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Heckenscheren – Modelle, Tests, Sicherheit und mehr

Über Heckenscheren

Sie interessieren sich aus gegebenem Anlass für Heckenscheren? Für die Modelle, die Tests, für Sicherheit, Pflege und Wartung… und vieles mehr? Genau darum geht es in diesem Beitrag. Denn eines steht unabdingbar fest: Hecken wollen in Form gebracht werden! Gleich ob es sich um einen Rückschnitt oder um einen Formschnitt handelt: Nur mit einem regelmäßigen Schnitt sorgen Sie dafür, dass die Hecke dichter wird und formschön heranwächst.

Erst durch den passenden Schnitt wird das Wachstum der Gehölze gefördert und die Äste verzweigen sich im entsprechenden Umfang. Während ein resoluter Rückschnitt deutschlandweit von März bis Ende September, mit Rücksicht auf die Brutplätze für Vögel verboten ist, sind eingeschränkt formgebende Schnitte in dieser Zeit jedoch erlaubt. Um Ihre Hecke zu stylen, benötigen Sie das richtige Werkzeug – eine Heckenschere. Und da haben Sie die Wahl, denn je nach Größe und Gehölzart der zu schneidenden Hecke bieten sich unterschiedliche Heckenscheren-Modelle an.

 


Inhaltsverzeichnis Heckenscheren
• Hecken und die Pflege
• Die Wahl der richtigen Schere
• Heckenscheren und die Tests
                            → Manuelle Heckenscheren
                            → Elektrische und Akku-betriebene Heckenscheren
                            → Heckenscheren mit Benzin-Motor
• Hand-Heckenscheren
                            → Vor- und Nachteile
                            → Vier empfehlenswerte manuelle Heckenscheren in der Übersicht
• Motorbetriebene Heckenscheren
                            → Ein paar grundsätzliche Auswahlkritierien
                                                      →→ Schwertlänge und Schnittlänge
                                                      →→ Gewicht
                                                      →→ Benutzerfreundlichkeit
                                                      →→ Schnittstärke und Messer
                                                      →→ Leistung
                                                      →→ Lärm und Schallpegel
                                                      →→ Schneidearten
                                                      →→ Der Griff
                                                      →→ Aufsätze und Erweiterungen
                                                      →→ Kohlebürste – ein Verschleißteil
• Typ Benzin-Heckenschere
                           → Der Motor
                           → Start und Stopp
                           → Der Tank
                           → Vor- und Nachteile
                           → Fazit
                           → Vier beliebte Benzin-Heckenscheren in der Übersicht
• Typ Akku-Heckenschere
                           → Akkuspannung
                           → Akkukapazität
                           → Akkutechnologie
                           → Akku-Ladezeit
                           → Sicherheit und Stopp
                           → Vor- und Nachteile
                           → Fazit
                           → Vier sehr gut bewertete Akku-Heckenscheren in der Übersicht
• Typ Elektrische Heckenschere
                           → Vor- und Nachteile
                           → Fazit
                           → Vier sehr gefragte Elektrische Heckenscheren in der Übersicht
• Multifunktions-Tools und Garden Groom
                           → Multifunktions-Tools
                           → Garden Groom
                                                      →→ Die drei Garden Groom Modelle in der Übersicht
                                                      →→ Vor- und Nachteile
• Ersatzteile für Heckenscheren
• Heckenscheren und das Thema Sicherheit
                           → Sicherheitsanforderungen bei Heckenscheren
                           → Die wichtigsten Sicherheitsfunktionen
• So minimieren Sie das Verletzungsrisiko
                           → Die richtige Schutzkleidung
                           → Der richtige Umgang mit der Heckenschere
• Die richtige Pflege und Wartung nach Gebrauch
• Scharfe, saubere Schnitte für gesunde Pflanzen
                           → Schärfer-Sets und Schärfstationen
• Heckenschere im Einsatz – Gesetzliche Regelung

 

Heckenscheren Typen

Heckenscheren – unterschiedliche Modelle

 

Hecken und die Pflege

Sofern es sich nicht um eine Natur- sondern um eine Zierhecke handelt, werden Sie nicht umhinkommen, Hand anzulegen. Eine Zierhecke sollten Sie regelmäßig zurückschneiden, um diese in Form zu halten. Ansonsten kann es sogar passieren, dass die Hecke in Einzelpflanzen zerfällt. Der richtige Zeitpunkt für den Schnitt von Heckengehölzen hängt von der Art der Hecke ab. Grundsätzlich werden Laubhecken eher im Winter, Nadelhölzer hingegen im Herbst oder Frühling geschnitten. Der Zeitraum vom 1. März bis zum 30. September gilt dabei besonders zu beachten, da eben nur formgebende Schnitte an den Hecken durchgeführt werden dürfen.

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Die Wahl der richtigen Schere

verstellbare Heckenschere

Neben der klassischen Variante finden Sie Anbieter sowohl von benzinbetriebenen als auch von elektrischen, kabelgebundenen Heckenscheren. Ebenfalls im Angebot vieler Hersteller befinden sich die akku-betriebenen Varianten. Darüber hinaus sind Modelle mit Teleskop-Stiel, Hochentaster-Funktion, beidseitig schwenkbarem Schneidkopf, drehbaren Handgriffen etc. verfügbar. Zu guter Letzt sollen auch die Multi-Tools erwähnt werden, die sich durch den einfachen Austausch des Aufsatzes in eine Heckenschere, eine Motorsense, eine Kreissäge, einen Hochentaster oder einen Rasentrimmer verwandeln lassen.

Die jeweiligen Gegebenheiten in Ihrem Garten sind bei der Entscheidung für eine Heckenschere zu berücksichtigen. So gilt es abzuwägen, ob Sie eine klassische Schere, eine kraftvolle benzinbetriebene Heckenschere oder eine vom Gewicht her leichtere elektrische Variante wählen. Zumal sich das Gewicht bei einer längeren Hecke auf jeden Fall bemerkbar macht. Der Lärmpegel ist natürlich bei den Benzinmotoren ein ganz anderer als bei den leiseren elektrischen Modellen. Allerdings kann es sein, dass ein relativ langes Kabel, das Sie möglicherweise bei der kabelgebundenen Elektro-Heckenschere benötigen, sehr störend wirkt.

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Heckenscheren und die Tests

Testergebnisse

Tests mit abweichenden Ergebnissen

Auch zum Thema „Heckenscheren im Test“ finden Sie im Netz zahlreiche Seiten, die entsprechende Auflistungen beinhalten. Die Verbraucher-Organisation Stiftung Warentest hat sich den elektrischen Heckenscheren zuletzt im Jahr 2012 gewidmet. Einen Test 2015 finden Sie in der Ausgabe 07/15 von der Stiftung Warentest lediglich für Garten- und Astscheren. Zusätzlich verweist die Stiftung Warentest in der Ausgabe 08/15 auf einen aktuellen Test der belgischen Verbraucher­zeit­schrift test-achats.be. Dieser Test bezog sich auf elektrische und akku-betriebene Heckenscheren. Als Testsieger gehen hier ausschließlich Marken hervor, die von mir etwas weiter unten aufgelistet werden.

Das Heimwerker-Portal selbst.de veröffentlichte im Mai 2015 zusammen mit dem TÜV Rheinland einen Testbericht über Akku-Heckenscheren. Den Test-Ergebnissen dieser beiden Portale und noch zwei oder drei weiteren Fachmagazinen mag man durchaus Beachtung schenken.

Getestet werden u. a. die Schnittleistung an weichen und harten Materialen, die Drehbarkeit der Handgriffe, die Sicherheitskriterien, die Ergonomie, der max. Astdurchmesser, die Vibration, die Lautstärke, der Verbrauch, die Zugentlastung, die Laufzeit und die Ladedauer bei Akku-Geräten. Bei Handheckenscheren sind es Merkmale wie die Justierung der Klingen, die Gummipuffer, die Werkzeugergonomie oder die Übersetzung. Einige Tests berücksichtigen auch die Aufbewahrung, die Bedienungsanleitung oder einen TÜV Sicherheits-Check.

Die Ergebnisse dieser Tests belegen immer wieder, dass es keine Heckenschere gibt, die alle Anforderungen gleichermaßen gut erfüllt. Das gilt für alle Betriebsarten. Die jeweiligen Test-Urteile hängen jedoch sehr stark von den herangezogenen Bewertungs-Kriterien sowie deren Gewichtung ab. Und diese Anforderungen unterscheiden sich durchaus.

Ein Beispiel zu den Test-Ergebnissen bei den Akku-Heckenscheren gefällig?

In der Testausgabe 05/15 von selbst.de haben diese Geräte Bestnoten erhalten:

Dolmar AH 3655  •  Gardena ErgoCut 48 Li  •  Gardena EasyCut 50 Li  •
Metabo AHS 36 V  •  Stihl HSA 65  •  Wolf-Garten HSA 45 V Li-Ion

Das schweizer Magazin Haus & Garten veröffentlichte zusammen mit dem SRF ebenfalls 05/15 einen Testbericht, in dem sie die folgenden Geräte als Testsieger kürten:

Bosch ASB 10,8 Li Set  •  Bosch AHS 52 LI  •  Gardena ComfortCut 8897  •
Ayce ASB 10,8 Li Set  •  Einhell RG-CG 7,2 Li

Ein Ergebnis durchzieht jedoch alle Tests: Qualität ist auch bei den Heckenscheren den Discounter-Modellen und billigeren Marken vorzuziehen. Und diese Qualität hat auch ihren Preis.

So sind es meist die folgenden bekannten Marken-Hersteller, die sehr gute bis befriedigende Ergebnisse liefern:

Manuelle Heckenscheren:

Gardena  •  Fiskars  •  Wolf-Garten  •  Berger  •  Manufactum  •  Lux  •  Freund

Elektrische und Akku-betriebene Heckenscheren:

Black & Decker  •  Bosch  •  Einhell  •  Gardena  •  Metabo  •  Makita  •  Stihl  •
Ryobi  •  Viking  •  Wolf-Garten

Heckenscheren mit Benzin-Motor:

Atika  •  Dolmar  •  Einhell  •  FUXTEC  •  Makita  •  McCulloch  •  Rotfuchs  •  Ryobi

Sicher werden die Tests dieser Verbraucher-Organisationen für den einen oder anderen von Ihnen aufschlussreich sein und der Orientierung dienen. Ich persönlich lese lieber die Kundenrezensionen, um mich vor dem Kauf eines Produktes zu informieren. Allerdings muss es sich um eine verlässliche Quelle handeln, die sowohl negative als auch positive Kritiken zulässt und auf „Fakes“ verzichtet. Auch die Hinweise und Erkenntnisse von Freunden und Bekannten können hilfreich sein. Während die Verbraucher-Organisationen mitunter konstruierte, praxisferne oder subjektiv nicht relevante Faktoren in die Beurteilung einfließen lassen, basieren die Meinungen der Käufer auf den in der Anwendung und dem „normalen“ Gebrauch gemachten Erfahrungen. In den seltensten Fällen werden selbst Gartenwerkzeuge wirklich extremen Bedingungen ausgesetzt.


Was Sie allerdings (abgesehen von den bereits erwähnten) von den anderen Testberichten halten, überlasse ich ganz Ihnen. Mich versetzt es ein wenig in Staunen, wenn Privatpersonen den Eindruck vermitteln, dass sie eine Vielzahl an Heckenscheren zu Testzwecken erworben haben. Dies nur, um dann nach den persönlich durchgeführten Tests die Testsieger zu küren, die nahezu bei allen dieser Testseiten deckungsgleich sind. Diese Personen müssen die Heckenscheren alle käuflich erworben haben, da die Firmen ihre Produkte sicher nicht gratis zu Testzwecken zur Verfügung stellen. Das bedeutet immerhin eine erhebliche Investition. Selbst wenn die „Tester“ von ihrem Rückgaberecht Gebrauch machen, handelt es sich um eine sehr aufwendige Vorgehensweise. Auch den Händlern würde es sicher auffallen, wenn die Retouren immer von den gleichen Namen oder Adressen erfolgen. Getoppt wird das Ganze dann von den Webseiten-Betreibern, die gleich ganze Testgärten anlegen oder Testlabors mitsamt einem Team für sich reklamieren, um die Produkte „gewissenhaft“ zu testen.

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Hand-Heckenscheren

Mechanische Heckenschere

Die Hand-Heckenscheren werden mitunter auch als klassische, mechanische oder manuelle Modelle bezeichnet. Nicht immer brauchen Sie für den eleganten Formschnitt eine benzinbetriebene oder elektrische Heckenschere. Insbesondere wenn es sich bei ihnen nur um kleine Gehölze handelt und Sie Lärm vermeiden wollen, kann die manuelle Heckenschere durchaus genügen. Die verschiedenen Ausführungen gibt es mit und ohne den stabilen Wellenschliff-Messern. Neben dem geringeren Gewicht und der leichteren Handhabung durch die vertraute Schnittmechanik kommt ein günstigerer Anschaffungspreis hinzu.

