*Gastartikel* – Gestaltungsideen für die Terrasse

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By Frank

Lesedauer: 4 Minuten

Was gibt es Schöneres als die warme Jahreszeit auf der Terrasse zu genießen? Bereits seit dem 18. Jahrhundert wissen die Menschen die harmonische, unmittelbare Verbindung von Haus und Garten zu schätzen. Die Terrasse ist der perfekte Ort, um auf den Garten zu blicken, zu entspannen oder in geselliger Runde laue Sommerabende zu verbringen. Der folgende Gastartikel beschäftigt sich insbesondere mit den Gestaltungsmöglichkeiten für die Terrasse. Der Beitrag enthält einige interessante Anregungen und wird Sie mit Sicherheit motivieren, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, damit die Terrasse auch in der neuen Saison wieder zu Ihrem Lieblingsplatz wird.

Die grauen Wintertage sind vorbei und endlich blitzt die Sonne durch die Wolken. Da bekommt man direkt Lust raus zu gehen und die Natur zu genießen. Außerdem beginnt nun auch die Zeit, die eigene Terrasse neu zu gestalten und die angehäuften Ideen umzusetzen. Die verwelkten Blumen werden gegen neue und gut duftende eingetauscht und der alte verwaschene Schirm weicht einem hellen Sonnenschirm, welcher Urlaubsstimmung verbreitet. Worauf Sie beim Kauf Ihres neuen Equipments achten sollten, beschreiben wir in diesem Artikel.

Wie wird aus Ihrer Terrasse ein zweites Wohnzimmer?

Je nachdem wieviel Platz Sie zur Verfügung haben, sollten Sie bei der Auswahl der Möbel darauf achten, dass sie mehrere Funktionen besitzen. Im Folgenden werden einige Beispiele aufgeführt:           

Lounge Sitzmöbel

  • lang und breit genug, damit Sie gegebenenfalls auch darauf liegen können
  • der Beistellhocker sollte auch als Tisch nutzbar sein
  • Ist die Sitzgruppe direkt erreichbar oder müssen Sie erst umständlich um andere Möbelstücke herum laufen? Wenn dies der Fall ist, dann sollten Sie Ihr Mobiliar umstellen und verschieben

Pflanztöpfe

  • unterschiedliche Farben, Formen oder Größen bringen eine lebendige Atmosphäre auf Ihre Terrasse
  • mit z.B. Kreide können Sie die Blumentöpfe beschriften oder bemalen
  • Pflanztöpfe mit einer hängenden Funktion nutzen perfekt die Fläche aus, die sonst eher selten Beachtung findet, nämlich die Decke

Sonnenschirm

  • als Schutz vor Sonne und schlechteren Witterungsbedingungen
  • Ihre Terrassenfläche wirkt automatisch wohnlicher und ungemein gemütlich
  • Positiver Nebeneffekt: Ihre Sitzpolster werden vor frühzeitigem ausbleichen geschützt

Dekoration

  • Vasen, Kissen, Blumentöpfen, Tagesdecken, Pflanzen, Palmen, Obstschale, Weinkaraffe, Lichterketten, Kerzen
  • Geschirr und Besteck, auf dem Terrassentisch optisch ansehnlich arrangiert, lassen ein attraktives und einladendes Ambiente bei Ihnen einziehen

Kräuterhochbeet

  • aus Europaletten kann so einiges selbst gebaut werden
  • Das Hochbeet sieht toll und gesund aus und wirkt sich positiv auf den bevorstehenden Grillabend aus

Ein Feuerkorb oder eine Feuerschale für romantische Abende

Sollten Sie zusätzliche Ideen für Ihre Gartengestaltung haben, dann können Sie diese zum Beispiel mit diversem Zubehör ausleben.

Was sind Sonnenschirme?

Früher wurden Sonnenschirme von Schirmmachern hergestellt. Diesen Tätigkeitsbereich hat nun die Industrie übernommen und stellt grob zwei Sonnenschirmarten her:

1. Handsonnenschirme:

  • Sie werden in einer Hand getragen und dienen als kleiner, mobiler Schutz vor der Sonne.

2. Großschirme:

  • Diese Art Schirme kommen überwiegend an Stränden oder auf den Terrassen von Cafés und Restaurants zum Einsatz. Für den Aufbau von Großschirmen werden Schirmständer benötigt. Die Bespannung eines Sonnenschirms erfolgt über die Speichen. Als Material wird Stoff oder Kunststoff verwendet. 

Wenn Sie die Synonyme Ampelschirm, Freiarmschirm, Pendelschirm oder Galgenschirm schon einmal gehört haben, dann sind damit Sonnenschirme gemeint, welche das sogenannte Standrohr außerhalb der Schirmfläche besitzen.

Hat Ihr Schirm die zusätzliche Funktion Sie vor Sonneneinstrahlung und/oder Regen zu schützen, dann fällt dieser in die Kategorie der Allwetterschirme. Für nähere Informationen rund um das Thema qualitativ hochwertige und langlebige Sonnenschirme schauen Sie hier.

Welcher Sonnenschirm passt zu Ihren Bedürfnissen? 

