➤ Gartenarbeiten im November

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By Frank

Lesedauer: 16 Minuten

Die Gartenarbeiten im November werden maßgeblich von den Witterungsverhältnissen beeinflusst. Dieser Monat zeigt sich oft von seiner ungemütlichen Seite und mit ihm beginnt eine Zeit des Übergangs im Garten. Die letzten warmen Sonnenstrahlen des Herbstes sind vorüber, und die Natur bereitet sich auf die kalte Jahreszeit vor. Meist wird es schon richtig kalt und Frost ist nun keine Ausnahme mehr.

Insofern gilt es im November, die letzten Vorkehrungen und die richtigen Maßnahmen für den Garten und die Pflanzen im Hinblick auf den bevorstehenden Winter durchzuführen. Nahezu alle Bäume und Sträucher sind jetzt schon kahl. Neu pflanzen ist in Ihrem Garten jedoch solange möglich, solange der Boden noch frostfrei ist. Einigen Gemüsesorten bekommt der erste Frost sogar richtig gut, um ordentlich zu reifen und den typischen Geschmack zu entfalten.

Auch wenn es noch einmal richtig viel Arbeit bedeuten kann, so lohnt es sich doch mit Sicherheit, die vorhandenen Zier- und Nutzpflanzen auf den Winter und das kommende Frühjahr vorzubereiten. Wer sich jetzt noch die Mühe macht, wird in der nächsten Saison davon profitieren. Denn was im November gepflanzt wird, wird sich bereits im Frühjahr entfalten können. Und Sie werden für Ihre Arbeit unmittelbar belohnt werden.
Denn was gibt es Schöneres, als wenn sich rechtzeitig zur neuen Saison, bereits die ersten Farbtupfer im Garten zeigen? Dann wissen Sie, dass Sie im vergangenen Jahr alles richtig gemacht haben.

Vorkehrungen für den nahenden Winter

Vorkehrungen für den nahenden Winter
Aufräumen und winterfest machen, das ist nun die vorrangigste Aufgabe. Aber das heißt nicht, dass alles entsorgt werden muss. So können Sie zum Beispiel Stauden mit Samenkapseln als Schmuck im winterlichen Garten stehen lassen. Alle anderen Stauden können nun geschnitten werden.

Sobald sich die ersten frostigen Nächte ankündigen, ist der späteste Zeitpunkt gekommen, um die Kübelpflanzen in ihr Winterquartier zu verfrachten.

Wenn Sie Blumen in Kästen pflanzen, die den Winter über draußen verbleiben sollen, dann umgeben Sie die Wurzeln mit viel Erde. Dies schützt vor Frost. Verwenden Sie idealerweise breite und tiefe Kästen für die Herbstpflanzung. Die Nährstoffe in der Blumenerde sind ausreichend vorhanden, sodass keine weitere Düngung erforderlich ist. Solange es nicht friert, sollten die Keimlinge aber immer mal gegossen werden.

Laub entfernen und kompostieren

Die ersten und offensichtlichsten Aufgaben im November drehen sich um das Laub. Die Bäume werfen ihre Blätter ab, und es ist an der Zeit, sie aufzusammeln.

Das Laub kann auf verschiedene Arten genutzt werden, aber eine der besten Optionen ist die Kompostierung. Ein Laubhaufen ist eine wertvolle Ressource, die im Frühjahr reichen, nährstoffreichen Kompost liefert. Es lohnt sich insofern, Laub zu sammeln und auf Ihrem Komposthaufen zu lagern.

Zum Thema Laub finden Sie hier zwei ausführliche Beiträge:

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Ab ins Beet

Kompost und Mulch aus Laubabfällen, Grasschnitt und anderen Gartenabfällen schützen vor Frostschäden und Nährstoffverluste. Dies ist ein hervorragender Schutz für die Beete und dafür ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Tragen Sie die Schicht aber nicht zu dick auf, damit die Mikroorganismen im Boden eine ausreichende Luftzufuhr erhalten. Luft wird benötigt, um die Pflanzenteil in nährstoffreichen Humus zu verwandeln.

Schattenstauden und schattenverträgliche Bodendecker sind eine herbstliche Laubauflage gewöhnt. Das rührt von ihrem Naturstandort her. Daher empfiehlt es sich sogar, das gefallene Herbstlaub liegen zu lassen. Den Stauden in den Beeten hingegen raubt das Laub das Licht. Hier ist es schon wichtig, die Laubschicht zu entfernen.

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Stauden und empfindliche Gehölze gut ummanteln

Insbesondere Stauden und Gehölze, die aus Gegenden mit milderem Klima stammen, sind ohne geeignete Schutzmaßnahmen nicht in der Lage, den Winter schadfrei zu überstehen. Dabei ist es das Zusammenspiel von direkter Sonneneinstrahlung und gefrorenen Wurzeln, das den Pflanzen zu schaffen macht. Die Sonne lässt über die Blätter und Triebe das Wasser der Pflanzen verdunsten. Die eingefrorenen Wurzeln können aber kein Wasser mehr abgeben. Folglich vertrocknen die Pflanzen.

