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➤ Gartenarbeiten im April

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Gartenarbeiten im April stehen manchmal ganz im Zeichen eines kurzen Winters und einem warmen Monat März. Unter diesen Voraussetzungen treiben die Pflanzen im Garten sehr früh aus und beginnen bereits jetzt in voller Pracht zu blühen. Die milden Temperaturen fördern das frühzeitige Wachstum der Pflanzen. Für Sie bedeutet dies, dass Sie im Garten alle Hände voll zu tun haben. Spätestens jetzt müssen einige Sträucher und Bäume geschnitten werden. Die Frühblüher stehen in voller Pracht und der Rasen braucht jetzt besonders viel Pflege. Mit den richtigen Maßnahmen und Mitteln können Sie das Wachstum der Halme beschleunigen. Dann sind da natürlich noch die Nutzpflanzen, deren Zeit zum Aussäen und Einpflanzen gekommen ist. Und auch sonst stehen einige unaufschiebbare Aufräum- und Pflegearbeiten an.

Dabei unterliegen die Gartenarbeiten im April sehr stark den Wetterkapriolen, die der wechselhafte Monat als Übergangsmonat zwischen den Jahreszeiten alljährlich, wenn vielleicht auch seit einigen Jahren mit abgeschwächten Peaks, zu bieten hat. Dennoch ist im meteorologisch mittleren Frühlingsmonat alles drin. Dazu zählen Temperaturen mit Höchstwerten von über 25 °C oder lang anhaltende Regenperioden genauso wie Nachtfröste und Schneefall. Leider ist die Zeit knapp, denn bis zur Hauptsaison sind es nur noch ein paar Wochen. Eine lange Liste an Gartenarbeiten im April wartet auf Sie. Doch was es auch ist, irgendwie macht es auch Spaß und es stellt sich ein gutes Gefühl ein.

Die Gemüsebeete im April

Sie werden vermutlich im vergangenen Herbst ihre Beete für die anstehende Saison vorbereitet haben. Das ist gut so, denn dann brauchen Sie lediglich die unerwünschten Kräuter zu entfernen, den Boden zu lockern und vielleicht ein wenig verrotteten Kompost aufzutragen. Für neu angelegte Hochbeete ist die Zeit gekommen, dass sie befüllt werden. In bereits bestehenden Hochbeeten sackt die Erde den Winter über ab. Daher ist Auffüllen mit neuem Substrat angesagt.

Das Vorziehen kann beginnen

Vermutlich haben Sie bereits im Februar und März mit dem Vorziehen begonnen. Das zahlt sich aus, denn verschiedene Salate, Mangold oder Blumenkohl sind in diesem Monat bereits für den Außeneinsatz. Empfindlichere Gemüsesorten und Kräuter werden im April zwar noch nicht im Freien ausgesät, viele davon eignen sich aber zur Anzucht einer Vorkultur im Haus oder im Frühbeet bzw. Gewächshaus. Bei manchen Sorten wie Tomaten, Chili und Gurken sollten Sie auf keinen Fall länger warten, denn diese benötigen ausreichend Zeit, um geschützt zu keimen und zu wachsen.

Neben den bereits erwähnten Tomaten und Gurken gelingen Melonen, Busch- und Stangenbohnen, Zucchini oder Rosenkohl sehr gut in Vorkultur. Gleiches gilt für die wärmeliebende Kapuzinerkresse, Knollensellerie, Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Chinakohl, Radicchio oder Kürbis. Haben Sie Lust auf Exoten? Dann probieren Sie die Vorkultur von Kiwano oder Tomatillo.

Sicher haben Sie bereits im Vormonat daran gedacht, Ihre Lieblingskräuter vorzuziehen. Nein, noch nicht? Kein Problem. Beginnen Sie einfach jetzt noch schnell mit dem Vorziehen diverser Kräuter wie Melisse, Estragon, Thymian, Majoran oder Basilikum.

Bereits in meinem Beitrag Gartenarbeiten im März habe ich das Thema rund um die Vorkultur hinsichtlich der geeigneten Erde, der Anzuchttöpfe, Samenfeste und Hybride etc. ausführlich behandelt. Hier erfahren Sie mehr dazu.