Die manuell zu bedienende Hand-Heckenschere gleicht in der Bauweise weitgehend einer klassischen Schere. Sie besteht aus zwei Klingen mit Griffen. Die Klingen sind auf einer Achse über Kreuz gelagert. Dadurch schließen sich beim Zusammenführen der Griffe auch die Klingen. Allerdings wird die Heckenschere, im Gegensatz zu einer normalen Schere, mit zwei Händen bedient. Die für den Schnitt benötigte Kraft hängt von der Länge der Griffe und dem Durchmesser des Schnittguts ab. Einige Hersteller versehen die mechanischen Heckenscheren auch mit einer Getriebeübersetzung. Dadurch lässt sich der zum Schneiden benötigte Kraftaufwand verringern. Die bessere Schnittkraft erweist sich beim Schneiden von dickerem Gehölz als vorteilhaft. Allerdings wird der Betätigungsweg bei diesen Modellen länger und das führt zu kürzeren Reichweiten.

Im Hinblick auf die Ergonomie, oder vielmehr die Benutzerfreundlichkeit, unterscheiden sich die Hand-Heckenscheren in erster Linie im Griffmaterial. So werden die manuellen Scheren einmal mit Rundgriffen aus Holz angeboten. Eine Alternative sind die Heckenscheren mit Aluminium-Griffrohren. Hier sind die Griffe meist gepolstert und mit Kunststoffen wie Schaumstoff oder Softgrip überzogen. Die Entscheidung zwischen Holz und Kunststoff kann nur individuell getroffen werden, da beide Varianten durchaus ebenbürtig sind.

Für eine Verbesserung der Reichweite bieten einige Hersteller auch Hand-Heckenscheren mit teleskopierbaren Griffen an. Das Gewicht wird sich beim Verlängern der Griffrohre vom Griffbereich zum Scherenkopf hin verlagern. Das bedeutet, dass Sie das Gewicht der Scheren besonders beim verlängerten Einsatz in der Waagerechten spüren werden. Die teleskopierten Griffe haben nämlich auch einen längeren Hebelweg zur Folge. Wichtig ist bei den ausziehbaren Griffen auch, dass diese einwandfrei feststellbar durch Einrasten sind.

Weiterhin verfügen die meisten mechanischen Heckenscheren über stabile Messer mit Wellenschliff und antihaftbeschichteten Klingen. Die Wellen verhindern ein Abgleiten der Äste und Zweige. Damit werden besonders glatte und effiziente Schnitte ermöglicht.

Eine werkzeuglos einstellbare Messervorspannung gilt als weiteres Ausstattungsmerkmal. Diese Funktion erlaubt es Ihnen, einer Lockerung der Schnittmechanik entgegenzuwirken. Somit bleibt auch bei einsetzendem Verschleiß der Klingen ein scharfer Schnitt gegeben. Ein integrierter Astabschneider befindet sich meist in Form einer Kerbe am unteren Ende der Klinge. Damit fixieren Sie dickere Zweige und das Schneiden wird für Sie kraftsparender. Und dann sind da noch die Stoßdämpfer oder Puffer, die beim Zuschnappen der Schere verhindern, dass der Aufprall in Ihre Arme abgeleitet wird. Das würde mit der Zeit recht unangenehm und könnte sogar Verletzungen hervorrufen.

Gerade wenn es um detaillierte Feinarbeiten geht, arbeiten Sie mit diesen Scheren sogar präziser. Kugeln, Kaskaden oder Kegel werden Sie mit den klassischen Heckenscheren besser gestalten können, da die motorbetriebenen Varianten hier je nach Leistung etwas mehr Geschick erfordern. Ein weiterer Vorteil der Handschere ist, dass Sie mit präzisen Einzelschnitten auch das Astwerk tief in der Hecke erreichen können. Die kürzeren Varianten mit einer Schnittlänge von etwa 25 Zentimetern eignen sich für schwer zugängliche Gehölze oder ein leichtes Auslichten besonders gut. Für kleine bis mittlere Hecken oder Formgehölze sind manuelle Heckenscheren mit einer Schnittlänge von etwa 40 Zentimetern gut geeignet.

Für Kinder sollten die Heckenscheren unerreichbar sein, da die scharfen langen Kanten sehr gefährlich sind. Wählen Sie immer einen sicheren Ort für die Aufbewahrung.

Vor- und Nachteile

Ganz sicher ein Vorteil der Hand-Heckenscheren ist das nahezu geräuschlose Arbeiten. Darüber freuen sich die Nachbarn und eventuell brütende Vögel. Des Weiteren entstehen keine zusätzlichen Kosten und Sie sind unabhängig von Energie und fossilen Brennstoffen. Die manuellen Heckenscheren sind insgesamt leichter als motorbetriebene Heckenscheren, einfacher in der Handhabung. Vom Aufbau her sind diese unkomplizierter und problemlos in der Wartung.

Ein Nachteil stellt mit rd. 18 – 40 cm die relativ kurze Schnittlänge dar. Größere Hecken und Sträucher erfordern viel Ausdauer, Kraftanstrengung und einen hohen Zeitaufwand. Daher eignen sich die mechanischen Heckenscheren vorrangig für den Schnitt kleinerer Hecken und Sträucher.

Tipp: Schauen Sie beim Schneidevorgang immer möglichst auf die Spitze Ihres Werkzeugs. Damit keine Löcher in der Hecke entstehen, schneiden Sie lieber ein wenig behutsamer als gleich „in die Vollen“ zu gehen. Nachschneiden ist ähnlich wie beim Friseur immer möglich.

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Vier empfehlenswerte manuelle Heckenscheren in der Übersicht:

  • Gardena Classic Heckenschere 540 FSC® - 391
  • Länge: 54 cm
    Messerlänge: 23 cm
    Gewicht: 0,9 kg
  • Messerspezifikation:
    Wellenschliff
    antihaftbeschichtet
  • Griffe:
    Holz FSC®
    ergonomisch geformt
  • integrierter Astabschneider
    Stoßdämpfer



  • Blattverbindung:
    Schraube

  • Fiskars PowerGear Getriebe-Heckenschere HS92
  • Länge: 58,8 cm
    Messerlänge: 20 cm
    Gewicht: 0,63 kg
  • Messerspezifikation:
    glatte Klingen
    antihaftbeschichtet
  • Griffe:
    FiberComp™
    rund

  • Getriebemechanis- mus aus Stahl
    Anti Schock - Dämpfer


  • Blattverbindung:
    Schraube

  • Berger Klassik-Heckenschere

  • Länge: 56 cm
    Messerl.: 23,5 cm
    Gewicht: 1,2 kg
  • Messerspezifikation:
    glatte Klingen
    verchromt
  • Griffe:
    Kunststoff
    ergonomisch geformt
  • integrierter Astabschneider
    geschmiedeter Scherenkörper


  • Blattverbindung:
    Schraube, werkzeuglos
  • Gardena Comfort Teleskop-Hecken- schere 700 T - 394
  • Länge: 70 - 90 cm
    Messerlänge: 25 cm
    Gewicht: 1,4 kg
  • Messerspezifikation:
    Wellenschliff
    antihaftbeschichtet
  • Griffe:
    Kunststoff
    oval

  • integrierter Astabschneider
    Stoßdämpfer
    teleskopierbare Aluminium-Hebelarme
  • Blattverbindung:
    Schraube

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Motorbetriebene Heckenscheren

Sofern es sich jedoch um größere Hecken handelt, kann das Beschneiden einige Stunden in Anspruch nehmen und sehr anstrengend und ermüdend sein. Hier erscheint es dann sinnvoller, sich die Motorkraft zunutze zu machen.

Eine motorbetriebene Heckenschere hat wenig mit einer herkömmlichen Schere gemein. Sie besteht aus einem Motorblock, in dem der Elektro- oder Benzinantrieb untergebracht ist. Der am Motorblock montierte Messerbalken dient als Befestigungsgrundlage für zwei Messerleisten. Bei einem einfach gegenläufigen Messer handelt es sich einmal um eine feststehende Leiste. Die darüber liegende Messerleiste wird im Betrieb vor- und zurückbewegt und führt so die eigentliche Schnittbewegung aus. Bei einem doppelt gegenläufigen Messer bewegen sich beide Schneiden. Dies sorgt für eine bessere Schnittqualität.

Die Leistungsfähigkeit dieser Heckenscheren hängt von der Betriebsart ab. Die maximal zu bewältigende Aststärke wird maßgeblich durch den Zwischenabstand der an den Leisten angebrachten Messer bestimmt.

Ein paar grundsätzliche Auswahlkritierien

Gleich für welchen Typ Heckenschere (außer der Hand-Heckenschere) Sie sich entscheiden, gibt es einige Gemeinsamkeiten und Kriterien, die für Ihre Anforderungen und Ansprüche von Bedeutung sein können. Diese Kriterien sind möglicherweise für eine angenehme Arbeitsweise und zufriedenstellende Ergebnisse verantwortlich. Dazu gehören u. a. folgende Merkmale:

Schwertlänge und Schnittlänge

Schwert einer Heckenschere

Die Schwertlängen der Heckenscheren sind unterschiedlich gut zum Schneiden verschiedener Heckentypen geeignet. So sind Messerlängen bis 20 cm ausreichend, um das Trimmen von Sträuchern und kleinen Hecken zu bewältigen. Hier können neben den Strauch- auch Grasscheren zum Einsatz kommen. Je länger das Schwert Ihres Gerätes ist, umso mehr Hecke wird in gleicher Zeit geschnitten. Sollten Sie in Ihrem Garten vorrangig große, gerade Hecken angelegt haben, ist ein langes Schwert vorteilhaft. Zu kurze Schwerter können zu ungleichmäßigen Schnitten bzw. Löchern in der Hecke führen. Allerdings sind kürzere Schwerter leichter zu handhaben.

Längere Schwerter werden auf jeden Fall dann erforderlich sein, sobald die Hecke eine Wuchshöhe von einem Meter und mehr erreicht hat. Eine größere Schwertlänge ermöglicht zudem einen breiteren Schnitt. Spätestens ab einer Höhe von zwei Metern sind es dann die teleskopierbaren Heckenscheren mit abwinkelbaren Schneidköpfen, mit denen sich die Arbeiten zuverlässig durchführen lassen.

Doch eigentlich kommt es auf die Schnittlänge an. Die Schnittlänge ist nicht zu verwechseln mit der Schwertlänge. Denn die Schwertlänge gibt die Länge der Säge an. Die Schnittlänge wird immer etwas kleiner als die Schwertlänge sein, da logischerweise nicht das komplette Schwert zum Schneiden verwendet werden kann.

Tipp: Es gibt eine Faustregel zur Orientierung, die besagt, dass die Schwertlänge so lang wie die Breite der zu schneidenden Hecke sein sollte.

Gewicht

Auch das Gewicht ist durchaus von Bedeutung, da die leichten Modellen ein viel längeres ermüdungsfreies Arbeiten ermöglichen. Die Gewichtsersparnis wird bei einigen Herstellern dadurch erreicht, dass die Griffe aus Aluminium und glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt werden. Je größer die Arbeitsgeräte werden, desto mehr muss an Masse und Gewicht bewegt werden.

Um wirklich exakt und akkurat arbeiten zu können, sollte das Werkzeug so leicht wie möglich sein. Das Gewicht kann sogar zu einem Sicherheitsrisiko werden. Eine zu schwere Heckenschere lässt keine freien Bewegungen zu. Die Arbeit mit einem solchen Gerät verläuft eher unkontrolliert und der hohe Kraftaufwand kann sogar dazu führen, dass die Heckenschere leichter aus der Hand rutscht. Der Worst Case kann eintreten, wenn die Heckenschere wegkippt oder zurück schlägt.

Insbesondere die benzinbetriebenen Modelle zeigen sich da oftmals als Schwergewichte. Einige Fabrikate weisen bereits ein Leergewicht von 5 – 7 kg auf. Dann kommt noch das Benzingemisch hinzu. Je nachdem, wie aufwendig Ihr Vorhaben ist, kann sich das Gewicht mit zunehmender Zeitdauer als anstrengend und ermüdend erweisen. Hinzu kommt, dass diese Geräte unhandlicher sind und sich schwer zugängliche oder verwinkelte Stellen somit nur schlecht bearbeiten lassen.