Das Phänomen der Frosttrockenheit kommt oft bei immergrünen Pflanzen vor. Mit einfachen, im Handel erhältlichen Reet- oder Weidematten, die um die Pflanze herumgestellt und mit (Bambus-)Stäben stabil gehalten werden, können Sie die Pflanzen wirkungsvoll vor Sonne schützen. Wenn Sie den Schutz gegen Sonne und Frost noch sinnvoll verbessern wollen, füllen Sie die Zwischenräume mit Laub.

Triebe und Veredelungsstellen wollen geschützt werden

Rosen erfordern etwas mehr Aufmerksamkeit. Um diese auf den Winter vorzubereiten, werden abgeknickte oder kranke Triebe weggeschnitten und alle anderen Triebe um maximal ein Drittel gekürzt. Damit ausreichend Schutz vor Frost und Wind sowie gegen direkte Sonnenstrahlung gewährleistet wird, eignet sich das Abdecken mit Tannen- oder Fichtenreisig sehr gut. Ansonsten besteht die Gefahr, dass bei Frost und Sonne aufgrund des Temperaturunterschiedes die Rinde aufplatzt.

Für die Veredlungsstellen nehmen Sie sich ein wenig mehr Zeit und häufeln Gartenerde oder Rindenhumus an. Befinden sich die Veredlungsstellen an einem hohen Stamm, schützen Sie diese mit einem Sack aus Bast, Jute oder Papier, den Sie über die Krone stülpen. Anschließend einfach am Stamm zusammenraffen und befestigen.

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Laub als Mulch einsetzen

Ansonsten gilt auf Beeten ebenfalls, dass im Beet liegendes Laub sich sehr gut zum Mulchen eignet. Dort wirkt es als Isolierschicht und schützt so die Pflanzen vor Kälte. Außerdem trocknet der abgedeckte Boden nicht so schnell aus und Unkraut gedeiht nicht gut. Wichtig ist dabei allerdings, dass die Schicht nicht zu dick aufgetragen wird. Mehr als fünf Zentimeter sollten es nicht sein, da sonst sehr schnell Fäulnis auftritt.

Alles für einen schönen Rasen im Frühjahr

Der Rasen hingegen verhält sich anders als die meisten Ihrer Pflanzen, die sich in die Winterruhe begeben. Der Rasen wächst immer weiter, wenn auch in dieser Zeit weniger wahrnehmbar. Dennoch wird für das Wachstum Energie benötigt, für die ausreichend Sauerstoffe und Licht ein maßgeblicher Faktor darstellt. Ein mit laubbedeckter Rasen würde dies verhindern und im darauffolgenden Frühjahr werden gelbe Stellen deutlich sichtbar. Sofern die Nässe nicht aus den Blättern weicht, wird es sogar unweigerlich zu Fäulnis kommen.

Wenn Ihnen ein schöner, gleichmäßiger Rasen im Frühjahr wichtig ist, sollten Sie ihn bei Schnee besser nicht betreten. Schließlich können die Halme abknicken. Auch die Schneehaufen beim Räumen lagern Sie besser nicht auf dem Rasen, da diese sehr ungleichmäßig abtauen und dem Rasen ordentlich zusetzen.

Dem Frost keine Chance geben

Der Herbst bietet genau den richtigen Zeitpunkt, um den Gartenteich winterfest zu machen. Befreien Sie diesen von abgestorbenen Pflanzenteilen, Laub und Algen. Die Mikroorganismen werden mit fallenden Temperaturen immer träger und weigern sich zunehmend, die fauligen Algen- und Laubreste im Wasser abzubauen. Wenn der Teich erst einmal zugefroren ist, ist es dafür zu spät. Ein Kescher dient als das richtige Arbeitsgerät.

Zudem bietet sich der Rückschnitt der Ufer- und Wasserpflanzen an, damit keine abgestorbenen Pflanzenteile ins Wasser fallen und sich dort zersetzen. Als weitere Konsequenz bleibt das Ufer länger eisfrei und die Belüftung des Teichs funktioniert besser.

Frostempfindliche Pflanzen wie Wasserhyazinthen oder Lotusblumen überstehen den Winter nur in einem Winterquartier. Sie können einfach in einem Eimer voll Wasser an einem hellen, frostfreien Ort überwintern. Einheimische Pflanzen wie Wasserschwertlilien oder Froschlöffel müssen dagegen nicht aus dem Teich geholt werden, da ihnen Frost weniger ausmacht. Bei den Seerosen gibt es unempfindliche Sorten, die im Wasser bleiben können.