Ein Frühbeet für die Frühchen

Sofern Sie sich für ein Frühbeet entschieden haben, stehen Ihnen bereits jetzt erntefrische Pflück- und Kopfsalate oder Radieschen zur Verfügung. Sie machen sich mit einem Frühbeet unabhängig von den herkömmlichen Gartenzeiten. Ein Frühbeet ist die ideale Aufzuchtstation für Jungpflanzen. Vielleicht kennen Sie das ja? Wenn Sie Ihre Gemüsepflanzen selber aus Samen ziehen, haben Sie im späten Frühjahr die Fensterbretter und andere geeignete Plätze voller Töpfe mit Setzlingen.

Für die meisten Setzlinge ist der Monat April allerdings zu früh, um diese schon ins Freiland zu setzen. Schließlich stehen im Mai mit den Eisheiligen und der Schafskälte im Juni noch ein paar mögliche Kältetage an. Das Frühbeet bietet sich als die optimale Zwischenstation an, um die Jungpflanzen aus dem Haus in den Garten überzusiedeln.

Bereits unsere Großeltern und Ur-Großeltern nutzten die Vorteile eines Frühbeetes, um die Anbausaison zu verlängern. Da ein aufwändiges Gewächshaus meist unerschwinglich und die Räumlichkeiten meist beengt sowie ungeeignet für die Vorkultur waren, bot sich ein einfaches Frühbeet geradezu an. Da sich das Frühbeet auf unterschiedliche Weise bestellen lässt, haben sich zwei grundsätzliche Arten entwickelt: der “Kalte Kasten” und das “Mistbeet”.

Das kalte Frühbeet

Ein Kalter Kasten besteht aus einem Holzkasten, also einfachen Brettern, die mit einer Glas- oder Folienabdeckung versehen werden. Dafür stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Früher wurden als Abdeckung sehr gerne ausrangierte Fenster genutzt. Einfacher funktioniert es mit Doppelstegplatten oder mit Folie bespannte Rahmen. Die hintere Wand des Kastens sollte unbedingt höher als die Seitenwände und das Vorderteil sein, damit die Abdeckung schrägt aufliegt, das Regenwasser problemlos abläuft und der Lichteinfall optimiert wird. Gerade das oft noch spärliche Sonnenlicht wird als Energie genutzt, um im Inneren ein warmes Klima zu erzeugen.

Der Kasten sollte an einem hellen, windgeschützten Standort in Richtung Süden ausgerichtet sein. Das Versetzen des mobilen Kastens bereitet keine Probleme, sodass Sie immer einen geeigneten Standort wählen können. Die Abdeckung des Frühbeetes sollten Sie nach der Schafskälte abnehmen und Ende September wieder aufsetzen. Immer wenn es die Wetterbedingungen zulassen, denken Sie an eine ausreichende Belüftung. Das bedeutet, dass bei kühlem oder regnerischem Wetter die Fenster oder Abdeckungen zubleiben. Sobald die Sonne herauskommt, wird gelüftet, um einem Hitzestau oder bei feuchter Atmosphäre Pilzkrankheiten vorzubeugen.

Anzucht im Frühbeet

Das Mistbeet oder Beet mit Bio-Heizung

Anders als beim Kalten Kasten erhält diese Beetart einen festen Platz. Denn hier wird, nachdem der Standort feststeht, ein etwa 40 – 60 cm tiefes Loch gegraben. Das Loch wird idealerweise mit Pferde- oder anderem Tiermist ungefähr hälftig gefüllt. Darauf kommen anschließend Kompost und Gartenerde. Durch den mikrobiellen Abbau des Tierdungs entsteht nun Wärme, die dazu dient, um das Frühbeet von unten auf natürliche Weise zu beheizen.

Sollte Ihnen kein Tiermist zur Verfügung stehen, ist das kein unlösbares Problem. Schließlich wird ebenfalls Wärme frei, wenn Pflanzenteile verrotten. Befüllen Sie also das Loch alternativ zu Tiermist mit einer etwa 20 – 30 cm hohen Schicht aus je einem Drittel gehäckseltem Stroh, halb verrottetem Gartenkompost und Herbstlaub. Als Beigabe arbeiten Sie organischen Stickstoffdünger unter. Anschließend füllen Sie das Ganze mit einer ebenso hohen Schicht humusreicher Gartenerde auf. Die Abdeckung sollte natürlich nicht fehlen. Es benötigt ein wenig Zeit, doch Sie werden feststellen, dass sich die Erde im Beet nach ca. 3 – 4 Wochen spürbar erwärmt hat.