Benutzerfreundlichkeit

Oft wird bei einer Kaufentscheidung die Benutzerfreundlichkeit vernachlässigt, obwohl diese für das Verrichten der Arbeiten von maßgeblicher Bedeutung ist. So sind z. Bsp. angepasste Griffe, eine optimale Gewichtsverteilung oder die Entlastung der Muskulatur wichtige Kriterien, um möglichst optimale Voraussetzungen zu schaffen. Viele der Marken-Hersteller haben dies erkannt und produzieren ihre Modelle unter Berücksichtigung dieser Erkenntnisse.

Schnittstärke und Messer

Die Schnittstärke einer Heckenschere beschreibt den Abstand zwischen den feststehenden Zähnen am Sägeblatt. Das Schwert kann also nur Äste schneiden, die einen kleineren Durchmesser haben als die Schnittstärke zulässt. Oder anders herum: Je weiter die Messer auseinanderliegen, umso dickere Äste lassen sich mit dem Gerät bewältigen.

Wie groß die Schnittstärke oder der maximale Astdurchmesser sein sollte, richtet sich nach den von Ihnen zu bearbeitenden Pflanzen. Wenn Sie nur feingliedrige Hecken in Form bringen wollen, ist dieser Faktor zugunsten eines geringeren Gewichtes zu vernachlässigen. Anders verhält es sich bei einem vielseitigen Einsatzbereich. Wenn Sie Hecken mit dickeren und verholzten Ästen, wie es z. Bsp. bei Laubhecken vorkommt, oder sogar Bäume schneiden wollen, dann ist ein Arbeitsgerät mit ausreichend Leistung und Schnittstärke anzuraten.

Die Messer sind entscheidend für das saubere Schneideergebnis. Denn wenn selbst zarte Triebe zerfranst und keine glatten Schnittflächen hinterlassen werden, mag sich wohl kaum Zufriedenheit bei Ihnen einstellen. Idealerweise sind die Messer doppelt gezahnt und bewegen sich gegenläufig. Dadurch wird ein vertikales und horizontales Arbeiten in beide Richtungen möglich. Das erleichtert die Handhabung und verkürzt Ihre Arbeitszeit. Es gibt auch Hersteller, die zudem einen Schnittschutz in die Zahngeometrie integriert haben.

In diesem Zusammenhang werden Sie auch auf zwei verwendete Begriffe treffen: Schnittbreite und Schnitttiefe. Die Schnittbreite misst den Abstand zwischen den Zähnen. Die Schnitttiefe beschreibt die Länge der einzelnen Zähne. Zusammen ergibt sich so die effektive Schnittleistung bezüglich des max. schneidbaren Ast-Durchmessers.

Nicht für jeden Garten ist es wichtig, dass sich der Messerbalken aufrichten lässt, um ein nahes Schneiden entlang von Wänden zu gewährleisten.

Leistung

Bei der klassischen Handschere wird sich die Leistung nur anhand Ihres persönlichen Krafteinsatzes (F, K oder „Muskelschmalz“) ableiten lassen. Ansonsten beschreibt die Leistung die Kraft des Motors einer Heckenschere. Bei elektrischen Modellen erfolgt die Angabe in Watt, während bei Benzin-Heckenscheren sowohl Watt zusammen mit PS geläufig sind. Seit 2010 gibt es eine Richtlinie nach der die alleinige Aufführung von PS und allen anderen Einheiten, die nicht zum internationalen Einheitensystem (SI) gehören, in der gesamten EU nicht mehr zulässig sind. Dabei entspricht 1 PS = 0,73549875 kW und 1 kW = 1, 35962162 PS. Je höher die Leistung einer Heckenschere ist, desto dickere Zweige können bei einem hinreichend großen Messerabstand durchtrennt werden.

Anders bei den Heckenscheren, die mit einem Akku betrieben werden. Hier spielen die Akkuspannung und die Akkukapazität für die Leistung des Akkus der Schere die entscheidende Rolle. Dazu machen die Anbieter üblicherweise die jeweiligen Leistungsangaben in Volt / Ah.

Lärm und Schallpegel

Die Geräuschbelastung kann sowohl bei den benzinbetriebenen als auch bei den elektrischen Heckenscheren durchaus unterschiedlich sein. Bei der Arbeit sollten Sie, wie beim Umgang mit anderen lautstarken Maschinen auch, auf ausreichenden Lärmschutz achten.

Die Hersteller machen dazu folgende Angaben:

  • der Schallleistungspegel (LWA) dB(A)
  • der Schalldruckpegel (LPA) dB(A)

Der Schallleistungspegel LWA gibt an, wieviel Lärm von einer Maschine insgesamt in alle Richtungen abgestrahlt wird. Diese Angabe ist also entfernungs- und raumunabhängig. Der Schalldruckpegel LPA sagt aus, wie laut es an dem der Maschine direkt zugeordneten Einsatzort ist, unter der Voraussetzung, dass ausschließlich der Lärm dieser einen Maschine dort einwirkt. D. h. kein anderer Maschinenlärm und auch keine Schall-Reflexionen von Decken oder Wänden finden Berücksichtigung.

Da eine Geräuschbelästigung sehr subjektiv noch als angenehm oder bereits als Lärm empfunden wird, ist dies objektiv nicht messbar. Messbar sind Schalldruckpegel, also Druckschwankungen, die von einer Schallquelle in der Luft erzeugt werden. Als Kurzbezeichnung finden Sie dazu auch Schallpegel.

Schallpegel, Schalleistungspegel und Schalldruckpegel werden in der Maßeinheit Dezibel dB(A) angegeben. Da das Gehör jedes Menschen Töne unterschiedlicher Frequenz eben als verschieden laut empfindet, werden die Schallsignale in Messgeräten gefiltert. Dabei sollen die Eigenschaften des menschlichen Gehörs nachgeahmt werden. Dies wird als eine sogenannte A-Bewertung, kurz dB(A), bezeichnet.

Laut einer EU-Richtlinie ist die Kennzeichnung des Schallleistungspegels für Maschinen und Geräte verbindlich vorgeschrieben. In der Praxis stellt sich die Umsetzung dieser Richtlinie jedoch noch so dar, dass von einigen Herstellern nur der Schalldruckpegel (LPA) angegeben wird. Nach gültiger Norm darf der Wert aber nur zusammen mit der Angabe des Schallleistungspegels (LWA) angezeigt werden. Das hat den einen Grund, dass der Schalldruckpegel alleine für sich wenig Aussagekraft besitzt.

Die Bezeichnung Lärm wird dann angewendet, sobald ein Geräusch einen Pegel erreicht, der den Menschen belästigt oder sogar gesundheitlich schädigt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine dauerhafte Belastung von 90 dB(A) zu Schädigungen des Gehörs führen kann.

Schneidearten

Schneidearten Heckenschere

Die Wahl der richtigen Heckenschere hängt vorrangig von der Art der Arbeiten ab, die Sie zu verrichten gedenken. Ein weiterer Faktor sind die Gegebenheiten in Ihrem Garten. Handelt es sich überwiegend um hohe Hecken oder sind diese eher niedrig bzw. lang? Benötigen Sie die Heckenschere doch überwiegend für Formschnitte?

Laut einer alten Faustregel, sollte die Schwertlänge so lang sein wie die Breite der zu schneidenden Hecke. Einige Modelle haben sogar eine Schwertlänge von bis zu 75 cm. Allerdings wird geraten, auf kürzere Modelle zu setzen, da diese leichter zu handhaben sind. Wichtiger ist hier darauf zu achten, ob das Gerät zweischneidige Messer besitzt. Das erleichtert den Schnitt, auch an Stellen, die nicht gut zu erreichen sind.

Doppelseitig schneidende Heckenscheren

Sehr verbreitet sind die doppelseitig schneidenden Heckenscheren. Diese eigenen sich optimal für Arbeiten bis Brusthöhe. Der beidseitig schneidende, gegenläufige Doppelmesserbalken ermöglicht ein präzises horizontales und vertikales Schneiden. Besonders vorteilhaft sind die Modelle, bei denen sich der hintere Handgriff in mehrere Positionen verstellen lässt. Damit wird die Ergonomie verbessert und die Balance in verschiedenen Arbeitssituationen optimiert. Wenn Sie erreichen wollen, dass die Belastung auf Ihren Oberkörper minimiert wird, sollte sich der Schwerpunkt der Heckenschere während des Einsatzes recht nahe am Körper befinden. Doppelseitig schneidende Modelle eignen sich am besten für den Formschnitt.

Einseitig schneidende Heckenscheren

Für die überwiegend geraden Hecken bieten die Hersteller einseitig schneidende Heckenscheren an. Die Ergonomie und die Funktion dieser Maschinen erleichtert Ihnen das Ausführen gerader Schnitte. Die Modelle haben allesamt den Vorteil, dass wesentlich längere Messerbalken eingesetzt werden können. Da die Schneidzähne nur auf einer Seite sitzen, werden diese Geräte trotz der längeren Messerbalken nicht zu schwer. Hinzu kommt, dass der Schwerpunkt der Geräte näher am Körper liegt. Mit den längeren Messern lässt sich in einem Zug eine viel größere Fläche bearbeiten.

Teleskop- und / oder Stabheckenscheren

Diese Geräte verfügen über einen verstellbaren (teleskopierbaren) und / oder abwinkelbaren Messerbalken, der einen vielseitigen Einsatz zulässt. Gleich ob Sie sowohl hohe oder niedrige Hecken als auch Bodendecker schneiden wollen, all dies wird in einer angenehmen Arbeitshaltung möglich. Auch das stetige Verrücken einer Leiter entfällt. Die Motoren der Stabheckenscheren werden so positioniert, dass diese einerseits als Gleichgewicht dienen und außerdem die Maschinen während der Verrichtung der Arbeiten gut ausbalancieren. Auch die Abgase werden durch die Positionierung des Motors von Ihnen als Anwender ferngehalten.

Der Griff

Für das komfortable Arbeiten und für die so wichtige Sicherheit sind die Griffe ebenso bedeutend wie das Gewicht. Wenn die Hand vom Griff abrutscht, kann das unangenehme Folgen haben. Von daher sind gummierte Griffe vorzuziehen. Der hintere Handgriff sollte für ein ergonomisches und angenehmes Arbeiten in verschiedene Positionen einzustellen sein.

Aufsätze und Erweiterungen

Abhängig von den Anforderungen in Ihrem Garten kann es natürlich sein, dass Sie unterschiedliche Höhen und Breiten zu bearbeiten haben. Darauf haben sich einige Hersteller bereits eingestellt und bieten Aufsätze oder Verlängerungen in Form von Teleskopstielen an. Auch vielseitige Einstellmöglichkeiten, wie z. Bsp. einem 7-fach neigbaren Motorkopf und einem 90° drehbaren Aufsatz für den Hochentaster, versetzen Sie in die Lage, das Gerät schnell und einfach auf alle Arbeitssituationen, wie Horizontal- und Vertikalschnitte einzustellen. Die Produkte sind jedoch meist herstellerabhängig und so passt nicht jedes Zubehör zu jedem Fabrikat.

Sofern Sie also ganz unterschiedliche Arbeiten zu verrichten haben, ist es durchaus eine Überlegung wert, auf ein Kombi- oder Multifunktions-Gerät zurückzugreifen. Die Hersteller bieten meist Modelle mit wahlweisen Varianten wie Heckenschere, Motorsense, Hochentaster, Freischneider, Astsäge, Rasentrimmer, Formschneider oder Kantenschere an.

Kohlebürste – ein Verschleißteil

Heckenschere Kohlebürste

Diese Technik der Stromübertragung ist bereits über einhundert Jahre alt und immer noch nicht überholt. Kohlebürsten sind nach wie vor in sehr vielen elektrischen Motoren und somit auch bei Heckenscheren zu finden. Diese Bürsten bestehen meistens aus Graphit und bestehen je nach Einsatz ganz aus Metall oder werden mit metallischen Komponenten angereichert. Die Funktion der Kohlebürste lässt sich so erklären: Ein Elektromotor dreht sich nur, wenn in seinen Spulen oder Wicklungen der Spulen eine sogenannte Induktion erzeugt wird. Diese wird durch eine angelegte elektrische Spannung erzeugt. Da sich aber die Spulen drehen, lassen sich natürlich keine Kabel festklemmen. Die Lösung dafür ist eine Kohlebürste, die den Strom an den Läufer eines Elektromotors überträgt und so die Drehzahl steuert. Dabei sind die Schleifkontakte so angeordnet, dass sie während der Drehung die Polung der Ankerwicklungen wechseln.

Eine Kohlebürste gehört allerdings auch zu den Verschleißteilen einer elektrischen Heckenschere und muss von einem Fachmann ausgetauscht werden. So hat sich der Hersteller Metabo für seine Modelle der Oberklasse eine servicefreundliche Kohlebürsten-Wechselklappe einfallen lassen. Diese Klappe erleichtert den Austausch schnell und einfach.