Eine geschlossene Eisdecke führt zu einer Verknappung des Sauerstoffs. Befindet sich noch viel organische Masse im Teich, verbraucht der Zersetzungsprozess den eh schon geringen Sauerstoff. Für viele Fische und Frösche bedeutet dies der Tod.

Fische sollten Sie ab einer Temperatur von ca. 10 Grad nicht mehr füttern. Da die Fische bei niedrigen Temperaturen in eine Winterstarre verfallen, würden diese das Futter gar nicht aufnehmen. Das Futter setzt sich am Boden ab und verbreitet Fäulnisgase, die besonders bei gefrorenen Teichen nicht entweichen können. Und vergiftete Fische wollen Sie doch schon mal gar nicht, oder?

Wenn Sie sich für einen Gartenteich entscheiden, dann ist es besser, wenn Sie sich für einen Eisfreihalter oder Teichheizer gleich mitentscheiden. Wasserpumpen sowie Filter und andere Teichtechnik, die Sie während der Saison einsetzen, sollten vor dem ersten Frost abgebaut, gründlich gereinigt und zum Überwintern ins Haus gebracht werden.

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Abdecken und Abschließen als Schutzmaßnahmen

Bevor der Frost zuschlagen kann, denken Sie auch an die Regentonne und den Gartenschlauch. Auch freiliegende Wasserleitungen sind zu schließen. Regentonnen und Kellerschächte sollten Sie zum Schutz der Igel am besten abdecken. Denn diese Tiere suchen bei anhaltendem Frost ihre Winterquartiere auf.

Frost keine Chance geben

Die Arbeitsgeräte richtig behandeln

Nicht nur Pflanzen wollen auf den Winter vorbereitet werden. Die Gartengeräte, die Ihnen die ganze Zeit wertvolle Unterstützung geleistet haben, sind zum Ende der Saison zunächst einmal gründlich zu reinigen und zu pflegen. Das bedeutet, dass jeglicher Schmutz wie Reste von Erde, alte Blätter oder Gräser entfernt wird. Das gelingt mit einem Lappen, einem Handfeger, mit Stahlwolle oder Öl und Waschbenzin. Bewegliche Einzelteile lassen sich wesentlich einfacher reinigen, wenn diese vorher abmontiert werden.

Die Reinigungs- und Pflegearbeiten sind ein sehr guter Zeitpunkt, um ebenfalls die Wartung der Geräte und mögliche anfallende Reparaturen vorzunehmen. Da die Gartengeräte bereits teilweise auseinandergenommen worden sind, lassen sich leicht Schrauben überprüfen, nachziehen und erneuern, Klingen schärfen, Trimmköpfe austauschen etc.

Den Reinigungs- und Wartungsvorgang beendet dann eine abschließende Behandlung mit einem Schutz-Spray.

Das Lager für die Geräte muss auf jeden Fall trocken sein, da Nässe zu Korrosion führt. Gerätehalter, Aufhängungen, Regale und Geräteschränke stellen sicher, dass Sie nicht den Überblick verlieren. Mit Schutzhüllen, Verpackungen, Pflanzenvlies, Planen sowie Pappe oder Isomatten für den Untergrund schaffen Sie die besten Lagerungsbedingungen für Ihr wichtiges Equipment.

Auch Ihr Benzin-Rasenmäher muss für die Winterpause vorbereitet werden. Dazu reinigen Sie das Gerät gründlich und klemmen Sie bei Rasenmähern mit Elektrostarter die Batterie ab. Um zu verhindern, dass der Vergaser während der Ruhephase verharzen kann, gehen Sie wie folgt vor: Sie füllen den Kraftstofftank bis zum oberen Rand mit Benzin und schließen den Benzinhahn. Nun starten Sie den Rasenmäher und lassen ihn so lange laufen, bis der Motor wegen Kraftstoffmangel ausgeht. Auf diese Weise leert sich der Vergaser. In der kommenden Saison suchen Sie am besten vor dem ersten Einsatz eine Fachwerkstatt auf, um das Motoröl und den Luftfilter wechseln zu lassen. Auch das Messer kann möglicherweise einen guten Nachschliff gebrauchen.

Wohin mit dem Laub?

Wohin mit dem Laub

Noch einmal zurück zum Laub. Sofern Sie schwer verrottbares Laub haben, sollten Sie dieses vor dem Kompostieren besser schreddern. Zu schwer verrottbarem Laub zählen zum Beispiel Walnuss-, Eichen-, Kastanien- oder Pappelblätter. Die Kompostierung ist dann eine gute Möglichkeit, um das angefallene Herbstlaub zu entsorgen. Mischen Sie dieses mit anderen organischen Materialien wie Rasenschnitt, kleinen Zweigen oder Küchenabfällen. Der Laubanteil sollte aber nicht mehr als etwa ein Fünftel betragen.