Frühbeete mit besonderer Qualität

Hersteller von hochwertigen Frühbeeten haben viele Umwelteinflüsse und praktische Features berücksichtig. So sind die Frühbeete z. B. mit stabilen Profilen aus korrosionsbeständigem Aluminium ausgestattet. Die Abdeckungen bestehen aus hagel- und bruchfesten, UV-geschützten Stegdoppelplatten. Ein hoher Isolierwert und eine gute Lichtdurchlässigkeit schaffen ideale Bedingungen für die Pflanzen. Erdanker sorgen selbst bei Sturm für die nötige Standfestigkeit. Um eine ausreichende Belüftung zu gewährleisten, lassen sich die Fenster in mehreren Stellungen öffnen oder auch komplett abnehmen. Und es geht noch besser: Ein automatischer Fensteröffner checkt die Außentemperatur und öffnet bzw. schließt die Fenster automatisch.

Gleich für welche Variante Sie sich entscheiden – “unter Glas” lassen sich zahlreiche Pflanzen vorziehen, die jetzt nicht alle aufgezählt werden sollen. Nach einigen Wochen können die Setzlinge dann ins Beet umziehen. Meistens finden Sie auf den Samentüten eine Orientierungshilfe für die Auswahl des richtigen Zeitpunkts. Auf jeden Fall sollten Sie bis zum Ende der letzten Frostperiode im Mai (Eisheilige) warten.

Direktsaat ins Freiland

Weniger kälteempfindliche Sorten lassen sich bereits im zeitigen Frühjahr direkt im Freiland aussäen. Allerdings spielen die aktuellen Wetterbedingungen dabei immer eine Rolle. Ihre Entscheidung, wann Sie was im Beet säen, sollten Sie auf jeden Fall davon abhängig machen.

Gemüse

Blumenkohl, Dicke Bohnen, Fenchel, Frühlingszwiebeln, Gartenerbsen, Karotten, Kartoffeln, Knoblauch, Kohlrabi, Lauch, Mangold, Möhren, Pastinaken, Radieschen, Rettich, Rosenkohl, Rote Bete, Rote Melde, Rotkohl, Salatgurke, Spargel, Spinat, Stangensellerie, Weißkohl, Wirsing, Zwiebeln, Zucchini, Zuckererbsen

Salate

Asia-Salat, Feldsalat, Hirschhornwegerich, Kopfsalat, Rucola, Pflücksalat

Kräuter

Beifuß, Baldrian, Bohnenkraut, Dill, Gartenkresse, Kerbel, Koriander, Liebstöckel, Petersilie, Pfefferminze, Rosmarin, Rucola, Salbei, Schnittlauch

Zum Auspflanzen bereit:

Blumenkohl
Brokkoli
Kartoffeln
Knoblauch
Knollensellerie
Kohlrabi
Lauch
Rotkohl
Salat
Schalotte
Schnittknoblauch
Sellerie
Weißkohl
Winterheckenzwiebel
Wirsing
Zwiebel

Der Ziergarten im April

Neben den Beeten warten natürlich auch alle anderen Bereiche im Garten auf eine Wellness-Kur und ein Facelifting. Bei den Gartenarbeiten im April will der Ziergarten auf keinen Fall ausgeschlossen werden. Der April ist die beste Zeit für die Um- und Neugestaltung des Gartens. Alle Gehölze lassen sich jetzt gut pflanzen, immergrüne und selbst empfindliche Pflanzen können umgesetzt werden. Es ist immer noch Pflanzzeit für Gehölze, Rosen und Stauden und auch das Teilen und Verjüngen alter Stauden gilt es nun zügig abzuschließen.

Nährstoffe nachliefern

Für die blühenden Zwiebelblumen wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen ist ein Turbo in Form von Nährstoffen erforderlich. Da sie ihre Energie in die Entwicklung der Blüten gesteckt haben, benötigen die Pflanzen nun dringend Nachschub. Dies gilt insbesondere bei sandigen und damit nährstoffarmen Böden. Ein spezieller Kalidünger eignet sich am besten für Zwiebelblumen.