Dank neuer technischer Innovationen kann heute durch die Verwendung von elektronischen Bauteilen der Wechsel des Magnetfeldes erreicht werden. Die Steuerung lässt sich durch entsprechende Regler umsetzen. Die neue Generation der „Brushless“-Motoren kann mit erheblichen Vorteilen überzeugen. Die Motoren arbeiten wesentlich leiser und fast ohne Verschleiß. Sie sind erheblich leichter und haben dennoch eine höhere Leistung. Es ist davon auszugehen, dass dieser Technologie die Zukunft gehört. In den Akku-Heckenscheren wird diese bereits standardmäßig verwendet.

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Typ Benzin-Heckenschere

Benzin Heckenschere

Für den gewerbsmäßigen Einsatz, für große Gärten und für besonders dicke Hecken sind die leistungsstärksten Heckenscheren genau die richtigen Arbeitsgeräte. Mit etwas Übung lassen sich Hecken sehr schnell und präzise schneiden. Dies gilt nicht nur für Hecken. Weitere Möglichkeiten, diese Art der Heckenscheren zu verwenden, sind das Formen von Büschen und Bäumen. Selbst der Verschnitt von jungen Baumtrieben und das Lichten von Dickicht lassen sich zuverlässig erledigen. Mit dem richtigen Aufsatz kann eine Motorheckenschere sogar zum Trimmen des Rasens in schwer zugänglichen Bereichen verwendet werden. Es gibt also eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten, wobei je nach Anforderungen auch Kombi-Geräte in Betracht kommen können.

Gegenüber den kabelgebundenen Modellen erweist sich die Bewegungsfreiheit als ein großer Vorteil. Zudem sind Sie mit benzinbetriebenen Heckenscheren unabhängig von einer Steckdose und eventuell erforderlichen Verlängerungskabeln.

Der Motor

Benzin Motor

Bei Benzin-Heckenscheren ist eine hohe Motorleistung, die eine hohe Schnittzahl pro Minute erreicht, gefragt. Doch die Leistungsfähigkeit geht einher mit Vibrationen, die sich auf die Muskulatur übertragen unangenehm belasten können. Die ungewohnte Belastung führt zu schneller Ermüdung der Arme. Daher sollten leistungsstarke Geräte unbedingt mit einem effektiven Vibrationsschutz ausgestattet sein. Mit vibrationsarmen Modellen gelingt Ihnen auch eher ein ansehnliches, gleichmäßiges Ergebnis.

Viele Hersteller setzen auf 2-Takt Motoren. Diese Motoren benötigen ein Kraftstoffgemisch aus Öl und Benzin meist im Verhältnis 1:40. Es gibt aber auch Hersteller, die Heckenscheren mit 4-Takt-Motoren anbieten, bei denen kein Kraftstoffgemisch erforderlich ist. Die Vorteile sind eine geringere Schmutzpartikel- und Schadstoffemission, ein geringerer Benzin- sowie ein geringerer Öl-Verbrauch. Zudem entsteht nicht dieser unangenehme Geruch der Kraftstoffgemische.

Ganz besonders hat sich hier in Sachen Umweltschutz und Leistung der Hersteller Honda hervorgetan. Die Heckenscheren werden mit speziell entwickelten Mikro-4-Takt-Motoren ausgestattet, die in keiner Weise den größeren 4-Takt-Motoren nachstehen. Die kompakte Bauart führt zur Gewichtsreduktion und zur Verringerung des Geräuschpegels. Gleichzeitig sind die Motoren verbrauchs- und abgasärmer trotz der starken, kraftvollen Leistung. Fairerweise muss erwähnt werden, dass diese Honda-Heckenscheren mit über 500 Euro bis über 700 Euro im obersten Preis-Segment angesiedelt werden.

Die Benzin-Heckenscheren allgemein verfügen über ein spezielles System, damit der Motor auch dann mit Benzin versorgt wird, wenn Sie das Gerät kopfüber halten. Eine Benzin-Heckenschere bedarf der regelmäßigen Wartung. So muss hier, wie bei einem Pkw, auch mal das Motor-Öl gewechselt und die Zündkerzen gereinigt werden.

Wieviel KW / PS soll eine Benzin-Heckenschere haben?

Wenn es um diese Frage geht, so handelt es sich bei 0,9 KW / 1,22 PS schon um ein kraftvolleres Modell. Die Leistungen der verschiedenen Fabrikate bewegen sich zumeist in den Bereichen von 0,65 kW / 0,9 PS bis 0,73 KW / 1,0 PS.

Start und Stopp

Die Startsysteme der Hersteller sind unterschiedlich. So gibt es den Seilzugstart, für den ein wenig Übung und manchmal mehrere Wiederholungen erforderlich sind. Wesentlich bequemer sind die Modelle, die elektronisch gestartet werden. Die Fabrikate tragen verschiedene Bezeichnungen wie SoftTouch, Quick-Start oder Schnellstart.

Die Stoppautomatik ist eine ganz wichtige Funktion beim Ausschalten der Heckenschere und wenn es um Sicherheitsaspekte geht. Die Messer müssen beim Stoppen sofort und unmittelbar stillstehen. Gleiches gilt im Falle eines Rückschlages. Die Notstopp-Schalter sind in den Griffen eingebaut.

Der Tank

Benzintank

Das Tankvolumen wirkt sich direkt auf das Gewicht aus. Natürlich muss ein großer Tank seltener nachgefüllt werden. Das durch die Benzinmenge entstehende Gewicht kann jedoch die Handhabung erschweren und zur schnelleren Ermüdung führen. Hier kann insofern ein Kompromiss die Lösung sein. Idealerweise verfügt der Tank über eine sichtbare Füllstands-Kontrolle, sodass Sie die noch vorhandene Menge an Benzin immer im Blick haben.

Vor- und Nachteile

Die Unabhängig von Steckdosen und Kabeln und somit ein bewegungsfreies Arbeiten gehört verbunden mit der höheren Leistung sicher zu den Vorteilen der Benziner. Ein dauerhaftes Arbeiten und ein schnelles Nachtanken ohne zeitintensive Ladevorgänge, wie bei den Akku-Modellen, sollten ebenso den Vorteilen zugeordnet werden.

Auf der anderen Seite sind da die Emissionen einer benzinbetriebenen Heckenschere. Damit sind die Aussendungen von Störfaktoren in die Umwelt gemeint, also die Lärmverursachung und der Ausstoß von Abgasen. Daher sollten Sie beim Einsatz der Benzin-Heckenscheren mit Rücksicht auf die Nachbarn auf die richtige Tageszeit achten, um eventuellen Problemen aus dem Wege zu gehen. Hinzu kommt das höhere Gewicht dieser Geräte, das mit dem Betanken noch weiter zunimmt und  zu schnelleren Ermüdungserscheinungen führen kann. Im Hinblick auf die Umweltfreundlichkeit sind immer die Elektro-Varianten vorzuziehen.

Fazit

Ganz sicher sind Benzin-Heckenscheren die richtige Wahl für den professionellen gewerbsmäßigen Einsatz, also für Landschaftsgärtner oder Landschaftspfleger. Die Privatanwender, die lange und aufwendige Pflegearbeiten mit widerspenstigen Gehölzen und dicken, verholzten Ästen zu erledigen haben, werden aufgrund der Leistungsfähig ebenfalls auf diese Geräte zurückgreifen. Wer jedoch nicht vor solchen Herausforderungen steht, sollte auf jeden Fall die Elektro-Varianten in Erwägung ziehen.

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Vier beliebte Benzin-Heckenscheren in der Übersicht:

  • Makita EH6000W

  • Schnittlänge: 60 cm
    Max. Schnittstärke Ø: 22 mm
    Gewicht: 5,0 kg
  • Motor: 2-Takt
    Leistung: 0,68 kW / 1,0 PS
    Hubraum: 22,2 cm³
  • Tank: 0,4 l
    Kraftstoff: Gemisch 1:50
  • Schalldruck LPA dB(A): 92,8
    Schallleistung LWA dB(A): 103,2
  • • Primer Vergaser
    • Leichtstart-System
    • Drehbarer Griff in 5 Pos.
    • Anti-Vibrations- system
    • Gegenläufige Messer




  • Lieferumfang:
    Messerschutz
    Aufbewahrungs- köcher
    Werkzeugset
    Bedienungsanleitung
  • McCulloch ErgoLite 6028
  • Schnittlänge: 60 cm
    Max. Schnittstärke Ø: 20 mm
    Gewicht: 5,0 kg
  • Motor: 2-Takt
    Leistung: 0,6 kW / 0,82 PS
    Hubraum: 21,7 cm³
  • Tank: 0,3 l
    Kraftstoff: Gemisch 1:33
  • Schalldruck LPA dB(A): 93,0
    Schallleistung LWA dB(A): 101,0
  • • Primer Vergaser
    • Softstart-System
    • Ergonomisch einstellbarer Griff in 5 Pos.
    • Anti-Vibrations- system
    • Gegenläufige Messer




  • Lieferumfang:
    Messerschutz
    Aufbewahrungs- köcher
    Werkzeugset
    Bedienungsanleitung
  • Rotfuchs® HDTR26

  • Schnittlänge: 55 cm
    Max. Schnittstärke Ø: 28 mm
    Gewicht: 6,0 kg
  • Motor: 2-Takt
    Leistung: 0,9 kW / 1,22 PS
    Hubraum: 25,4 cm³
  • Tank: 0,4 l
    Kraftstoff: Gemisch 1:40
  • Schalldruck LPA dB(A): k. A.
    Schallleistung LWA dB(A): k. A.
  • • Rückzug-Starter
    • Werkzeugloser Tankverschluss
    • Drehbarer Multifunktions-Griff
    • Anti-Vibrations- system
    • Doppelseitige Schneidmesser




  • Lieferumfang:
    Messerschutz
    Mischbehälter
    Werkzeugset
    Bedienungsanleitung

  • Atika HB 60 N

  • Schnittlänge: 60 cm
    Max. Schnittstärke Ø: 28 mm
    Gewicht: 6,2 kg
  • Motor: 2-Takt
    Leistung: 0,65 kW / 0,88 PS
    Hubraum: 22,5 cm³
  • Tank: 0,4 l
    Kraftstoff: Gemisch 1:40
  • Schalldruck LPA dB(A): 97,7
    Schallleistung LWA dB(A): 114,0
  • • Manuelle Kraftsoffpumpe
    • Elektronische Zündung
    • Drehbarer Handgriff mit 3 Rastein- stellungen
    • Anti-Vibrations- system
    • Robustes Metallgetriebe
    • Doppelseitige Schneidmesser
  • Lieferumfang:
    Messerschutz
    Mischbehälter
    Werkzeugset
    Bedienungsanleitung

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Typ Akku-Heckenschere

Akku Heckenschere

Am einfachsten und schnellsten einsetzbar sind die Akku-Heckenscheren, sofern der Akku noch über Ladekapazität verfügt. Auch im praktischen Einsatz haben diese Leichtgewichte hinsichtlich des Handlings sicher Vorteile.

Bei diesen Modellreihen gibt es durchaus Unterschiede, auch wenn die meisten Anforderungen weitestgehend gleich sind. Ganz wesentliche Kriterien bei der Wahl Ihrer Akku-Heckenschere sollten die Größe der Hecken und Sträucher und auch die zu bearbeitenden Flächen insgesamt sein. Denn bei Akku-Heckenscheren spielen folgende Faktoren eine wichtige Rolle:

  • die Akkuspannung,
  • die Akkukapazität,
  • die Akku-Technologie,
  • die Akku-Ladezeit.

Akkuspannung

Die Akkuspannung wird in Volt gemessen und gibt an, wie hoch die Nennspannung eines Akkus ist. Das bedeutet, die Akkuspannung steht für die Kraft, die eine Akkumaschine bringt. Insofern gilt vereinfacht: Je höher die Akkuspannung ist, desto höher fällt die Schnittleistung der Akku-Heckenschere aus. Bei den Kleingeräten sind vorwiegend Akkuspannungen von 3,6 bis 14,4 Volt üblich. Die leistungsstärkeren Heckenscheren sind mit Akkus ausgestattet, die eine Spannung von 18, 24 bis 36 Volt aufweisen. Für den „normalen“ Einsatz, also um Hecken wieder in Form zu bringen und junge Sträucher zu bearbeiten, reichen 18 V sicher aus. Bei stark verholzten Hecken sind die Modelle mit höherer Leistung angebracht.