Neben den verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten als Frostschutz für Pflanzen und Tiere haben Sie noch eine Menge Laub übrig? Keinesfalls gehört das Laub in den eigenen Hausmüll – und auch besser nicht in die Biotonne, da diese für solche Mengen meist zu klein ist. Auch im Wald darf Laub nicht einfach entsorgt werden. In einigen Gemeinden gibt es aber die Möglichkeit, das Laub in den gesonderten Grünabfall auf Wertstoffhöfen abzugeben. Dann haben Sie davor Ruhe bei Ihren Gartenarbeiten im November.

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Quelle: Gartenarbeit im Herbst | Tipps & Tricks von der Gartenexpertin – YouTube

Gartenarbeiten im November – Checkliste für Ihre Nutzpflanzen

Checkliste für Ihre Nutzpflanzen

Obstgehölze schneiden und neu pflanzen

Um die Obstbäume jetzt bereits für die kommende Saison zu stärken und eine bessere Entwicklung zu ermöglichen, ist die Zeit für einen Herbstschnitt gekommen. Warten Sie jedoch die Erntezeit der jeweiligen Frucht ab. Erst danach wird der Schnitt durchgeführt. Ganz wichtig für diesen Schnitt ist das passende Wetter. Damit die entstehenden Wunden an den Ästen besser und schneller verheilen können, sollten die Temperaturen über null Grad liegen. Daher bietet sich für eine solche Maßnahme der Mittag oder Nachmittag an.

Auch bei vielen Obstgehölzen gilt, dass im November die beste Pflanzzeit ist. Das betrifft vor allem Gehölze wie Himbeeren und Brombeeren, Stachel- und Johannisbeeren, Süß- und Sauerkirschen, Pflaumen und Quitten, Äpfel und Birnen. Wenn man diese Pflanzen im Herbst setzt, können die Wurzeln noch vor Beginn stärkerer Fröste gut anwachsen. Die Obstgehölze können dann Frostattacken besser überstehen, treiben im Frühjahr gut aus und können sogar blühen.

Anstrich mit weißer Kalkfarbe

Die Stämme junger Obstbäume mit glatter Rinde brauchen vor Wintereinbruch einen Anstrich mit weißer Kalkfarbe. Diese erhalten Sie im Fachhandel. Der helle, reflektierende Anstrich verhindert bei Frost und Wintersonne Spannungsrisse durch eine starke einseitige Erwärmung der Rinde. Diese Frostrisse bieten Eintrittsstellen für Pilze und Krankheiten, die unter Umständen zum Verlust des ganzen Baumes führen können. Einmal im Herbst aufgetragen hält diese Kalkschicht bis ins nächste Jahr. Der Anstrich geht bis zum Astansatz.

Ein Leimring ist eine giftfreie Möglichkeit zur Schädlingsbekämpfung an Stammgewächsen. Der Leim wird direkt als Ring auf den Baumstamm aufgetragen oder als mit Leim beschichtetes Band um den Stamm gelegt. Die Ringe sollen Obst- und Zierbäume vor Schädlingen, die am Stamm hochkriechen, schützen. Der Schädling bleibt auf dem Leimring kleben und stirbt. Wichtig ist dabei, dass Sie auch die Stützpfeiler einkleiden. Das lässt sich mit ganz geringem finanziellen Aufwand erledigen.

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Quelle: Obstbäume weißen / kalken – YouTube 

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Neue Beete geplant?

Dort, wo Sie im Frühjahr beabsichtigen, neue Beete anzulegen, sollten Sie bereits jetzt den Boden umgraben. Wenn erst einmal der Frost in dem Boden „sitzt“, ist es dazu zu spät.

Der Boden von abgeernteten Gemüsebeeten oder leer geräumten Blumenbeeten sollte den Winter über nicht ungeschützt bleiben. Besser ist es, diese idealerweise mit einer Flächenkompostierung zu bedecken. Für diese Kompostierung bietet sich an, Kohl- und Tomatenstrünke mit Staudenschnitt zu schreddern und diese Mischung auf die Beete zu verteilen. Zum Schluss darauf Urgesteinsmehl geben und Laub darüber streuen.

Urgesteinsmehl ist ein Bodenhilfsstoff aus zermahlenem Gestein für den Garten oder die ökologische Landwirtschaft. Die in dem Mehl enthaltenen Silikate und Feldspäte stellen durch langsame Verwitterung langfristig für das Pflanzenwachstum wichtige Mineralstoffe bereit. So dient Urgesteinsmehl bereits seit ewigen Zeiten der Düngung an Nährstoffen verarmter Böden.

Mit Frost zum typischen Geschmack

Mit Frost zum typischen Geschmack

Viele Kohlsorten sind richtige Wintergemüse, da sie ihren typischen Geschmack erst mit dem Frost entfalten. Zum Kohl Gemüse gehören Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl, Wirsing, Blumenkohl, Rosenkohl, Kohlrüben, Brokkoli und Chinakohl.