Sofern Sie beabsichtigen, Ihre frühblühenden Blumen noch einmal umzusetzen, da der derzeitige Standort nicht ideal ist, können Sie dies bereits jetzt direkt nach der Blüte vornehmen. Damit geben Sie den Blumen die Möglichkeit, am neuen Standort erforderliche Kraft zu tanken.

Neue Pflanzen wollen gesetzt werden

Solange die Temperaturen noch moderat sind, können Stauden und Einjährige gepflanzt werden. Dabei ist der Nährstoffgehalt des Bodens sehr wichtig und es macht Sinn, beim Setzen Kompost in den Boden einzuarbeiten. Vor dem Setzen können Sie den Wurzelballen ein wenig lockern, indem Sie ihn vorsichtig auseinanderziehen. Die Wurzeln sollten vor dem Setzen in Wasser eingeweicht werden. Die Pflanzen werden Ihnen diese Vorgehensweise danken. Anschließend füllen Sie logischerweise das Loch und gießen die Pflanzen ausreichend.

Das Frühjahr ist übrigens auch ein guter Zeitpunkt, um ein Staudenbeet neu zu planen. Immerhin zählen die vielfältigen und langlebigen Stauden zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Die überwiegend winterharten Pflanzen treiben jedes Jahr aufs Neue aus und werden bei guter Pflege immer kräftiger und prächtiger.

Allerdings können ältere Stauden mit der Zeit etwas blühfaul werden. Sie produzieren nur noch wenige Blüten, dafür umso mehr grüne Blätter. Das lässt sich jedoch mit verschiedenen Maßnahmen wie das Teilen der Stauden oder gezielte Düngegaben beeinflussen.

Stauden verzieren den Garten

Zeit für einen Rückschnitt

Für den Rückschnitt Ihrer Sträucher gibt es zwei geeignete Zeitpunkte. Ihre Sommerblüher schneiden Sie am besten im zeitigen Frühjahr zurück, sobald es nach dem Winter wieder etwas milder draußen ist. Frühjahrsblüher hingegen werden erst nach der Blüte geschnitten.

Einen sog. Erhaltungsschnitt, der alle zwei bis drei Jahre durchzuführen ist, bietet sich bei einigen Sträuchern an. Sie verschaffen damit der Pflanze die Möglichkeit, neue Kraft zu tanken und eine besonders üppige Krone auszubilden. Dieser Schnitt ist jedoch nicht für jeden Strauch geeignet und auch nicht immer unbedingt notwendig. Nicht mehr blühende Sträucher können Sie mit einem Verjüngungsschnitt reaktivieren. Der konsequente Rückschnitt der gesamten Krone kann bewirken, dass die Pflanze doch noch einmal neu austreibt.

Höher wachsende Sträucher, die zu den Sommerblühern gehören, schneiden Sie am besten mit einer scharfen Gartenschere zurück. Dabei lassen Sie von jedem Trieb aus dem Vorjahr ein kurzes Stück mit maximal zwei Knospen übrig. Falls der Strauch dazu neigt, über die Jahre zu dicht zu werden, entfernen Sie bevorzugt die schwachen Triebe vollständig.

Ein schöner Rasen will gepflegt werden

Spätestens jetzt im April sollte auch der Rasen belüftet werden. Das bedeutet, den Rasen von unnötigem Moos und Laub zu befreien.

Wenn Sie diesen Arbeitsgang sportlich sehen und Anstrengungen lieben, dann können Sie dazu eine Harke oder einen mit Muskelschmalz betriebenen Vertikutierer einsetzen. Allerdings müssen Sie richtig hart und tief in den Boden gehen, um das Moosgeflecht zu entfernen. Ein Durchgang in Längsrichtung und ein Durchgang quer reichen aus, um den Gräsern Luft und Platz zu verschaffen.

Ich persönlich ziehe meinen akkubetriebenen Vertikutierer vor. Die Anschaffung macht sich bezahlt, auch wenn Vertikutierer in Gartencentern und Baumärkten leihweise zur Verfügung gestellt werden.