Akkukapazität

Neben der Spannung ist für die Leistung einer Akku-Heckenschere auch die Akkukapazität entscheidend. Die Akkukapazität wird in Amperestunden (Ah) angegeben. Hier gibt es eine einfache Formel: Je mehr Kapazität der Akku aufweisen kann (ein höherer Ah-Wert), desto mehr Energie kann der Akku speichern. Die Akkukapazität beschreibt somit, wie intensiv und ausdauernd mit einem Akku gearbeitet werden kann. Je höher die Akkukapazität, desto länger lässt sich die Heckenschere mit einer Akkuladung betrieben. Die Hersteller verwenden sehr häufig die Angabe der Akku-Laufzeit in Minuten. So sollte es eine Betriebsdauer von 60 – 75 Min. schon sein.

Akkutechnologie

Ein weiteres Kriterium, das die Leistungsfähigkeit einer Akku-Heckenschere ebenfalls mitentscheidet, ist die Akkutechnologie. Die Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) haben sich im Laufe der Jahre als gängiger Standard am Markt etabliert und die Nickel-Cadmium-Akkus (Ni-Cad) und Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) weitestgehend abgelöst.

Auch wenn Geräte mit Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMh) etwas günstiger sind, lohnt diese Anschaffung auf lange Sicht meist nicht. Das hat folgende Gründe: Einmal sind die NiMh Akkus schwerer und gerade im Dauerbetrieb zählt jedes Gramm. Außerdem ist die Haltbarkeit dieser Akkus gerade in billigen Geräten erheblich schlechter als bei Li-Ion Akkus. Die Verbreitung der Geräte mit NiMh Akkus lässt aktuell immer mehr nach, weil sich die Li-Ion Akkus einfach am Markt durchgesetzt haben.

Lithium-Akkumulatoren bieten eine Reihe von Vorteilen. So weisen sie eine hohe spezifische Energie auf, sind erheblich kleiner und leichter als ihre Vorgänger und behalten ihre Leistungsfähigkeit auch bei niedrigeren Temperaturen. Im Winter jedoch sollten Sie den Akku zur Aufbewahrung aus dem Gerät heraus nehmen, da Temperaturen unter 5° C einen Li-Akku schädigen können.

Der als „Memory-Effekt“ genannte Kapazitätsverlust anderer Akkutypen entfällt. Und auch die Selbstentladung ist mit den Lithium-Ionen Akkus so gering, dass sie keine Rolle mehr spielt. Diese beträgt lediglich 1 – 2 % im Monat, sodass Sie auch nach mehreren Monaten immer noch einen einsatzbereiten Akku zur Verfügung haben. Die Lebensdauer der Akkus hat sich deutlich verbessert. Selbst nach mehr als 1.000 Ladezyklen wird die Leistungsfähigkeit nicht wesentlich beeinträchtigt sein.

Li-Ionen Akku

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Akku-Ladezeit

Die Ladezeit beträgt bei den meisten Geräten drei Stunden. Der Akku bleibt beim Laden kalt. Der volle Ladezustand ist erreicht, wenn eine bestimmte Spannung erreicht und der Strom auf einen konstanten niedrigen Wert abgesunken ist. Einige Ladegeräte sollen Li-Ionen Akkus in einer Stunde oder sogar darunter aufladen können. Sofern es sich nicht um Schnell-Ladegeräte handelt, ist davon auszugehen, dass ein voller Akku bereits bei einem Ladezustand von rd. 70 % angezeigt wird. Seit geraumer Zeit jedoch werben Hersteller mit Schnell-Ladegeräten, die die Akkus in 45 Min. komplett (80 % in 25 Min.) aufladen und somit die ewig langen Lade-Zeiten auf ein erträgliches Maß reduzieren.

Akku-Ladegerät

>>>Mit einem Klick zur Auswahl an Schnell-Ladegeräten<<<
 

Die Ladezeit eines Akkus lässt sich mit der folgenden Formel ermitteln:

Ladezeit = (Kapazität des Akkus in mAh) / (Ladestrom in mA) * 1.3

Dabei berücksichtigt der Multiplikator 1.3, dass Akkus für die Aufladung elektrische Arbeit benötigen.

Es ist anzuraten, dass Sie sich für den Einsatz von Akku-Geräten immer den Luxus eines zweiten Akkus erlauben. Idealerweise besitzen Sie bereits ein Akku-Gerät des Herstellers Ihrer Wahl, denn dann lassen sich die Akkus wechselweise benutzen.

Sicherheit und Stopp

Moderne Akku-Heckenscheren verfügen über ein 2-faches Sicherheitssystem. Zum einen muss ein Sicherheitsschalter während der Schneide-Arbeiten dauerhaft betätigt werden, zum anderen verfügen bereits einige Fabrikate über eine “Lock”-Funktion, die ein unbeabsichtigtes Einschalten der Heckenschere verhindert.

Die Motorstoppfunktion greift umgehend (unter 1 Sekunde) und der durchsichtige Schutzschild hat eine angenehme Größe.

Vor- und Nachteile

Moderne Akku-Heckenscheren verzeichnen eine steigende Nachfrage bei den Kunden. Das haben auch die Hersteller erkannt und verarbeiten in diesen Geräten die neuesten Technologien. Im Hinblick auf die Leistung und die Sicherheit erfüllen sie alle Anforderungen. So bieten die meisten Modelle ein zweifach-Sicherheitssystem. Einmal muss der Sicherheitsschalter zur Anwendung dauerhaft betätigt werden. Zusätzlich verfügen die Geräte über eine „Lock“-Funktion. Diese verhindert ein unbeabsichtigtes Einschalten der Heckenschere.

Das Gewicht ist mit 2,5 – 3,0 Kg deutlich geringer als bei den benzin- oder elektrisch-betriebenen Geräten. Mit Messerlängen die von 350 mm bis 650 mm steht eine große Auswahl für jede Anforderung zur Verfügung.

Im Hinblick auf Bewegungsfreiheit, Einsatzbereitschaft und Umweltfreundlichkeit liegen die Akku-Modelle im Vergleich zu den anderen motorbetriebenen Heckenscheren weit vorne. Die Unabhängigkeit vom Stromnetz lässt den Einsatz dieser Heckenscheren auch dann zu, wenn kein Stromanschluss vorhanden ist.

Bei den Akku-Heckenscheren sind Sie auf die Leistung des Akkus angewiesen. Diese Leistung nimmt mit zunehmender Zeit ab und muss wieder aufgeladen werden. Für Gärten, die über große oder verholzte Hecken verfügen, reicht die Leistung unter Umständen nicht aus. Hinzu kommt, dass die Lebensdauer eines Akkus nicht auf die Ewigkeit ausgerichtet ist.

Fazit

Die Akku-Heckenscheren haben ganz sicher ihre Berechtigung. Wenn Sie die Vorteile dieser Geräte für sich nutzen wollen und die Nachteile für Sie einen hinnehmbaren Kompromiss bedeuten, wird dies für Sie eine gute Wahl sein. Zumal diese Geräte, abgesehen von den Handheckenscheren, in der Anschaffung vergleichsweise günstig sind. Die Hersteller arbeiten zunehmend daran, die Akku-Heckenscheren für die Anwendungen so flexibel wie möglich zu gestalten. So werden Sie viel Zubehör für die Umrüstung z. Bsp. zur Gras- und Strauchschere oder zur Nachrüstung mit einem Teleskopstiel finden.

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Vier sehr gut bewertete Akku-Heckenscheren in der Übersicht:

  • Metabo AHS36V

  • Schnittlänge: 53 cm
    Max. Schnittstärke Ø: 18 mm
    Gewicht: 3,9 kg
  • Akkuspannung 36 V
    Kapazität: 1,5 Ah


  • Akku-Pack: Li-Ion
    Laufzeit: 50 Min.
    Ladezeit: 30 Min.
  • Schalldruck LPA dB(A): 67,0
    Schallleistung LWA dB(A): 87,0
  • • Beidseitig diamantgeschliffene Messerzähne
    • Sicherheits-Untermesser
    • Zweistufig untersetzte Getriebe
    • Softgrip-Handgriff
    • Akkupacks mit Kapazitätsanzeige
    • Vibrationsarmer Lauf
  • Lieferumfang:
    2 Li-Ionen Akku
    36 V / 1,5 Ah
    1 Ladegerät ASC 30-36 V "AIR COOLED"
    Aufbewahrungs- schuber
    Bedienungsanleitung
  • Makita DUH523Z

  • Schnittlänge: 52 cm
    Max. Schnittstärke Ø: 15 mm
    Gewicht: 3,3 kg
  • Akkuspannung 18 V
    Kapazität: 1,3 Ah / 3,0 Ah / 4,0 Ah / 5,0 Ah
  • Akku-Pack: Li-Ion
    Laufzeit: 30-45 Min.
    Ladezeit: 15-45 Min.Die Ladezeit hängt von der Kapazität ab.
  • Schalldruck LPA dB(A): 77,0
    Schallleistung LWA dB(A): 84,3
  • • Rostfreies Messer mit zweiseitig geschärften Ecken
    • Kompatibel mit 1,5 Ah, 3,0 Ah und 4,0 Ah Akkus
    • Handgriff mit Gummipolster
    • Akku-Kapazitätsanzeige
    • Vibrationsarmer Lauf
  • Lieferumfang:
    Messerschutz
    Aufbewahrungs- behälter
    Bedienungsanleitung



    Achtung! Lieferung erfolgt ohne Akkus und Ladegerät
  • Bosch AHS 54-20 Li

  • Schnittlänge: 54 cm
    Max. Schnittstärke Ø: 20 mm
    Gewicht: 3,5 kg
  • Akkuspannung 36 V
    Kapazität: 1,3 Ah


  • Akku-Pack: Li-Ion
    Laufzeit: 50 Min.
    Ladezeit: 45 Min.
  • Schalldruck LPA dB(A): 69,0
    Schallleistung LWA dB(A): 84,0
  • • Anti-Blockier- System
    • Sägefunktion am Schwertende
    • Laserstrahl- geschnittene Präzisionsmesser
    • Softgrip




  • Lieferumfang:
    1 Ladegerät AL 3640 CV
    1 Li-Ionen-Akku
    36 V / 1,3 Ah
    Bedienungsanleitung


  • Gardena ErgoCut 48-Li
  • Schnittlänge: 48 cm
    Max. Schnittstärke Ø: 16 mm
    Gewicht: 3,2 kg
  • Akkuspannung 18 V
    Kapazität: 1,6 Ah


  • Akku-Pack: Li-Ion
    Laufzeit: 60 Min.
    Ladezeit: 60 Min.
  • Schalldruck LPA dB(A): 76,0
    Schallleistung LWA dB(A): 88,0
  • • Ergonomisch geformter Griff
    • 90° drehbare Messereinheit
    • Anschlagschutz am Messerende
    • Anti-Vibrationssystem
    • Laserstrahl- geschnittene Präzisionsmesser

  • Lieferumfang:
    1 Lit-Ionen-Akku
    18 V / 2,0 Ah
    Bedienungsanleitung




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Typ Elektrische Heckenschere

Elektrische Heckenschere

Für kleinere und mittelgroße Grundstücke mit „normalem“ Bewuchs eignen sich die Elektro-Heckenscheren besonders. Wobei Sie bei dieser Art des Motorbetriebes immer berücksichtigen müssen, dass Sie unter Umständen eine mit Federklapp- deckeln geschützte Kabeltrommel für den Außenbereich (Outdoor, Camping), eine Kabelbox oder zumindest ein entsprechendes Verlängerungskabel mit einem Schutzkontakt-Stecker und einer Schutzkontakt-Kupplung mit Verschlusskappe benötigen. Denn die von Herstellerseite mitgelieferten Kabel mit Längen von unter 0,5 m werden wahrscheinlich nicht ausreichend sein.

Gegenüber den Heckenscheren mit Benzinmotor begnügen sich die Elektro-Heckenscheren mit weniger Gewicht, was allerdings auch ein wenig zu Lasten der Leistung geht. Doch mit einer Leistungsbandbreite von 420 bis 700 KW sind diese Geräte sehr gut aufgestellt. Die nachteiligen Emissionen der Benziner können Sie vernachlässigen, denn die Modelle arbeiten ganz ohne störende Abgase und mit einer viel geringeren Geräuschbelastung. Das Starten und Stoppen der Geräte erfolgt einfach über einen elektrischen An-/Aus-Schalter.

Die weiteren Anforderungen entsprechen im Wesentlichen denen der Benzin-Heckenscheren. Je nach den Gegebenheiten in Ihrem Garten sind die bereits ausführlich beschriebenen Auswahl-Kriterien auch bei den elektrischen Heckenscheren anzuwenden.