Insbesondere Grünkohl und auch Rosenkohl sollten Sie erst dann ernten, wenn es mindestens einmal richtig gefroren hat. Der Grund ist, dass die in den Blättern eingelagerte geschmacklose Stärke erst bei Frost in aromatische Zuckermoleküle aufgespalten wird.

Die weitverbreitete Meinung, dass der grüne Kohl unbedingt Minusgrade benötigt, um richtig gut zu schmecken, ist nicht ganz richtig. Tatsächlich schmeckt der Grünkohl bei steigenden Zuckergehalten milder, süßer und weniger bitter. Für diesen guten Geschmack reichen jedoch bereits niedrige Temperaturen über null Grad.
Frank`s Tipp

Es gibt sogar einige Grünkohlsorten, die ganz ohne kalte Temperaturen auskommen und bereits im Sommer geerntet werden können.

Beim Rosenkohl sollten Sie beachten, dass dieser bei starken Schwankungen der Tages- und Nachttemperatur zäh wird. Schützen Sie den Kohl deshalb mit Tannenreisig vor starker Sonneneinstrahlung.

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Ein toller Salatersatz im Winter

Die Salatchrysantheme ist auch als Speise-Chrysantheme, Garland-Chrysantheme, Kronenwucherblume oder Goldblume bekannt. Sofern Sie im Gewächshaus oder Frühbeet noch etwas Platz haben, bietet sich die Salat-Chrysantheme als schnelles Gemüse für die Spätsaat an.

Die Blätter dieses Gemüses eignen sich sehr gut für die Zubereitung als Salat oder Spinat. Geschmacklich erinnert die Speisechrysantheme ein wenig an Kresse und Wacholderbeeren. Das Aroma ist allerdings schon deutlich schärfer.

Geerntet werden kann etwa zwei Monate nach der Aussaat: noch vor der Blüte, wenn die Pflanze ca. 25 cm hoch ist. Wenn sie nur die Triebspitzen ernten, wachsen aus den Blattachseln neue Triebe nach. Entscheiden Sie sich für einen kräftigeren Rückschnitt, wächst die Pflanze umso buschiger nach.

Wenn Sie die Salat-Chrysantheme wachsen lassen, bildet sie im Sommer weißgelbe Blüten, die ebenfalls gut schmecken. Allerdings sind die Blätter blühender Pflanzen nicht mehr verwendbar. Der Grund dafür ist, dass der Gehalt an Bitterstoffen ansteigt und die Blätter dadurch weniger schmackhaft werden.

Salat-Chrysanthemen bevorzugen lockere Böden in sonniger bis halbschattiger Lage. Gesät wird bis Anfang November in Reihen mit 25 Zentimeter Abstand. Nach dem Keimen sollten sie die Sämlinge in der Reihe auf 10 bis 15 Zentimeter Abstand ausdünnen.

Spinat für die Winterernte

Spinat für die Winterernte

Wussten Sie, dass Spinat als klassisches Wintergemüse über die kalte Jahreszeit hinweg wächst?

Der Gartenspinat findet ideale Wachstumsbedingungen, wenn die Nächte länger und die Tage kürzer sind.

Für den Winteranbau kann Spinat zwischen Mitte September ausgesät werden. Der Anbau in milden Regionen ist sogar bis Anfang Oktober möglich. In dieser Zeit sind die Tage kurz und der Spinat beginnt nicht zu schießen und schließlich zu blühen. Später ist eine Aussaat nicht sinnvoll, da die Spinatpflanzen dann nicht mehr gut wurzeln und erfrieren. Der Spinat verträgt es nicht so gut, wenn er dicht gesät wird. Besser ist es, einen Reihenabstand von ca. 25 Zentimetern beim Säen einzuhalten. Während des Wuchses reicht es aus, die Pflanzen einmal zu düngen.

Späte Spinat-Saaten werden ab Mitte November bis Anfang April geerntet. Sie überwintern auf dem Beet und trotzen Schnee und Minustemperaturen. An milden Tagen wachsen sie einfach weiter. Die Erde zwischen den Reihen sollten Sie schon ab und an einmal auflockern und auch ein Vlies oder Reisig als Abdeckung kann nicht schaden. So bekommen Sie im Frühjahr eine zweite Ernte.

Der richtige Erntezeitpunkt ist gekommen, wenn der Spinat Blätter ausgebildet hat. Die jungen Blätter können Sie einfach abzupfen. Diese lassen sich gut für Salat verwenden. Die größeren sowie alten Blätter werden als Blattspinat gedünstet oder gekocht.