Die folgenden 5 Schritte bedeuten eine Erholungskur für Ihren Rasen:

Nachsäen nicht vergessen

An den Stellen, an denen der Rasen nicht mehr ausreichend dicht ist, wird ein Nachsäen unumgänglich sein. Dort, wo der Rasen ausreichend Sonne erhält, reichen normale Rasenmischungen aus. Allerdings sollten Sie in den Bereichen, in denen der Rasen unter sechs Stunden besonnt wird, spezielle Schattenmischungen verwenden.

Ausreichend bewässern

Insbesondere die neuen Pflanzen benötigen im April ausreichend Wasser. Wählen Sie dazu die Tageszeiten, an denen die Sonne, die bereits im April manchmal sehr heiß scheinen kann, noch nicht oder nicht mehr zu warm ist. Damit vermeiden Sie, dass das Wasser gleich wieder verdunstet. Am besten eignen sich der frühe Morgen und der späte Abend.

Endlich raus

Natürlich wollen die Kübelpflanzen so schnell wie möglich wieder nach draußen. In den ersten vier bis fünf Tagen platzieren Sie diese zur Eingewöhnung an einer geschützten Stelle. Sollte doch noch einmal Nachtfrost auftreten, haben sich Schutzvlies oder Zeitungspapier als Mantel bewährt.

Eine weitere Alternative ist die, die Kübel bei angesagten Minusgraden nachts zumindest an eine Hauswand zu rücken. Die Wände bieten Schutz und es ist hier grundsätzlich wärmer als an freien Flächen, wo Wind und Frost durchziehen können.

Allgemeine Gartenarbeiten im April

Gartenmöbel aus Kunststoff wie neu aufbereiten

Selbstverständlich ist jetzt die Zeit für die Gartenmöbel gekommen. Manchmal zeigen sich insbesondere Möbel aus Kunststoff, wenn sie aus ihrem Winterquartier geholt werden, mit einem Grauschleier. Verursacht wird dies durch den Staub, der sich auf den Möbeln ablagert und festsetzt. Dies führt dann zu den Verfärbungen der Oberfläche. Auch wenn die Verschmutzung hartnäckig ist, greifen Sie besser zu Allzweckreinigern sowie Essigreinigern, da diese Reiniger weniger aggressiv sind und die Möbel nicht zerkratzen.

Ein Tipp: Zahnpasta kann helfen, hartnäckige Flecken zu entfernen.

 

Gartenmöbel reinigen und aufbereiten

Gartenmöbel aus Holz reinigen und pflegen

Gartenmöbel werden heutzutage aus widerstandsfähigen Hölzern wie Teak, Robinie, Eukalyptus oder Zeder gefertigt. Sie enthalten ätherische Öle, die einen natürlich Schutz bieten. Eine besondere Behandlung ist deshalb nicht notwendig. Eine regelmäßige Reinigung ist aber sinnvoll. Idealerweise reinigen Sie zu Beginn und am Ende der Gartensaison Ihre Möbel mit einer Seifenlauge aus Naturseife. Naturseifen enthalten pflanzliche Öle. Damit erzielen die Seifen nicht nur eine reinigende Wirkung, sondern gewährleisten auch eine gewisse Rückfettung.

Ein wichtiger Hinweis: Verwenden Sie für die Reinigung keine Mikrofasertücher. Diese entziehen dem Holz Öl. Ein einfacher Baumwolllappen, eine Bürste oder ein Schwamm sind die richtige Wahl. Nach dem Reinigen mit einem trockenen Lappen oder Tuch nachreiben, damit keine Seifenlauge auf dem Holz zurückbleibt.

Pflegeöl gegen das Vergrauen

Gartenmöbel aus Holz neigen dazu, mit der Zeit eine gewisse Patina anzusetzen und zu vergrauen. Eine Vorreinigung und eine Behandlung mit lösungsmittelfreien Pflegeölen sorgen dafür, dass der natürliche Holzschutz erhalten bleibt. Das Aufpolieren nach der Behandlung verstärkt die Imprägnierwirkung.