Ein paar Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern gibt es durchaus. Das betrifft nicht nur die Leistung oder den Schallpegel. So verwenden ein paar Hersteller Dämpfer, die die Motoren und die Griffelemente miteinander verbinden, um dadurch unerwünschte Vibrationen zu absorbieren. Die Farben der Kabel sind unterschiedlich. Ein orangefarbenes Kabel ist sicher auffälliger als eine schwarze Zuleitung. Dies kann durchaus ein wichtiger Faktor sein, denn Sie müssen ja immer das Kabel mitführen und mit erhöhter Vorsicht die Schneide-Arbeiten verrichten. Immer wieder kommt es vor, dass weniger auf das Kabel Acht gegeben wird und ein Durchtrennen die Folge ist.

Sehr innovativ sind die Modelle, die über eine servicefreundliche Kabelwechselklappe verfügen. Denn diese ermöglicht dem Elektro-Fachmann einen einfachen Kabelwechsel. Eine Kabel-Zugentlastung, die die unbeabsichtigte Trennung der Kabel-Steckverbindung verhindert, gehört mittlerweile zum Standard.

Vor- und Nachteile

Die geringere Lautstärke, kein Schadstoff-Ausstoß mit dem geruchsintensiven Kraftstoff-Gemisch und weniger Gewicht sind gegenüber den Benzin-Heckenscheren als Vorteile zu nennen. Im Vergleich zu den Akku-Heckenscheren entfällt das Nachladen eines Akkus.

Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit können die elektrischen Modelle weitestgehend mit Benzinern mithalten und sind den Akku-Varianten überlegen.

Bei den Anschaffungskosten bewegen sich die Angebote logischerweise über den Preisen der Handheckenscheren, sind aber in der Breite günstiger als die Benzin- oder Akku-Varianten.

Für den Einsatz einer elektrischen Heckenschere ist natürlich eine Stromquelle Voraussetzung. Da kann es dann sein, dass Sie eine Kabelbox, eine Kabeltrommel oder mindestens ein Verlängerungskabel benötigen. Es schränkt die Bewegungsfreiheit ein wenig ein. Auf das mitgeführte Kabel muss immer geachtet werden, damit es nicht blockiert oder sogar durchtrennt wird.

Die elektrischen Modelle sind auch immer noch lauter und zumeist schwerer als die Akku-Heckenscheren.

Fazit

Unter den elektrischen Heckenscheren finden Sie auch meinen persönlichen Favoriten und zwar eine Heckenschere von dem Hersteller Metabo. Für mich bietet diese Heckenschere all die Vorzüge und Innovationen, die ich mir wünsche. Allerdings sind diese Produkte ein wenig hochpreisiger, bieten dafür aber auch eine Menge an Komfort. Alle Modelle dieses Herstellers verfügen über laserstrahlgeschnittene, zweifach-diamantgeschliffene Messer aus Stahl. Diese Qualität versetzt Sie in die Lage saubere, präzise Schnitte auszuführen.

Besonders im Hinblick auf die Sicherheit kann dieser Hersteller punkten:

  • Ein patentierter mechanischer Messerschnellstopp, der die Messer in 0,05 Sekunden zum Stillstand bringt
  • S-automatic Sicherheitskupplung, die Messer und Getriebe bei Blockieren durch Fremdkörper schützt
  • Sicherheits-Untermesser, die für eine hohe Arbeitssicherheit sorgen
  • Eine Kabelwechselklappe, die den problemlosen Austausch des Netzkabels durch einen Elektrofachmann ermöglicht
  • Kabel-Zugentlastung verhindert die unbeabsichtigte Trennung der Kabel-Steckverbindung
  • Anstoßschutz mit Zweigzuführung, die Sie und das Getriebe vor Rückschlägen schützt

Sehr gelungen ist zudem das patentierte Griffsystem, das durch einen zusätzlichen Schalter im Handgriff wesentlich mehr Reichweite bietet. Sie können bei der sicheren Zweihandbedienung bleiben und müssen nicht nach vorn zum Bügelgriff fassen. Mit der Schnittlänge von 55 cm und einer Nennaufnahmeleistung von 560 W komme ich sehr gut klar. Die Nennaufnahmeleistung ist die Leistung, die diese Heckenschere für den Betrieb benötigt. Je höher die Leistung ist, desto mehr Strom verbraucht die Heckenschere während ihres Arbeitseinsatzes. Watt ist die im internationalen Einheitensystem verwendete Maßeinheit für die Leistung (Energieumsatz pro Zeitspanne).

Das mitzuführende Kabel stört mich nicht wirklich, da ich die für mich geeignete Schneide-Position gefunden habe. Wenn Sie nicht gerade einen Garten in der Größe eines Fußball-Feldes oder darüber hinaus besitzen, überzeugen elektrische Heckenschere mit einer gelungenen Kombination aus Ausdauer und Power. Die unangenehmen Emissionen und die Zeitverluste für den Akku-Tausch oder das Aufladen eines Akkus sind nicht gegeben. Des Weiteren gibt es mit zunehmender Dauer keinen Leistungsabfall.

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Vier sehr gefragte Elektrische Heckenscheren in der Übersicht:

  • Metabo HS 8755
  • Schnittlänge: 55 cm
    Max. Schnittstärke Ø: 20 mm
    Gewicht: 3,9 kg
  • Aufnahmeleistung: 560 W
  • Kabellänge: 0,3 m
  • Schalldruck LPA dB(A): 84,0
    Schallleistung LWA dB(A): 95,0
  • • Griffsystem mit bis zu 50% mehr Reichweite
    • Patentierter mechanischer Messerschnellstopp
    • Beidseitig diamantgeschliffene Messerzähne
    • Sicherheits-Untermesser
    • S-automatic Sicherheitskupplung
    • Gegenläufige Scherenmesser
    • Kabelwechsel- klappe
    • Kabel-Zugentlastung
    • Vibrationsarmer Lauf
  • Lieferumfang:
    Anstoßschutz
    Aufbewahrungs- behälter
    Bedienungsanleitung

  • Makita UH5570
  • Schnittlänge: 55 cm
    Max. Schnittstärke Ø: 18 mm
    Gewicht: 3,7 kg
  • Aufnahmeleistung: 550 W
  • Kabellänge: 0,3 m
  • Schalldruck LPA dB(A): 86,5
    Schallleistung LWA dB(A): 94,5
  • • Rostfreies Messer mit zweiseitig geschärften Ecken
    • Ringförmiger Multigriff
    • Rutschkupplung
    • Elektrische Motorbremse
    • Anstoßschutz
    • Handgriff mit Gummieinlagen
    • Verstärktes Getriebe








  • Lieferumfang:
    Messerschutz
    Kabelhalter
    Bedienungsanleitung


  • Bosch AHS 55-26
  • Schnittlänge: 55 cm
    Max. Schnittstärke Ø: 26 mm
    Gewicht: 3,6 kg
  • Aufnahmeleistung: 600 W
  • Kabellänge: 0,4 m
  • Schalldruck LPA dB(A): 75,0
    Schallleistung LWA dB(A): 96,0
  • • Leichtbau- konstruktion
    • Ergonomische Handgriffe mit Softgrip
    • Transparenter Handschutz
    • Sägefunktion am Schwertende
    • Laserstrahl- geschnittene Präzisionsmesser
    • Messer-Protector








  • Lieferumfang:
    Messerschutz
    Bedienungsanleitung



  • Einhell RG-EH 6053
  • Schnittlänge: 53 cm
    Max. Schnittstärke Ø: 20 mm
    Gewicht: 4,28 kg
  • Aufnahmeleistung: 600 W
  • Kabellänge: 0,3 m
  • Schalldruck LPA dB(A): 84,7
    Schallleistung LWA dB(A): 99,0
  • • Gegenläufige, beidseitig schneidende Sicherheitsmesser
    • 180° drehbarer Handgriff
    • Beidseitig montierbarer Schnittgutsammler
    • Kabel-Zugentlastung
    • Großflächiger Handschutz
    • Kunststoff- Stoßschutz






  • Lieferumfang:
    Stoßschutz mit Aufhängevorrichtung
    Aufbewahrungs- köcher
    Bedienungsanleitung

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Multifunktions-Tools und Garden Groom

Multifunktions-Tools

Für manch einen Garten-Besitzer gehören neben der Heckenschere auch die Kettensäge und der Rasentrimmer zum Standard-Gerätepark. Insofern kann es dann schon Sinn machen, bei einer Neu-Anschaffung gleich über ein Multifunktions-Tool nachzudenken. Das Angebot ist zwar noch recht übersichtlich und die benzinbetriebenen Motoren überwiegen aufgrund der Leistungsanforderungen. Aber es gibt mittlerweile auch leistungsstarke elektrische und Akku-betriebene Tools.

Diese Arbeitsgeräte lassen sich durch verschiedene Aufsätze mit Schnellverschlüssen werkzeuglos und einfach umfunktionieren. Die Varianten reichen von 2 in 1 bis hin zu 5 in 1. Die 2 in 1 Geräte verfügen meist neben der Heckenschere über einen Hochentaster. Geräte mit mehr Aufsatzmöglichkeiten verfügen je nach Hersteller zusätzlich über einen Rasentrimmer, eine Motorsäge, eine Motor-Sense oder Frei-Schneider und einen Kettensägen-Hochentaster.

Heckenschere Multitool

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Nun wird jedoch nicht jeder Gartenbesitzer alle mitgelieferten Aufsätze benötigen. In einer solchen Situation ist vielleicht lediglich ein Multifunktions-Antrieb und der eine oder andere (auch im Nachhinein) separat zu erwerbende Aufsatz die bessere Lösung.

Heckenschere Antriebseinheit

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Viele der Geräte bringen eben wegen der höheren Anforderungen auch gleich ein höheres Gewicht mit sich. Hinzu kommt noch bei einigen Herstellern, dass nicht alle Aufsätze auf den Multifunktions-Antrieben gleichermaßen gut arbeiten.

Garden-Groom

Garden Groom im Einsatz

Der Engländer Graham Wilson hat lange daran gearbeitet, seine Vision von einer elektrischen Sicherheits-Heckenschere wahr werden zu lassen. Bereits im Jahr 2007 präsentierte er das Ergebnis: Die 1. elektrische Sicherheits-Heckenschere der Welt, die in einem Vorgang schneidet, häckselt und das Schnittgut auffängt – Garden Groom.
Das patentierte Produkt schneidet mit einer sicher hinter einem Gitter angebrachten Klinge aus Hartstahl die Hecke. Die Schutzgitter verhindern ein Durchschneiden des Stromkabels und minimieren das Verletzungsrisiko. Das Schaltersystem funktioniert nur wenn beide Hände am Gerät sind und zwei Schalter betätigen. Ein integrierter Häcksler zerkleinert automatisch das Schnittgut um bis zu 90%. Ein jeweils mit unterschiedlichem Volumen mitgelieferter Fangsack, der mit einem dazugehörigen flexiblen Verbindungsschlauch an die Heckenschere angeschlossen wird, sowie ein bei den Varianten „Midi“ und „Pro“ zusätzlich am Gerät befindlicher Auffangbehälter, ermöglichen die Aufnahme von größeren Mengen des Schnittgutes.

Den Garden Groom gibt es in drei Varianten:

Garden Groom „GARDEN BARBER“

Das ist das kleinste Gerät, die Akku-betriebene Ausführung mit einer Spannung von 7,2 Volt, die von 2 x Lithium 3.6V 1.3Ah Batterien erzeugt wird. Angegeben wird eine Laufzeit von rd. 30 Minuten bei einer Ladedauer von 5 Stunden. Der mitgelieferte Fangsack hat ein Volumen von 6 Liter. Das Leichtgewicht wird mit 0,75 kg angegeben.

Garden Groom „Midi“

Das mittlere Modell wird elektrisch betrieben mit einem 300 W Motor. Ausgestattet ist das Gerät mit einer befestigten Fangbox, die über eine Kapazität von 5 Liter verfügt sowie einem zusätzlichen Fangsack mit einem Volumen von 50 Liter. In der Beschreibung wird dieses Modell insbesondere Frauen und älteren Gärtnern empfohlen. Das Gewicht beträgt 2,70 kg.

Garden Groom „Pro“

Beim Garden Groom „Pro“ handelt es sich um das mit 500 W leistungsstärkste Gerät dieses Herstellers. Es verfügt ebenfalls über eine Fangbox, die ein Volumen von 6 Liter aufnehmen kann. Auch der Fangsack ist mit 60 Liter Volumen ein wenig größer. Das Gerät hat laut Hersteller-Angabe ein Gewicht von 3,50 kg und soll sich ideal für das Schneiden großer, langer Hecken eignen.