Wenn Sie Schnittlauch mögen …

Schnittlauch

dann können Sie auch im Winter darauf zurückgreifen, wenn Sie diesen vor Beginn der Frostperiode ausgraben und den Wurzelballen einfach auf der Erde liegen lassen.

Nachdem dieser einmal durchgefroren ist, ist der Ballen für das Eintopfen bereit. Diesen Topf halten Sie auf dem Fensterbrett oder im Gewächshaus.

Beerensträucher schneiden und vermehren

Beerensträucher schneiden

Damit Stachelbeeren fruchtbar bleiben, benötigen diese einen konsequenten Auslichtungsschnitt. Sie verhindern damit auch, dass ihre Kronen zu dicht werden. Drei bis vier Jahre alte Haupttriebe mit stark verästelten Seitentrieben sollten Sie ganz entfernen, um Platz für fruchtbare Jungtriebe zu schaffen. Auch zu dicht stehende Seitentriebe gilt es herauszuschneiden.

Mit sogenannten Wurzelschnittlingen vermehren Sie Himbeeren und Brombeeren. Wurzelschnittling bedeutet, dass Sie einfach stärkere Wurzeln abstechen. Diese teilen Sie anschließend mit einem scharfen Messer in Stücke mit einer Länge von sechs bis zehn Zentimetern. Diese stecken Sie anschließend senkrecht in sandige Erde. Der Austrieb ist dann im kommenden Frühjahr auf zehn Zentimeter zu stutzen.

Wenn Sie Heidelbeeren mit einer Schnur locker zusammenbinden, erreichen Sie, dass sich die Triebe gegenseitig stützen können. Diese Triebe sind recht spröde und brechen leicht bei Frost und Schnee.

Gartenarbeiten im November – Checkliste für Ihre Zierpflanzen

Gartenarbeiten im November - Checkliste für Ihre Zierpflanzen

Ziersträucher pflanzen

Robuste, wurzelnackte oder ballierte Ziersträucher wie Forsythie, Schneekirsche, Winterblüte, Duftheckenkirsche, Winterjasmin oder Vorfrühlingsrhododendron genauso wie Wildsträucher sollten Sie jetzt im November pflanzen. Die Pflanzen wurzeln noch vor Wintereinbruch ein und starten mit einem Wachstumsvorsprung in die neue Saison.

Vor allem aber für Heckenpflanzen, die das Laub abwerfen wie Feldahorn und Hainbuche, ist der November der beste Pflanzmonat. Die Baumschulen bieten jetzt frisch gerodete Pflanzen preiswert als ballenlose Ware an. Aufgrund der Haarwurzelbildung starten die jungen Gehölze im Frühjahr rasch durch. Schneiden Sie die Triebe der Laub abwerfenden Arten vor der Pflanzung um etwa ein Drittel ihrer Länge zurück. Mischen Sie reifen Kompost oder Hornspäne unter den aufgelockerten Boden. Während es bei kleineren, schwachen Pflanzen genügt, mit dem Spaten einen Spalt zu stechen, macht es für größere Pflanzen Sinn, einen Pflanzgraben auszuheben. Pflanzen Sie entlang einer Richtschnur und fixieren Sie die Haupttriebe der Gehölze an einem Draht. Damit verhindern Sie, dass die Gehölze schief anwachsen.

Ziersträucher pflanzen

Ein bisschen Starthilfe gefällig?

Wurzelnackte Gehölze haben es schwerer beim Anwachsen. Mit einer guten Vorbereitung ist das allerdings kein Problem. Diese Gehölze ohne Ballen, dazu gehören auch wurzelnackte Rosen, können mit einem Lehmbrei eingeschlämmt werden. Vermengen Sie dazu Erde, Tonmehl (Bentonit), etwas Langzeitdünger und Wasser zu einem flüssigen Brei. Vor der Pflanzung tauchen Sie die Wurzeln der Gehölze dort hinein. Sie geben den Pflanzen damit eine Starthilfe und schützen diese besser gegen Vertrocknen.

Immergrüne und frostempfindliche Pflanzen und Gehölze wie Rhododendron, Hibiskus oder Säckelblume pflanzen Sie hingegen besser erst im Frühjahr.

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Kaltkeimer aussäen

Viele Pflanzen aus Bergregionen wie die schöne Silberdistel, Himmelsschlüssel, Adonisröschen, Duftveilchen, Alpendistel, Küchenschelle, aber auch Stauden wie Purpursonnenhut, Astern und Veilchen sind Kaltkeimer. Erst niedrige Temperaturen bzw. eine Kältephase lösen die keimhemmenden Stoffe. Daher ist der nahende Winter der ideale Zeitpunkt zur Aussaat.