Sofern Sie die gold-braune Farbe ihrer Gartenmöbel aus Teakholz bewahren möchten, behandeln Sie das Holz mit einer Lasur, die dies honigbraune Farbe der Möbel konserviert. In einem Boots-Zubehörmarkt und immer häufiger auch in Baumärkten erhalten Sie Teaköl oder einen sogenannten „Teaksealer“. Dabei hat gute Qualität einen höheren Preis.

Eine Teak-Versiegelung unterscheidet sich von Ölen dadurch, dass Sie dem Holz nicht mehr Öle oder Harze „zuführen“. Stattdessen versiegeln Sie die Öle und Harze, die das vorhandene Holz enthält. Gleichzeitig verhindern Sie so, dass Verunreinigungen und Feuchtigkeit dem Holz schaden.

Zu guter Letzt: Wenn Sie keine Lust verspüren, Ihre Möbel regelmäßig nachzuölen, greifen Sie zu einfacher Wäschebleiche. Mit einfacher Wäschebleiche und warmen Wasser schaffen Sie es tatsächlich, die Möbel wie neu aussehen zu lassen. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen verwenden Sie eine nicht zu harte Bürste. Nachölen können Sie dann bei Bedarf immer noch.

Grünbelag - nicht unbedingt beliebt

Kennen Sie das auch? Jahr für Jahr zeigt sich zum Ende der dunklen Jahreszeit der Grünbelag auf Holzterrassen und Wegeplatten. Statt den Versprechen der Marketing-Strategen Glauben zu schenken und teure Belag-Entferner zu kaufen, besorgen Sie sich in Drogerien gutes und günstiges Waschsoda. Es hat die Eigenschaft, dass es in Wasser gelöst stark alkalisch wirkt. Die so entstehende Lauge verfügt über die Eigenschaft, Schmutz und Fett aufzuquellen oder zu verseifen und letztlich damit zu lösen.

Teichbesitzer? - das geht Sie an

Teich fit machen für den Frühling

Machen Sie Ihren Teich fit für den Frühling. Im Teich erwacht gerade das Leben. Für Fische und andere Wasserbewohner endet die Ruhephase und sie kommen häufiger an die Wasseroberfläche. Solange die Wassertemperatur unter zehn Grad liegt, sollten Sie jegliche Arbeiten am Teich vermeiden, um die Tiere nicht zu stören. Hält sich die Temperatur konstant über zehn Grad, beginnen Sie mit den erforderlichen Pflegemaßnahmen.

Vier Schritte zum ansehnlichen Gartenteich:

Schritt 1

Beginnen Sie die Teichpflege zunächst mit einer Reinigung. Altes Laub und abgestorbene Pflanzenteile lassen sich mit einem Kescher entfernen. Ablagerungen am Boden lassen sich mit einem Schlammsauger beseitigen. Diese Maßnahmen führt dazu, dass der Nährstoffgehalt des Wassers sinkt und so einer übermäßigen Algenvemehrung entgegenwirkt. Alte Pflanzen erhalten einen Wachstumsschub, wenn sie zurückgeschnitten werden.

Schritt 2

Nun geht es um die pH- und Karbonathärte-Werte. Der pH-Wert im Teich ist ein Maßstab für den Säuregrad des Teichwassers und somit einer der wichtigsten Wasserwerte. Er sollte ungefähr zwischen 7 und 8,5 liegen. Wenn der pH-Wert nicht korrekt ist, können die anderen Werte unterschiedlich giftig werden. Daher sollte ein relativ konstanter pH-Wert im Teich immer das Ziel sein.

Damit der pH-Wert stabil bleibt und nicht zu stark schwankt, sollte auch der Karbonathärte-Wert (Wasserhärte) stimmen. Ein guter Karbonathärte-Wert liegt zwischen 6 und 10° dH (Grad deutscher Härte). Er sorgt dafür, dass sich Wasserlebewesen wie Wasserflöhe und Rädertierchen gut entwickeln. Diese Tiere ernähren sich von Algen und verhindern so deren unkontrollierte Ausbreitung.

Im Frühjahr lässt sich häufig feststellen, dass das Teichwasser durch Schnee und Regen mit weichem, kalkarmem Wasser verdünnt wurde. Liegt der Karbonathärte-Wert dann unter 5° dH, sollten Sie diesen mit geeigneten Maßnahmen erhöhen, um dem Wasser die nötige pH-Stabilität zu geben. Das kann durch die Zugabe von speziellen Mineralstoffen erfolgen. Messgeräte und entsprechende Mineralstoffe sind im Fachhandel erhältlich.