Also, erst einmal eine gute Idee, denn das leidige Aufsammeln des Schnittgutes entfällt und klein gehäckselt lässt es sich als Mulch verwenden. Die transparente Fangbox lässt den Füllstand gut sichtbar erkennen. Mit dem Auffangschlauch wird das Schnittgut in den großen Fangsack gesaugt. Ein sicheres und bequemes Arbeiten soll durch diesen Garden Groom gewährleistet sein. So war es jedenfalls gedacht.

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Die drei Garden Groom Modelle in der Übersicht:

  • Garden Groom "Barber"
  • Leistung: 7,2 V
    2 x Lithium 3.6V
    1.3 Ah Batterien
  • Akku-Laufzeit: 30 Min.
    Akku-Ladezeit: 5 Std.
  • Gewicht: 0,75 kg
  • Auffangbeutel-Volumen:
    6 Liter


  • Lieferumfang:
    Auffangbeutel
    Bedienungsanleitung und CD


  • Garden Groom "Midi"
  • Aufnahmeleistung: 300 W


  • Drehzahl: 3400 rpm

  • Gewicht: 2,7 kg
  • Gerätebehälter-Volumen:
    5 Liter
    Fangsack-Volumen:
    50 Liter
  • Lieferumfang:
    Gerätebehälter
    Fangsack mit
    Auffangschlauch
    Bedienungsanleitung und CD
  • Garden Groom "Pro"
  • Aufnahmeleistung: 500 W


  • Drehzahl: 2900 rpm

  • Gewicht: 3,5 kg
  • Gerätebehälter-Volumen:
    6 Liter
    Fangsack-Volumen:
    60 Liter
  • Lieferumfang:
    Gerätebehälter
    Fangsack mit
    Auffangschlauch
    Bedienungsanleitung und CD

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Die Geräte der Marke Garden Groom werden nun bereits seit vielen Jahren am Markt angeboten. Die Produkte konnten sich jedoch offensichtlich bis heute nicht wirklich durchsetzen und auch nicht vollkommen überzeugen.

Doch sehen Sie selbst, wie die Geräte beworben werden:

Quelle: Garden Groom Pro Inbox Demo – German – youtube

Vor- und Nachteile

Hier die positiven und negativen Kritikpunkte der Käufer, die am häufigsten Erwähnung finden:

+ kein Bücken, kein Harken
+ das Schnittgut wird fein geschreddert
+ leichte Inbetriebnahme
+ Anfänger geeignet
+ Sicherheitsvorkehrungen überzeugen: Zwei-Hand-Betrieb, kein Kabel durchtrennen
+ Verletzungsgefahr durch das Gitter minimiert
+ gut zum Trimmen
+ für kleine Hecken oder Buchsbäume geeignet

– das Gerät ist schwer und unhandlich
– der Schnittgutbehälter wird sehr schwer
– die Aststärken unter 2 cm werden nur weggebogen, aber nicht geschnitten
– unregelmäßige, lange Äste mit bleistiftdickem Durchmesser überfordern das Gerät
– die verdeckten Klingen schneiden nur sehr langsam
– das Schnittgut wird zum Teil durch die Luft gewirbelt
– Anschluss für den Verlängerungsschlauch passt nicht
– Motor vorne in ungünstiger Position
– halbjährlicher Heckenschnitt ist praktisch nicht möglich
– Schnittgutreste können sich im Verbindungsschlauch festsetzen
– stärkeres Material kann zu Beschädigungen an der Maschine führen

>>>Wenn Sie Garden Groom lieber selbst ausprobieren wollen – ein Klick<<<

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Ersatzteile für Heckenscheren

Die Hersteller werben sehr gerne damit, dass Ihre Produkte auf Langlebigkeit und Haltbarkeit ausgerichtet sind. Dennoch unterliegen auch Teile der Heckenscheren dem Verschleiß oder es kann zu Defekten kommen. Sollte eine Reparatur erforderlich sein, lassen Sie diese in einer Fachwerkstatt ausführen. Zumindest aber besorgen Sie sich Original-Ersatzteile. Denn nur dann ist auch wirklich sichergestellt, dass die Teile für den Austausch passend sind. Ein Vorteil der Marken-Hersteller gegenüber den Discountern ist sicherlich, dass diese meist Online-Shops eingerichtet haben, über die Sie die Ersatzteile bequem nachbestellen können.

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Heckenscheren und das Thema Sicherheit

Sicherheitsanforderungen bei Heckenscheren

Das Verletzungsrisiko ist unser ständiger Begleiter. Das war immer so und wird wohl vermutlich immer so sein. Dennoch haben die Hersteller von mechanischen und motorisierten Arbeitsgeräten den Anspruch und selbstverständlich die Verpflichtung, das Risiko so weit wie möglich zu minimieren. Das gilt auch für Heckenscheren.

So gibt es Normvorschriften, in denen die Sicherheitsanforderungen geregelt werden. Beispiele dafür finden Sie hier:

VDE 0740 – Teil 2-15 2001-11 DIN EN 50144-2-15 – Sicherheit handgeführter motorbetriebener Elektrowerkzeuge – Teil 2-15: Besondere Anforderungen für Heckenscheren – Deutsche Fassung EN 50144-2-15: 2001

DIN EN ISO 10517 – Tragbare motorbetriebene Heckenscheren – Sicherheit

Die wichtigsten Sicherheitsfunktionen:

Ein schneller Messerstopp ist vorgeschrieben. Der Messerstopp bremst das Messer innerhalb von unter 0,5 Sekunden nach Loslassen des Zweihand-Sicherheitsschalters. Alle auf dem Markt erhältlichen Heckenscheren sind mit jeweils 2 Sicherheitsschaltern ausgestattet. Diese beiden Schalter müssen dauerhaft während der Arbeit mit der Heckenschere bedient werden. Wenn einer der beiden Schalter losgelassen wird, schaltet die Messerstoppfunktion das Gerät automatisch aus.

Die motorbetriebenen Heckenscheren sind für den Zwei-Hand-Betrieb ausgelegt. Wobei es Hersteller gibt, die dazu noch einen weiteren Schalter im Handgriff verbaut haben, der ein Umgreifen überflüssig macht.

Ein großer, transparenter Handschutz, der zum Lieferumfang der meisten Hersteller gehört, trägt zur sicheren Verwendung der Heckenschere bei.

Die meisten Modelle sind mit einem „Anti-Blockier“-System ausgestattet. Dieses System verhindert, dass die Messer auch nicht bei dickeren oder härteren Ästen stecken bleiben.

Ein Anstoßschutz mit Zweigzuführung schützt Sie und das Getriebe bei Arbeiten nahe am Boden sowie an Mauern und Zäunen vor Rückschlägen.

Protect-Systeme dienen als Überlastschutz. Ein mechanischer Überlastschutz mit Rutschkupplung soll verhindern, dass die Getriebezähne beschädigt werden, wenn die Messer der Heckenschere vielleicht einmal blockieren. Zusätzlich wird dadurch der Motor vor Überlastung geschützt.

Ein Anbieter wirbt mit verdeckten Klingen, die sich hinter einem Schutzgitter befinden und so für noch mehr Sicherheit sorgen sollen. Diese Heckenschere sieht etwas futuristisch aus – etwa wie ein zu groß geratenes Bügeleisen.

Der Synchron-Stopp soll dazu dienen, dass die Messerbalken immer übereinander stehen bleiben und kein Schnittgut eingeklemmt wird.

Alle Steckdosen, an die Sie tragbare Elektrogeräte im Außenbereich anschließen können, sollten über einen RCD-Schutz (Fehlerstromschutzeinrichtung) verfügen. Hierbei handelt es sich um eine Schutzeinrichtung, die bei Auftreten eines Erdfehlers sofort den Strom abschaltet.

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So minimieren Sie das Verletzungsrisiko

Auch wenn es Ihnen auf den ersten Blick überflüssig und übertrieben vorsichtig erscheinen mag, tragen Sie während der Arbeiten mit einer Heckenschere Schutzkleidung! Unterschätzen Sie niemals die Schneidkraft der Messer. Diese differenzieren nicht zwischen Zweigen und Ästen, Kabeln oder Fingern.

Die richtige Schutzkleidung:

Schutzkleidung

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Die Hände sind in allererster Hinsicht zu schützen. Die richtigen Handschuhe bieten Schutz vor Schnitt- und Stichverletzungen und schützen zudem vor Schmutz. Gartenhandschuhe sind in den verschiedensten Ausführungen und auch mit rutschsicheren Eigenschaften erhältlich.

Rutschfeste und stabile Sicherheitsschuhe gewährleisten einen festen Stand und schützen die Füße vor Verletzungen.

Gerade bei Arbeiten wie Heckenschnitt, aber auch bei allen Sägearbeiten, ist das Tragen einer Schutzbrille unbedingt anzuraten. Diese schützt die empfindlichen Augen vor Staub und herumfliegenden Spänen genauso wie vor zurückschlagenden Zweigen und Ästen.

Gehörschutzbügel reduzieren effektiv den Schalldruck. Je nach Lärmaufkommen dämmen Kopfbügel oder komfortable Gehörschutzbügel den Schalldruck und die Frequenzen der motorbetriebenen Heckenscheren. Gerade bei Benzinern gehört ein solcher Ohren-Schutz zur selbstverständlichen Ausrüstung.

Bei Überkopfarbeiten z. Bsp. mit einer Teleskopheckenschere empfiehlt sich zudem das Tragen eines Schutzhelms. Bei allen Arbeiten mit Motorgeräten kann ein Kopfschutz vor Verletzungen schützen.

Lockere Kleidung, lange Haare oder Schmuckketten verfangen sich sehr leicht in den Schwertern und sollten abgelegt oder zusammengebunden werden.

Der richtige Umgang mit der Heckenschere:

Für den Transport und zur Aufbewahrung stecken Sie das Scherblatt in den Schutzköcher, der bei vielen Herstellern zum Lieferumfang gehört. Tragen Sie die Heckenschere immer am Griff.

Die motorbetriebenen Heckenscheren sind auf den beidhändigen Betrieb ausgelegt. Durch die vorgeschriebene Zweihandschaltung wird als Schutzmaßnahme erreicht, dass die Hände nicht in die laufenden Messerbalken gelangen können. Auch die Hände von „Helfern“ sollten sich nie in der Nähe aufhalten.

Eigentlich versteht es sich von selbst, dass Sie niemals in laufende Schneidblätter greifen dürfen. Denn dann sind erhebliche Schnittverletzungen die logische Konsequenz. Sollte sich Schnittgut verklemmt haben, entfernen Sie das nur, wenn das Gerät ausgeschaltet ist.

Halten Sie das Schermesser stets vom Körper weg. Führen Sie das Messer zuerst jeweils an den Seiten von unten nach oben, damit Sie sehen, wie Sie schneiden. Gerade bei elektrischen Heckenscheren gilt: Zeigt das Schermesser beim Schneiden nach oben und hängt dabei die elektrische Leitung frei herab, minimieren Sie das Risiko des Durchtrennens und ein elektrischer Schlag bleibt aus.

Versuchen Sie locker und ohne übermäßige Anstrengung zu arbeiten. Ihre Arme, die Gelenke und die Wirbelsäule werden es Ihnen danken. Außerdem arbeiten Sie so ausdauernder. Dennoch sollten Sie auf jeden Fall Pausen einlegen, wenn Sie merken, dass Ihr Körper respektive Ihre Arme ermüden.

Schützen Sie Ihre Arbeitsgeräte vor Regen und Nässe. Denn wenn Wasser in die Geräte eindringt, steigt das Risiko von Fehlfunktionen. Auch Verlängerungskabel müssen für den Außenbereich geeignet sein.

Schneiden Sie nur bei guten Lichtverhältnissen, sodass Sie den Fortschritt der Arbeiten immer gut verfolgen können und auch wirklich sehen, was Sie da tun. Denn sonst kann das Ergebnis vielleicht anders ausfallen, als Sie es sich gewünscht haben.

Auch wenn die meisten Geräte über eine Schutzvorrichtung gegen Überlastung verfügen, achten Sie mit darauf. Arbeiten Sie nur mit Geräten, die über die jeweils entsprechende Leistungsstärke verfügen.

Beim Ausschalten der Geräte haben die Schneidmesser noch eine kurze Nachlaufzeit.

Kinder sowieso, aber auch andere Personen sollten sich nicht in der Nähe aufhalten, wenn Sie mit motorbetriebenen Heckenscheren arbeiten.

Nach einem Bericht der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau führen die Unfälle mit motorbetriebenen Heckenscheren die Unfallstatistik an. Mit der richtigen Kleidung und der gebotenen Achtsamkeit sollten Sie jedoch die bestmöglichen Vorbereitungen für die anstehenden Arbeiten getroffen haben.