Als eine der sichersten Methoden fürs Freiland gilt: Wenn der Boden gefroren ist, geben Sie die Körner in eine Keimschale oder in einen Blumentopf. Anschließend die Anzuchterde anfeuchten und mit einem Plastikbeutel überziehen. Damit verhindern Sie, dass sich die Feuchtigkeit bis zum Frühjahr verflüchtigen kann. Unter einem Busch oder im Schatten einer Mauer im Freien aufstellen und der Kälte aussetzen. Wenn sich im April das erste zarte Grün zeigt, dann ist es Zeit, die Folie zu entfernen und die gekeimten Jungpflanzen bald zu pikieren.

Winterschutzmaßnahmen für Ihren Ziergarten

Winterschutzmaßnahmen für Ihren Ziergarten

Guter Winterschutz ist für viele Gartenpflanzen überlebensnotwendig. Nicht alle Pflanzen kommen mit dem kalten und feuchten Wetter während dieser Periode zurecht. Das gilt für die meisten Rosenarten, für junge Bäume, Lavendel, Palmen und Ziergräser.

Rosen

Bei den Rosen ist die Veredlungsstelle an der Triebbasis besonders empfindlich. Das gilt für die Beet- und Strauchrosen, aber auch für die Edelrosen. Der richtige Winterschutz ist hier ein Anhäufeln mit Erde oder Mulch. Das schützt diesen sensiblen Bereich vor Frosteinwirkung.

Bei den Hochstammrosen wird besser die gesamte Krone mit einer Vlieshaube geschützt. Denn bei Hochstammrosen befindet sich Veredlungsstelle unterhalb der Krone. Besonders gut macht sich bei allen Rosen die Triebe mit Tannenreisig zu schattieren.

Immergrüne Sträucher

Immergrüne Sträucher

Viele eigentlich winterharte immergrüne Sträucher erleiden bei Frost und starker Sonneneinstrahlung einen Trockenschaden. Dieser entsteht dadurch, dass die Pflanzen Wasser durch Transpiration verlieren, jedoch aus dem gefrorenen Boden kein Wasser aufnehmen können. Ein Anzeichen dafür ist die Braunfärbung einzelner Triebspitzen. Ein solcher Vorgang wird als Frosttrocknis oder als Winterdürre bezeichnet. Abhilfe schaffen Sie mit einem Schattiernetz, das die Blätter vor der Sonne schützt.

Die nicht zuverlässig winterharten immergrünen Gehölze benötigen einen weitergehenden Schutz. Solche Pflanzen schützen Sie am besten, indem Sie den Wurzelbereich möglichst großflächig mit einer ca. 30 Zentimeter dicken Mulchabdeckung bedecken. Damit verhindern Sie, dass der Boden in längeren Frostphasen zu tief durchfriert.

Junge Zierbäume

Junge Zierbäume zeigen sich sehr anfällig für Frost und starke Sonneneinstrahlung. Das zeigt sich dadurch, dass die Rinde sehr leicht reißt. Eine Maßnahme ist der Weißanstrich. Allerdings ist dieser Anstrich in einem Ziergarten kein optisch schöner Anblick. Besser geeignet ist hier der Einsatz von Jutestreifen oder Rohrmatten.

Auch ein schlichtes Holzbrett, einfach in Südostrichtung als Schattenspender an den Stamm gelehnt, kann im Notfall das Schlimmste verhindern.
Frank`s Tipp

Zwiebelblumen

Zwiebelblumen

Die meisten Zwiebel- und Knollenpflanzen sind winterhart und brauchen keinen Schutz. Eine dicke Bodenabdeckung aus Laub oder gehäckselter Rinde ist vollkommen ausreichend. Dazu gehören zum Beispiel Schneeglöckchen, Winterlinge, Krokusse, Blausternchen, Traubenhyazinthe und der Märzenbecher. Diese Zwiebelblumen überstehen milde Winter problemlos.

Zu den nicht winterharten Blumenzwiebeln und Pflanzenknollen gehören Gladiolen, Dahlien, Knollenbegonien und Indisches Blumenrohr. Diese haben selbst in milden Wintern kaum eine Chance, das nächste Frühjahr zu erleben. Man gräbt sie deshalb aus, sobald die ersten Nachtfröste da sind, und überwintert sie in Kisten mit einem Sand-Humus-Gemisch kalt und frostfrei in einem dunklen Raum.

Steingartenpflanzen Steingartenpflanzen

Einen Steingarten schützen Sie am besten, indem Sie den gesamten Bereich mit einem Kunststoffvlies abdecken. Einzeln frostempfindliche Pflanzen können Sie auch mit Tannenreisig oder einer Laubschicht schützen. Gerade bei den immergrünen Steingartenstauden aus alpinen Regionen liegt die Vermutung nahe, dass diese frostresistent sind. Genau das ist aber nicht der Fall. Der Grund ist plausibel, denn in ihrer natürlichen Heimat werden sie durch eine hohe Schneedecke vor Frostschäden geschützt.