Schritt 3

Viele Wasserpflanzen im Teich haben den Vorteil, dass den Algen nur noch wenige Nährstoffe für ihr Wachstum zur Verfügung stehen. Gegen Ende April ist der richtige Zeitpunkt, um neue Wasserpflanzen wie Seerosen, Wasserlilien und Seegras in den Teich zu setzen. Kies verhindert dabei, dass sie aufschwimmen. So können Sie gut anwachsen. Dekorative Schwimmpflanzen wie Krebsscheren, Froschbiss oder Wasserlinsen bieten sich ebenfalls an.

Schritt 4

Ein Teich ziert den Garten und wirkt sehr stimmungsvoll. Für Kinder kann dieser ungesichert jedoch eine ernst zu nehmende Gefahr bedeuten. Es ist insofern sehr wichtig, im Frühjahr unbedingt einen Sicherheitscheck durchzuführen. Sorgen Sie für eine sichere Uferbefestigung, eine dichte Uferbepflanzung und eventuell für Gitter oder Zaun.

Unkraut in Fugen entfernen

Unkraut wächst sehr vereinnahmend

Nach so viel getaner Arbeit ist es an der Zeit, zu entspannen und zu genießen. Wenn das nicht etwas wäre, was das Auge extrem stört. Das Unkraut in Pflasterfugen. Alljährlich zeigt es sich immer wieder aufs Neue. Die Kräuter haben die Eigenart überall dort zu wachsen, wo sie nicht erwünscht sind. Zumeist dann noch an Stellen, die nur sehr schwer erreichbar sind. Gerade in den Fugen von gepflasterten Gartenwegen oder Auffahrten hält es sich besonders hartnäckig.

Da Unkrautvernichtungsmittel verboten sind, macht es keinen Sinn, weiter darauf einzugehen. Bleiben nur Hitze, Handarbeit oder Mechanik.

Die erlaubten Methoden sind zwar mühsam, aber durchaus effektiv. Die Unkrautregulierung beginnt mit der Vorbeugung. Das kann z. B. ein spezieller Fugensand oder Fugenmörtel sein.

Entfernen lässt sich Unkraut zwischen Pflastersteinen mit kochendem Wasser, Hochdruckreinigern oder Heißwassergeräten, die ähnlich wie Dampfreiniger funktionieren. Alternativ lassen sich Unkrautbrenner verwenden. Diese gibt es in unterschiedlichen Größen mit Gaskartusche und offener Flamme. Mittlerweile sehr angesagt sind Elektrogeräte, die einen ebenso effektiven Hitzestrahl auf das Unkraut loslassen. Die Methode ist sehr wirksam, da beim Ausbrennen der Fugen nicht nur das Unkraut selbst, sondern auch dessen Samen vernichtet werden. So wird ein schnelles Nachwachsen verhindert.

Die herkömmliche Verwendung von Fugenkratzern war, ist und bleibt mühsam. Unter Umweltaspekten völlig unbedenklich ist eine Kombination aus Fugenkratzer und Drahtbürste. Die Herstellerfirmen haben dieses Gerät mit einem langen Stil versehen, sodass Sie damit rückenschonend arbeiten können. Dennoch bleibt es zeitaufwendig und es gibt keine Garantie, dass Sie wirklich alle Samen erwischen. Bequemer sind Motorbürsten, die mit Elektro- oder Akkuantrieb auch auf größeren Flächen bekämpfen.

Sauerländer Pflasterbürste

Kennen Sie bereits die Sauerländer Pflasterbürste? Ein innovatives Tool, um lästiges Unkraut einfach und zeitsparend zu entfernen. Mehr dazu lesen.

Gartenarbeiten im April können Sie bereits ganz schön ins Schwitzen bringen. An jeder Ecke gibt es etwas zu tun. Da bleibt nicht allzu viel Zeit, um es sich gemütlich zu machen. Ja, es ist Arbeit. Doch das Ergebnis kann sich mit Sicherheit sehen lassen.

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