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Die richtige Pflege und Wartung nach Gebrauch

Eine Heckenschere sollte nach dem Gebrauch immer gereinigt werden, da sich beim Beschneiden der Hecken und Sträucher immer Pflanzensäfte und Reste von Ästen oder Rinden auf den Klingen absetzen. Der zwischen Klingenblatt und Führung eingedrungenen Pflanzensaft kann verharzen und so die Leistung des Gerätes beeinträchtigen. Eine fachgerechte Wartung trägt maßgeblich dazu bei, dass die Schneide- und Motorkraft möglichst lange erhalten bleibt. Die Intervalle bis zum erforderlichen Nachschleifen verlängern sich merklich.

Dabei geht zuallererst die Sicherheit vor. Bevor Sie sich den Scherblättern und Klingen widmen, sollte die Heckenschere gesichert sein. Bei einer Akku-betriebenen Heckenschere entnehmen Sie dazu den Akku. Der Stecker muss bei einer elektrischen Heckenschere gezogen sein. Die Klingen sollten Sie zusätzlich arretieren. Dazu müssen Sie die Geräte nicht jedes Mal komplett auseinander nehmen, obwohl dies für die gründliche Pflege vorteilhafter ist.

Grober Schmutz lässt sich gut mit einem geeigneten Pflegemittel lösen. Nach der Reinigung ölen Sie Messer ein. Auch wenn von den Herstellern und Händlern zur Pflege der Geräte häufig bestimmte Pflegeöle und Pflegesprays empfohlen werden, reicht zur langfristigen Schmierung normales Weißfett oder Kettensägen-Öl vollkommen aus. Letzteres gibt es auch als Bio-Variante. Schmiermittel-Pasten, die Sie vielleicht von der Fahrrad-Pflege her kennen, sind für eine Dauerschmierung ebenfalls geeignet. Sprüh-Öle, Kriechöle oder dünnflüssige Nähmaschinenöle werden dagegen zu leicht abgerieben. Sie vermeiden zwar bei der oberflächlichen Behandlung von Klingen und beweglichen Metallteilen einen Rostansatz, können aber bei häufigem Gebrauch das Fett aus den Lagern spülen. Um möglichst alle Zwischenräume zu erreichen, sollten Sie die Geräte noch einmal kurz in Betrieb nehmen.

 

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Eine stets ideale Lagerung des Klingenblatts erreichen Sie, wenn Sie es frisch eingeölt in ein altes Tuch eingeschlagen aufbewahren. Eine andere, immer wieder empfohlene und praktische Variante ist die Aufbewahrung des Scherenblattes in dem Schutzköcher, den Sie an der Wand hängend mit Öl gefüllt haben. Die Heckenschere lagert somit in einem Ölbad und der Schmutz kann sich gar nicht erst festsetzen.

Im Herbst, wenn die letzten Hecken gestutzt wurden, gönnen Sie Ihrem Arbeitsgerät noch einmal eine komplette Rundum-Pflege, bevor Sie die Heckenschere im Winterquartier unterbringen. Im darauffolgenden Frühjahr verfügen Sie über ein sauberes, geschärftes und sofort einsatzbereites Werkzeug.

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Scharfe, saubere Schnitte für gesunde Pflanzen

Das Nachlassen der Schneideleistung Ihres Gerätes erkennen Sie daran, dass die Äste und Zweige durch die Gegend fliegen. Dann ist es erforderlich, das Werkzeug zu schärfen. Nur scharfe Messer-Klingen schaffen einen perfekten Schnitt und trennen Äste sauber ab. Stumpfe Messer können die Triebe ausfransen und ihr späteres Wachstum beeinträchtigen.
Das Nachschärfen einer Heckenschere wird gerne ein Fachmann übernehmen, allerdings ist dies die kostspieligste Lösung. Ein stumpfes Arbeitsgerät muss nicht unbedingt in ein Service-Center gebracht werden. Mit der gegebenen Sorgfalt und ein wenig Übung sollte jeder Benutzer in der Lage sein, einen schönen, glatten Schliff hinzubekommen, damit die Schere wieder volle Leistung erbringt.

Die Methoden sind je nach Art der Schere unterschiedlich. Am einfachsten funktioniert das Schärfen bei einer klassischen Handschere. Doch auch nur, wenn es sich nicht um Klingen mit Wellenschliff handelt.

Sofern Sie als erste Maßnahme auf ein aufwendiges Verfahren verzichten wollen, kann durch manuelles Abziehen der Schneidebereich kurzfristig nachgeschliffen werden. Mit einem sogenannten Abziehstein bearbeiten Sie den direkten Schneidebereich an der Klingenspitze. Allerdings werden Sie um ein Schleifen der Klingen irgendwann nicht umhin kommen.

Auch dafür können Sie als besonders schonende und effektive Art des Schleifens einen Abziehstein benutzen. Die Steine bestehen aus verschiedenen Schleifkörnungen. Für den Vorschliff, um Unebenheiten abzuschleifen, verwenden Sie die grobe Seite. Der Feinschliff erfolgt dann mit der anderen, der feinen Seite.

Andere Möglichkeiten für den Schliff sind Wetzsteine, Diamant-Schleifstäbe, Keramik-Wetzstäbe oder gar eine Nass-Schleifmaschine. Im Gegensatz zu einem Wetzstahl tragen Sie allerdings mit diesen Schärfern tatsächlich Material von der Klinge ab, um eine neue Schärfe zu erzielen. Die Klinge verdünnt sich somit.

Der Wellenschliff verlangt ein wenig mehr Übung und Konzentration, da die einzelnen Riefen alle gleich behandelt werden wollen. Gut eignen sich hierzu konisch verlaufende Stäbe. Diese lassen sich so anlegen, dass sie den gleichen Durchmesser wie die Wellen haben.

Die motorbetriebenen Heckenscheren verfügen über eine ganze Anzahl an Sägezähnen, die alle geschärft werden wollen. Daher sollten die Messer für das Schleifen in eine Spannvorrichtung gespannt werden, damit diese in einer Position liegen und nicht verrutschen. Mit Schleifaufsätzen für handelsübliche Bohrmaschinen, mit einem Multimaster oder der guten alten Feile lassen sich die Arbeiten erledigen.

Selbst mit einem Dremel werden gute Ergebnisse erzielt. Wussten Sie in diesem Zusammenhang, dass Dremel der Name des Erfinders dieser Hochgeschwindigkeits-Rotationswerkzeuge ist? Es handelt sich um einen Markenname für Elektrowerkzeuge, der oft auch als Gattungsname für schnelldrehende Multifunktionswerkzeuge anderer Hersteller verwendet wird.

Nach dem Schärfen erfolgt die Nachbehandlung der Messer und die ist immer gleich, unabhängig davon, welches Werkzeug Sie zum Bearbeiten verwendet haben: Putzen und Einölen.

Schärfer-Sets und Schärfstationen

Alternativ stehen Ihnen verschiedenste Geräte vom Schärfer-Set bis hin zur Multifunktions-Schärfstation zur Verfügung. Damit ist sicher für jedes Messer das richtige Werkzeug dabei. Interessanterweise gilt es jedoch festzuhalten, dass gerade die Schärfstationen oder Multifunktions-Schleifer ebenso wie viele Doppelschleifböcke bei den Käufern mehrheitlich durchgefallen sind und Enttäuschung hervorgerufen haben.

Zwei brauchbare und gute Tools möchte ich Ihnen vorstellen:

MULTI-SHARP® Schärfer-Set für Gartenwerkzeuge

Sofern Sie mit einer mechanischen Heckenschere arbeiten, bietet sich dieses Schärfer-Set an. Neben den Hecken- und Haushaltsscheren lassen sich mit dem Set auch Garten- und Astscheren, Sichelmäherbalken und andere Gartengeräte wie Spaten, Hacken oder Äxte schärfen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sich um ein einfach zu handhabendes Tool mit guten Schärf-Ergebnissen handelt.

Multischärfer

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Work Sharp® Knife & Tool Sharpener

Der Work Sharp® Knife & Tool Sharpener ist eine neue Errungenschaft aus den USA. Dieses Gerät soll die Vorzüge verschiedener Systeme vereinen. So wurden die Professionalität des Schärfens wie mit einem Bandschleifer und der Komfort sowie die Geschwindigkeit eines elektrischen Schärfgerätes miteinander kombiniert. Mithilfe einer durch und durch ausgeklügelten Konstruktion, die mehrere Führungen beinhaltet, werden die unterschiedlichsten Messer im jeweils optimalen Winkel an das Band herangeführt. So lassen sich Küchenmesser, Jagd- und Outdoormesser, Taschenmesser, Wellenschliffe und Scheren einfach und problemlos auf eine extreme Schärfe bringen. Viele Werkzeuge wie Äxte, Meißel, Stechbeitel etc. werden mit diesem innovativen Tool ebenfalls problemlos nachgeschliffen.

Der Work Sharp® Knife & Tool Sharpener wird mit 3 Winkelführungen (Küche 40°, Outdoor 40°, Outdoor 50°) sowie mit einer hochwertigen passenden Nylontasche für Transport oder Aufbewahrung geliefert. Weiterhin gehört ein 1 Set Schleifbänder (2 je Sorte) in den Körnungen 80, 220 und 6000 zum Lieferumfang.

Die Kundenrezensionen sind nahezu durchgängig positiv bis geradezu euphorisch. Immer wieder werden die unkomplizierte Handhabung und die perfekten Ergebnisse gewürdigt. Dieses Tool wird als die Entdeckung und als die Alternative für diejenigen gefeiert, die keine Zeit, keine Lust oder zu wenig Erfahrung haben, um mit anderen, aufwendigeren Methoden an scharfe Geräte zu kommen. Geeignet ist dieses „Wunder-„Tool gleichermaßen für den Anfänger wie auch für den Profi.

Work Sharp Knife

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Heckenschere im Einsatz – Gesetzliche Regelung

Schonzeit

Einerseits finden es die meisten Bundesbürger gut, dass es klare gesetzliche Bestimmungen gibt. Andere wiederum bemängeln die vermeintlichen Überreglementierungen in Deutschland und in der EU. Ganz gleich, wie Sie dazu stehen, der Heckenschnitt ist gesetzlich geregelt – und zwar im Bundesnaturschutzgesetz.

BNatSchG §39 Absatz 5 Satz 2:

Gesetzestext

In der Zeit von Märze bis Ende September sind also nur formgebende Schnitte erlaubt. Es gibt jedoch Ausnahmen – hier handelt es sich ausdrücklich um keine Rechtsberatung! – wonach Bäume, die in Haus- oder Kleingärten stehen, von dem Schnitt-Verbot ausgenommen sind. Somit dürfen diese das ganze Jahr über grundsätzlich gefällt oder zurückgeschnitten werden. Jedoch sollten Sie in Ihrer Kommune zuerst abklären, ob es eine Baumsatzung gibt. Eine solche Satzung kann das Fällen wiederum verbieten oder es kann eine Genehmigung dafür verlangt werden.

Sofern dabei die Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen beeinträchtigt oder zerstört werden können, ohne dass ein ausreichender, vernünftiger Grund vorliegt, müssen Sie dem Gesetz nach Ihr Vorhaben ebenfalls zurückstellen.

Heckenschnitt oder Baumfällung bei Gefahr ist hingegen immer erlaubt, wenn die Maßnahmen der Gewährleistung der Verkehrssicherheit dienen und nicht zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden können. Das kann der Fall sein, wenn z. Bsp. eine Hecke zu kippen droht und Passanten verletzen könnte. Aber selbst da sollten Sie zuerst erfragen, ob Ihnen für diese Maßnahme eine Genehmigung erteilt werden kann.

Jederzeit erlaubt sind laut Bundesnaturschutzgesetz dagegen schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen. Die Spitzen, die seit dem letzten Rückschnitt an Ihrer Hecke gesprießt sind, dürfen sie also abschneiden. Auch der Pflegeschnitt der Obstgehölze wird ausdrücklich erlaubt.

Verstöße gegen die Verbote des § 39 BNatSchG werden als Ordnungswidrigkeit gewertet. Eine solche Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Euro belegt wurden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie aus Unwissenheit oder mit Vorsatz einen solchen Verstoß begangen haben.

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So viel zum Thema Heckenscheren, den verschiedenen Modellen, den Tests und Testberichten, der Sicherheit, der Pflege und Wartung und mehr. Ich hoffe, dass nunmehr keine Fragen offen geblieben sind. Und wenn doch: Für Anregungen und Kritik steht Ihnen das Kommentarfeld zur Verfügung.

Ansonsten wünsche ich Ihnen einen gelungenen, sauberen Schnitt mit Ihrer Heckenschere!
Garten Pflanzen Grüner Daumen




 

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