Palmen

Die einzige Palmenart, die in wintermilden Regionen im Garten gute Überlebenschancen hat, ist die Hanfpalme. An den Stammenden befinden sich ihre Wachstumspunkte, aus denen sie neue Blätter treiben. Dieser Bereich ist allerdings sehr nässeempfindlich. Sie binden am besten alle Blätter hoch und schützen das Zentrum selbst mit einem Strohpolster. Oben decken Sie dies mit einem Stück Folie ab. Bei starken Frösten ist es sinnvoll, zusätzlich den Wurzelbereich dick zu mulchen und den Stamm mit Vlies oder einer Rohrmatte zu umwickeln.

Ziergräser

Ziergräser

Bei Ziergräsern wie Pampasgras, Chinaschilf, Lampenputzergras etc. gilt wie bei Palmen auch, dass sie unter Nässe leiden. Damit das Herz dieser Pflanzen nicht geschädigt wird, binden Sie die Blattspitzen zusammen. Damit ermöglichen Sie, dass das Regenwasser an den Außenseiten herunterlaufen kann. Gräser mit geringen Wuchshöhen können Sie einfach mit Laub abdecken, das anschließend mit Tannenzweigen stabilisiert wird.

Winterharte Kübelpflanzen

Winterharte Kübelpflanzen

Da die Wurzelballen der winterharten Kübelpflanzen nicht vom schützenden Erdreich umgeben sind, kann hier der Frost seitliche eindringen. Eine sehr gute Maßnahme ist, wenn Sie die den Topf in eine mit Rindenmulch befüllte Holzkiste stellen. Eine Schicht von ungefähr 10 cm Höhe ist ausreichend. Der Abstand zwischen Topf und Holzwand wird dann ebenfalls mit Mulch oder Laub gefüllt. Ein geschützter Unterstand dicht an der Hauswand eignet sich am besten als Ruhestandort.

Eine komfortable Alternative sind dicke Bastmatten und eine isolierende Styroporplatte als Untersetzer. Die Bastmatten werden einfach um die Töpfe gelegt und mit einem Strick fixiert.

Der November hat begonnen, und der Garten verändert sich. Auch wenn es kalt und ungemütlich wird – im Garten finden Sie immer die richtige Ablenkung. Die Pflege, die Sie Ihrem Garten jetzt zukommen lassen, wird sich mehrfach auszahlen, wenn die Wärme des Frühlings zurückkehrt.

Die Gartenarbeiten im November sind unverzichtbar, um Ihren Garten auf die Wintermonate so vorzubereiten, dass er im Frühjahr in voller Pracht erblühen kann. Mit diesen beschriebenen Maßnahmen stellen Sie sicher, dass Ihnen Ihr Garten auch im kommenden Jahr wieder viel Freude bereiten wird.

Der November-Garten ist kein toter Ort. Hier sind einige Gründe, warum Sie sich um Ihren Garten kümmern sollten:

1. Der Übergang ist schön: Wenn die Blätter von den Bäumen fallen, verwandelt sich Ihr Garten. Die goldfarbenen Blätter, die von den Bäumen fallen, dokumentieren den Übergang der Natur. Es ist ein Teil der Natur und sieht schön aus. Wenn Sie jetzt gut auf Ihren Garten achten, wird er im Frühling noch schöner sein.

2. Der Winter kommt: Der Winter kann kalt und hart sein, aber mit einigen Vorbereitungen kann Ihr Garten sicher durch den Winter kommen. Die Arbeit, die Sie im November machen, schützt Ihre Pflanzen und sorgt dafür, dass sie im Frühjahr wieder wachsen.

3. Nutzen Sie die Zeit: Während der Garten vielleicht ruhig erscheint, lädt der November zum Nachdenken ein. Es ist eine gute Zeit, um zu bewerten, was in diesem Jahr funktioniert hat und was nicht. Was hat gut geklappt? Was möchten Sie im nächsten Jahr anders machen? Sie können Ihren Garten noch besser machen.

4. Das gehört dazu: Die Gartenarbeiten im November sind eine Fortsetzung des natürlichen Zyklus. Sie stehen im Einklang mit dem Rhythmus der Jahreszeiten und sind ein Teil des natürlichen Kreislaufs. Die Natur ändert sich, und Ihr Garten tut das auch. Wenn Sie sich darum kümmern, passiert im Frühling etwas Schönes.

5. Liebe und Hingabe: Gartenarbeit ist mehr als nur Arbeit. Es ist eine Liebesarbeit. Sie kümmern sich um Pflanzen und pflegen darüber hinaus einen Raum, der Ihnen Freude, Frieden und eine tiefe Verbindung zur Natur bringt. Das ist etwas Besonderes.

Und hier noch eine alte Bauernregel:

Wenn die Martinigänse auf dem Eise geh’n, muss das Christkind im Schmutze steh’n (11.11.).

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