Sie lieben es in Ihrem Garten oder auf der Terrasse zu sitzen und das schöne Wetter mit dem strahlend blauen Himmel zu genießen. Doch die direkte Sonneneinstrahlung ist auf die Dauer nicht gut für Ihre Haut. Darum muss dringend ein Schattenspender her. In natürlicher Form, wie beispielsweise durch einen Baum ist es bei Ihnen nicht möglich? Dann bietet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit der Kauf eines Sonnenschirms an. Eine Auflistung der zahlreichen Arten und Kombinationsmöglichkeiten von Sonnenschirmen finden Sie hier:

1. Formen und Arten von Sonnenschirmen:

Sonnenschirme für Ihre Terrasse werden grundsätzlich in 3 Varianten hergestellt: In rund, rechteckig oder quadratisch. Die Auswahl hängt von Ihrem individuellen Geschmack ab. Der Vorteil von eckigen Sonnenschirmen ist, dass sie durch die größere Spannweite mehr Schatten spenden. Daher sind Ihre Terrassenmöbel besser vor der Sonneneinstrahlung, aber auch vor Witterungsbedingungen wie Regen geschützt.

Mittelstockschirme weisen einen mittigen Schirmstock auf. Von Vorteil ist die enorme Stabilität dieses Sonnenschirms. Ein kleiner Nachteil könnte allerdings sein, dass der Schattenraum durch den zentralen Schirmstock nicht vollständig genutzt werden kann. 

Sollte Ihre Terrasse gerade eben Platz für einen Sonnenschirm haben, dann ist der Kauf eines Ampelschirms, oder auch Freiarmschirm genannt, die beste Variante. Der Standfuß befindet sich seitlich, außerhalb der schattenspendenden Schirmfläche.

2. Sonnenschirme inklusive UV-Schutz:

Für den menschlichen Organismus ist die Sonne unumstritten überlebenswichtig. Ohne die Sonnenstrahlung, können wir unter anderem das Hormon Vitamin D nicht bilden. Dieses Vitamin ist von essenzieller Bedeutung. Neben vielen weiteren Aufgaben beeinflusst es den Knochenbau positiv. Trotzdem steigt das Bedürfnis, sich gegen die Sonne zu schützen, denn die Haut dankt uns die dauerhafte und ungeschützte Sonneneinstrahlung nicht. Dadurch steigen die Anforderungen an das Material der Sonnenschirme stetig, sodass heutzutage hauptsächlich Polyester und Acrylfasern für die Herstellung des Schirmstoffs verwendet werden. Als hoher Lichtschutzfaktor gilt ein Wert von 50+ UPF (Ultraviolet Protection Factor). Ein UPF von 80+ gilt als Maximum und kann nach der aktuellen Forschung noch nicht übertroffen werden.

Die nachfolgende Tabelle vergleicht diverse Schutzmöglichkeiten bezüglich ihres UV-Schutzes:

UV-Schutzfaktor UPF

UV-Schutzmöglichkeiten

UV- oder Lichtschutzfaktor

UV-Schutzkleidung (nach UV Standard 801)

20 – 80

Dichte Baumwollkleidung (nach UV Standard 801)

ca. 20

Sonnenschutzcreme (LSF)

0 – 30

Leichte Baumwollkleidung (nach UV Standard 801)

ca. 10

Schatten z.B. unter einem Baum

5 – 15

Schatten z.B. unter einem Sonnenschirm (ohne speziellen UV-Schutz)

ca. 5

3. Lichtechte Sonnenschirme:

Mit Lichtecht wird die farbliche Robustheit von Farben und anderen Materialien bei zum Beispiel intensiver Sonnenlichteinstrahlung beschrieben. So hat die UV-Strahlung nicht selten eine negative Auswirkung auf Stoffe in Form von Auflösung, Ausbleichen und farblichen Veränderungen. Die Lichtechtheit beeinflusst beispielweise den Einsatz von Lacken und anderen Materialen im Außenbereich. Die Farbindustrie unterteilt die Lichtechtheit in 4 Beständigkeitsstufen:

  • Geringe Lichtbeständigkeit
  • * ausreichende Lichtbeständigkeit
  • ** sehr gute Lichtbeständigkeit
  • *** höchste Lichtbeständigkeit

Beim Kauf Ihres Sonnenschirms sollten Sie daher auf die Lichtechtheit achten, um bei Bedarf einen möglichst hohen UV-Schutz und zeitgleich eine gute Qualität in Form von einer langanhaltend schönen Farbe zu erhalten.

4. Sonnenschirme mit Regenschutz:

Damit Sie bei milden Temperaturen mit plötzlichem Wetterumschwung nicht nass werden, sollten Sie sich über den Regenschutz Ihres Sonnenschirms Gedanken machen. Die Schirmform spielt dabei ebenfalls eine große Rolle. So läuft das Wasser von Ihrem Sonnenschirm schneller ab, wenn er ein Gefälle aufweist. Ist er horizontal geformt, dann wird das Material weitaus mehr gefordert.

Die Wasserdichtigkeit wird als Wassersäule in Millimeter angegeben.

  • Ab 200 mm: Schutz vor kurzem Regenschauer oder leichtem Nieselregen
  • Ab 350 bis 400 mm: Schutz vor stärkerem und andauerndem Regenfall
  • Ab 700 mm: Schutz vor Starkregen

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