind für Pflanzensensoren allerdings ungeeignet, da Granulate keine Messwerte liefern. Es funktioniert nur mit Erde.

      Mit freundlichen Grüßen
      Volkmar Neumann

      • Vielen Dank für den Hinweis!
        Soweit ich weiß gibt es Gießanzeiger für Granulate. Gibt es auch „Smarte“ Gießanzeiger für Granulate?
        Für ein Büro wäre es sehr schön wenn man für jede Pflanze Granulat/Erde einen Sensor hätte und auf einen Blick sehen könnte wie es allen Pflanzen geht. Gibt es vielleicht Anbieter für sowas?

        • Die Feuchtigkeit anzuzeigen gelingt mittlerweile bei den meisten hochwertigen Pflanzensensoren. So auch bei dem Ex-Modell von Koubachi, das nun von GARDENA als Bestandteil des GARDENA smart Systems vermarktet wird. Es trägt dort die Bezeichnung GARDENA smart Sensor. An der Zentrale, dem Gateway, lassen sich bis zu 25 Sensoren anschließen. Das Service-Center von GARDENA hat mir folgendes bestätigt: „Der smart Sensor misst die tatsächliche Feuchtigkeit im Boden. Ob dies ein Granulat oder Erde ist, ist für den Sensor irrelevant, da die tatsächliche Bodenfeuchtigkeit auch von diesen Eigenschaften abhängig ist.“

          Mit freundlichen Grüßen
          Volkmar Neumann

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